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Loidesthal

...Schon 1322 vermacht Gf. Konrad v. Schaunberg für den Fall seines kinderlosen Todes das Eigengut zu Sulz, die Dörfer Loidesthal und Blumenthal seinen Schwager Ulrich v. Maissau...... Erst durch sein Testament vom 12.V.1353 wird die Erbschaft endgültig geregelt. Loidesthal und Blumenthal fallen wirklich an die Maissauer......(Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

 

1550 Vermutlich . Urbar Register- Herrschaft Wilfersdorf und Mistlbach : zu denen Erbauungen und Contracten samentlich denen Herrn von Lichtenstein zeb: zugehörig, wie viel Haußgesessene, wie viel Gewandten Aecker und wie? Viertl auf der Herrschaft sind, was sie ordinari steigendt: und fallendt: gesell jährlichen der Herrschaft dienen.

Loidesthall : Unthanen allda - Ganzlehner ......................23

                                                Halb Lehner.......................27

                                                Hofstädten..........................15

                                                Ausholden.......................... 1

                                                 Müll...................................1

                                                Schenckhaus.......................1

 ( 52 Seiten gebunden im Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - Heimatmuseum).

 

1590  Von den weltlichen Grundherren hat Hartmann II. 118 v.Liechtenstein (gest.1585), 59 Häuser in Obersulz, dazu in Blumenthal 34 und in Loidesthal 51. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

 

1590 laut Bereitungsbuch - Die Herren von Liechtenstein haben die Ortsobrigkeit und die überwiegende Grundherrschaft. In Leuterßthall besitzen sie 51 von 52 Häusern. (Ingeborg Bogner-Die liecht.Herrsch.S.46).

Leuterßthall -Ortsobrigkeit : Frau Hartmanin v.Liechtenstein gen Wilfersdorf. Weiterer Grundinhaber - Caspar von Petten. (Ingeborg Bogner : Seite 129).

 

Leutterßthall - 1590 Frau Hartmanin von Liechtenstein gen Wilfferstorff  sambt einer Mühl Obrigkheit 51 Häuser.  (von 52).(Häuserzahl und . Untertanszugehörigkeit 1590 - Bezirk Gänserndorf S.3). = 1 Haus Caspar von Pette - Summe 52 Häuser.

 

1585 vermachte Wolf  97 v.Liechtenstein in einem Testament 40 fl. zur Erbauung der Schulen in Wilfersdorf, Loidesthal, Kettlasbrunn und Obersulz. (OSR.Leisser-“Kettlasbrunn im Weinviertel“.S.51).

 

1617 gab es im Bereich der Herrschaft Wilfersdorf acht Schulen. Das „sumarische Verzeichnis aller auf dieser Herrschaft befindlichen Kirchen, Kapellen, Pfarreien, Lokalien und Schulen vermög hochfürstl.Zirkularverordnung: 1.Mai 1617“ zählt folgende Schulorte auf :

Wilfersdorf  Patron  Fürst Liechtenstein.

Bullendorf          „       Pfarrer zu Wilfersdorf

Kettlasbrunn       „       Fürst Liechtenstein

Blumenthal         „       Fürst Liechtenstein

Loidesthal           „       Kloster Michelbaiern

Eibesthal             „       Barnabiten Mistelbach

Wetzelsdorf         „       Landesfürst

Poysdorf              „       Baron Bartenstein

Bei den Schulen in Loidesthal, Eibesthal und Poisdorf musste die Herrschaft Wilfersdorf für die Gebäudeerhaltung beisteuern. (L.A.Wilfersdorf 3. In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.120).

 

1713 am 13.Jänner führte der Fürst Anton Florian von Liechtenstein (1656-1721) den Körneraufgabs- Achtelfonds für die Untertanen der Herrschaften Feldsberg,Rabensburg und Wilfersdorf ein, um den Untertanen in Notzeiten eine dauernde Hilfe zu bieten. Der Bauer brachte von jedem Metzen, den er zur Aussaat verwendete, ein Achtel zur Herrschaft. So sammelte sich im herrschaftlichen Getreidespeicher Korn an, das zum Teil bei Bedarf an die Bauern ausgegeben, zum anderen Teil jedoch verkauft wurde. Der erzielte Erlöß floss in den Geldfonds, aus dem die Untertanen Darlehen erhalten konnten.

