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Wilfersdorf

Wilfersdorf

Das Mehrstraßendorf im Bezirk Mistelbach ist mit seinem Kalvarienberg aus dem Jahre 1674, dem ehemaligen Wasserschloß der Liechtensteins sowie der gotischen Nikolauskirche nicht nur von kunsthistorischer, sondern auch von wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Hier schufen die Liechtensteins beispielsweise die größte Schweinezuchtanstalt Mitteleuropas. In der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg befand sich hier so etwas wie eine Versuchsstation des Weinviertler Weinbaus. So wurde aus mit Alantwurzeln, Süßholz und Zitronenschalen versetztem Most beispielsweise der seinerzeit beliebte Wilfersdorfer Alantwein vergoren. Den sogenannten Tausendguldenkrautwein gewann man durch die Mitvergärung von Honigansatz, dem Hagebutten und andere Früchte beigemengt wurden. Der Wilfersdorfer Kräuterwein wiederum entstand, indem man den auch als "Weinkräutl" bezeichneten Gartensalbei zwei Wochen lang durch das Spundloch in das gefüllte Faß hängen ließ. Bemerkenswert ist die hoch über dem Ort verlaufende schön gelegene Kellergasse. Die Häringsmühle an der Straße nach Bullendorf stammt aus dem 17. Jh.

 

Quelle : Weinviertel Natur- und Kulturlandschaft, Herausgegeben von Hans Schaumberger 1993. Verlag Christian Brandstätter.

 

Aus dem Buch "Herzstück des Weinviertels" - Land der Vielfalt vor den Toren Wiens.

Kleines Fahrten- , Reise - und Wanderbuch, zusammengestellt und bearbeitet von Alex. Handler ( Stadtbücherei Mistelbach 12/ 90).

Seite 110 - Weinbau......Die Wilfersdorfer Herrschaft war nach dem Dreißigjährigen Krieg im mährischen und böhmischen Raum durch ihren Altlant-, Tausendguldenkraut-, Wermut - und Honigwein geschätzt.

Die Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein in Wilfersdorf besitzt durch ihre Erzeugnisse Weltruf. Kräftig mit typischem Bukett ist der Grüne Veltliner, lieblich und ein fruchtiger Wein, der Welschriesling, mild, voll und fein der Sylvaner, voll der Neuburger, besonders edel und blumig der Rheinriesling, mehr kräftig und würzig der Traminer, während der Blaue Burgunder als Rotwein von milder Herbe gilt.......

 

1585  vermachte Wolf (Wolfgang II.)  97 v.Liechtenstein in einem Testament 40 fl. zur Erbauung der Schulen in Wilfersdorf, Loidesthal,Kettlasbrunn und Obersulz. (OSR.Leisser - „Kettlasbrunn im Weinviertel“.S.51).

Quellen : Kettlasbrunn im Weinviertel. „Ein Wallfahrtsort seit der Pestzeit“.

Zdroj: Hans Huysza

 

Objekt: Ort
Zustand: Österreich
Land / Region: Niederösterreich

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