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11. Fürst Alois II. (1836 - 1858)

11. Fürst Alois II. (1836 - 1858)

ALOYS II. JOSEPH Maria Johann Baptista Joachim
11. Reichsfürst von und zu LIECHTENSTEIN (1836-1858)
Fürst und Herzog von TROPPAU, Fürst und Herzog von JÄGERNDORF, Reichsgraf von RIETBERGod 1836 pán na Lednici a Valticích, Prostějově, Hustopečích, Moravské Třebové, Uničově, Zábřehu, Rudě nad Moravou, Plumlově, Šumperku, Kolštejně (Staré Město), Břeclavi, Lanžhotě, Bučovicích, Ždánicích, 
Olbramovicích, Určicích, Uherském Ostrohu, Moravském Krumlově, Lanškrouně, Úsově, Šternberku, Křtinách s Pozořicíemi, na Kostelci nad Černými Lesy, Rumburku, Herr zu Wilfersdorf, Ravensburg, Riegersdorf, Hohenau, und Ober-Güssing / N.Ö., zu Deutsch-Landsberg mit Frauenthal und Feilhofen, zu Hollenegg / Steiermark, ROGV,

* Wien 26.5.1796

+ Lednice 12.11.1858

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Die Erziehung Alois II. (geboren 1796, gestorben 1858) lag zunächst in den Händen Abbé Werners, eines französischen Priesters, und wurde dann von Fachgelehrten übernommen, unter ihnen Leopold Trautmann (1766-1825), Professor für Landwirtschaftslehre an der Universität Wien, und der Geschichtsphilosoph Friedrich von Schlegel (1772-1829).

Der Fürst setzte die Modernisierungsmassnahmen seines Vaters und Grossvaters auf den liechtensteinischen Gütern fort. Parallel dazu nahm er die Reorganisation der fürstlichen Verwaltung vor. Auf seinen Besitzungen entstand die erste Ackerbauschule der Monarchie, und mit seiner Tätigkeit für die Wiener Landwirtschaftsgesellschaft, als deren Präsident er 1849 - 1858 fungierte, waren wesentliche Neuerungen und Reformen verbunden. Der Fürst gehörte insgesamt 74 humanitären, wissenschaftlichen und industriellen Vereinen an und gab jährlich beträchtliche Summen für karitative Zwecke aus.

1835 fuhr Alois II. in diplomatischer Mission nach London. Im Jahr darauf reiste er zu den Krönungsfeierlichkeiten nach Prag. Er gehörte zu den regelmässigsten und sachkundigsten Besuchern der Versammlung der Niederösterreichischen Landstände.

Sein an englischen Vorbildern orientierter Kunstgeschmack zeigte sich bei der neugotischen Umgestaltung des Schlosses Eisgrub und dem Bau des dortigen Palmenhauses. In Wien nahm er 1836-1847 die umfassende Renovierung der Räumlichkeiten des liechtensteinischen Majoratshauses im Stil des Zweiten Rokoko vor.

Die politische Haltung Alois II. war weitgehend konservativ. Im Anschluss an das Revolutionsjahr 1848 gab er zwar auf Drängen der liechtensteinischen Bevölkerung dem Fürstentum eine provisorische, liberalere Verfassung, setzte diese drei Jahre später aber wieder ausser Kraft und kehrte zum absolutistischen Prinzip zurück.

Quelle: http://www.fuerstenhaus.li/de/fuerstenhaus/fuersten/fuerst_alois_2.html

 


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