Der Wilfersdorfer Fonds umfasste die Gemeinden : Bullendorf, Blumenthal, Ebersdorf, Eibestal, Erdpress, Gross Krut, Hüttendorf, Kettlasbrunn, Ketzelsdorf, Lanzendorf, Loidesthal, Maustrenk, Mistelbach, Obersulz, Paasdorf, Poisdorf, Wetzelsdorf, Wilfersdorf, Windisch-Baumgarten.

Dieser Körneraufgabs-Achtelfonds blieb auch nach dem Jahre 1848 weiter bestehen. Der Wilfersdorfer Fonds hatte im Jahre 1901 eine Summe von 136016 Kronen in der Kasse. Die Geldentwertung der Nachkriegszeit hat auch diese segensreiche Einrichtung vernichtet. 210 Jahre lang bestand der Fonds zum Nutzen unserer Heimat und seiner Bewohner. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.107,108).

 

1785 Subrepartition Uiber die unterthaenige Haeuser, und Zugehoerungen der Hochfürstlich- Liechtensteinischen Majorat Herrschaft Wilferstorf  im Erzherzogthume Nieder Oesterreich des Viertls unter dem Mannhartsberge de ao 1785 Einlags Numerus 39. Bei Loidesthal - Ca.105 Namen bzw.Häuser angeführt.

Folgende Hausnummern sind nicht angeführt- daher Annahme, daß diese zu anderen Herrschaften untertänig waren : 46,57,67,70,72,73,74,77,80,81,94,99.

Bei folgenden  Hausnummern ist die Zeile waagrecht mit Graphitstift durchgestrichen (ohne Anmerkung) : 1,2,3,43,44,47,48,49,50,51,52,53,54,55,56,104,105,106,107,108,109.

 (Umfangreiches Werk, gebunden- aus dem Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - im Heimatmuseum).

 

1795 haben laut Topographischen Landschematismus die Liechtensteiner in Loidesthal die Ortsobrigkeit, (neben anderen Grundherrschaften).(Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.53).

 

1795 Nach dem Landschematismus übte die Liechtensteinische Herrschaft Wilfersdorf das Landgericht aus. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.134,135).

 

1822 Laut Topographischen Landschematismus haben die Liechtensteiner  (neben anderen Grundherren) die Ortsobrigkeit in Loidesthall. Zugehörig der Herrschaft Wilfersdorf. Weiterer Grundinhaber - Herrsch .Hauskirchen. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.55).

 

1822 Nach dem Landschematismus besass die Herrschaft Wilfersdorf das Landgericht. (Ingeborg Bogner-S.136).

 

ca.1827 Robotzusammenstellung - ....Hiezu sind verzeichnet 1 Mühle in Loidestal. Schenkhaus - 1 in Loidestal...(Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.79).

 

Der Gutshof Loidesthal (auf Landkarten „Antonshof“ angeführt, wurde ab 1.Mai 1997 verkauft.

 

„Fürst Antonshof“ ist angeführt in einer Rechnung vom 30.8.1950. Von Dr.Karl Wernhart-Rechtsanwalt an die Gutsverwaltung Wilfersdorf. (Buchhaltungsbeleg Nr.1372).

 

122 Jahre lang dauerte ein Prozess der Fürsten von Liechtenstein mit dem Salzburger Benediktinerstift Michaelbeuern über den Zehent in der Pfarre Obersulz.

Auch Loidesthal wurde bis in die jüngste Zeit von Michaelbeuern betreut.

(Sepp Forcher in der ORF Sendung „Klingendes Österreich“ im ORF 2 am 3.1.2006)

 

 

Quellen : OSR Willibald Leisser : Kettlasbrunn im Weinviertel. „Ein Wallfahrtsort seit der Pestzeit“.

                Burgen und Schlösser in NÖ. Birken-Verlag. „Vom Marchfeld bis Falkenstein“. Seite 106.

               Franz Rauscher : Häuserzahl und Untertanszugehörigkeit der Grundholden in den Gemeinden des                                       politischen Bezirkes Gänserndorf im Jahre 1590. Herausgegeben 1948. (Bibl.Huysza.)

            Ingeborg Bogner: Die Liechtensteinischen Herrschaften und ihre Untertanen in der Nordostecke von                   NÖ. 15.- 19.Jhdt.

Autor: Hans Huysza

 

Objekt: Ort
Zustand: Österreich
Land / Region: Niederösterreich

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