Čeština English Deutsch

<< Oktober >>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Bernhardsthal

www.bernhardsthal.gv.at

Die Herrschaft Lundenburg 1414.....Nach Lundenburg dient man weiters:...von den Weiden in Bernhardsthal, Reintal, Geltscheinns, Feldsberg und Aloch gemeinsam 1000 Pfennig weniger 1 Helbling, die sog.“Sichelpfennig“, die der Richter von Geltscheins absammelt. (Bretholz.Urbar 1414.S.LIII).

Der Wald, der zur Herrschaft gehört,“mit grunt,mit der vischerei und mit allen rechten,nichts ausgenommen“,

reicht vom Lewbusch in Eisgrub bis zur Brücke bei Hohenau zwischen March und Thaya. Mit größter Genauigkeit werden die 29 „schachen“ im „Behemwald“ aufgezählt und eine Unzahl topographischer Namen genannt. Ganz ebenso die Fischerei auf der March und Thaya.....

Eigenartig ist eine Bestimmung über die Gerichtsbarkeit - in Ulb heißt es nur:“das gericht ist meiner herren“ -, die besagt,daß alle Händel,die die Fischer „oder ander leut“ haben, es sei Totschlag oder anderer „chrieg“, und zwar „auf dem Behemischen“, es seien Hohenauer, Rabensburger oder Bernhardstaler, ihr Recht in Lundenburg holen „vor dem haws auf der prukk“. Bretholz.Urbar 1414.S.LIV).

 

1414 Urbar (Unter Herrschaft Lundenburg - ...Auf der Weide bei Hohenau,“auf dem Behemischen“, zahlt man von einem Rind, Füllen, Geiß, in Rabensburg von jedem Tier („haubt“) 2 Den. (Bretholz S.LIII).

 Der Wald, der zur Herrschaft gehört,“mit grunt, mit der vischerei und mit allen rechten, nichts ausgenommen“, reicht vom Lewbusch in Eisgrub bis zur Brücke bei Hohenau zwischen March und Thaya. Mit größter Genauigkeit werden die 29 „schachen“ im „Behemwald“ aufgezählt und eine Unzahl topographischer Namen genannt. Ganz ebenso die Fischerei auf der March und Thaya.

Eigenartig ist eine Bestimmung über die Gerichtsbarkeit - in Ulb heißt es nur : „das gericht ist meiner herren“-, die besagt, daß alle Händel, die die Fischer „oder ander leut“ haben, es sei Totschlag oder anderer „chrieg“, und zwar „auf dem Behemischen“, es seien Hohenauer, Rabensburger oder Bernhartstaler, ihr Recht in Lundenburg holen „vor dem haws auf der prukk. (Bretholz S.LIV+ Originaltext auf Seite 140)

 

1414 Urbar Auch dint man von der waid, und haissent sichelphening, von Pernhartstal, Reintal, Geltscheins, von Veltsperig und von Aloch tawsent phening und ainn helbling, das sol der richter von Geltscheins absamenen. (Berthold Bretholz : Urbar 1414, Seite 139 u.140).

 

 

Dehio 1990.....MARKT...Befestigte Burg am südl.Ortsausgang,

1458 vom Böhmenkönig Georg von Podiebrad zerstört.Kurz danach Schloßbau am südl. Angerrand,

1470 in Liechtenstein’schen Besitz übergegangen, im 16. Jh. verfallen.

1470 kaufte Heinrich VII. 68 v.Liechtenstein von Wolfgang Rogendorf (lt.Büttner- Wolfgang v. Ruckendorf)

das Schloß zu Bernhardsthal mit dem Markt daselbst, mit dem öden Dorf zu Ebenfeld, mit Teichen, Zehnten, dem Kirchenlehen, dem Gericht, der Wildbahn u.s.w. (Falke I.S.487)

 

........Georg von Ruckendorf hatte drei Söhne: Wolfgang, Hans und Georg, die letzte Generation der Familie. Die Belehnungsurkunde des Königs Ladislaus von 1455 für Wolfgang Rukhendorffer für sich und seine Brüder Hanns und Jörg (113) spiegelt die bedeutende Stellung, die die letzten Ruckendorfer auf Grund ihres Besitzstandes im Land unter der Enns innehatten114 zu den dort genannten landesfürstlichen Lehen müssen noch der Eigenbesitz und Lehen anderer Herren gerechnet werden. — Wolf­gang Ruckendorffer ist landesfürstlicher Pfleger der Burg Laa a. d. Th.115, Göttwei­ger Untervogt über dessen Güter im Hackental116, 1465 ist er einer der Mitunterzeichner des Antrages auf Kanonisierung Markgraf Leopolds III. an Papst Paul II. (117) und wird 1468 von Kaiser Friedrich III. mit anderen bevollmächtigt, in dessen Na­men mit dem Führer des oppositionellen Adels, Stefan von Eitzing, zu verhan­deln (118). 1471 ist Ritter Wolfgang von Ruckendorf selbst unter den oppositionellen Landständen (119). 1470 verkauft er sein Schloß Bernhardsthal mit dem Hochgericht, den Markt und alle sonstigen Besitzungen in Bernhardsthal, das öde Dorf Ebenfeld und sein Gut zu Blaustauden an Heinrich von Liechtenstein-Nikolsburg (120) und 1473 seine Anteile an Kleinweikersdorf an die Seefelder Kuenringer121.

(Maria Roggendorf von Gottfried Holzer- Dom Verlag 1986- Seite 62).

 

Kirche (hl.Ägyd - Hsch.Rabensburg). 1470 ging die Pfarre mit der Herrschaft von den Roggendorfern über an die Liechtensteiner, seitdem mit der Hsch. Rabensburg verbunden. (Hans Wolf: Erläuterungen: Seite 369).

 

 

1495 erhielt Christoph III. 69 v.Liechtenstein die Belehnung mit Wilfersdorf und Bernhardsthal. (Falke I.S.504).

1504 Nach der Erbeinigung erhält Christoph III. 69 v.Liechtenstein „getraid zehent und traidgüllt“ u.a. in Altenliechtennbarth, Hawßprunn, Bernhartßthal, Behemischenkrutt und Reintall. (Heimatk.Beibl.Nr.5-1956-S.20).

 

1530 Juni 30: gibt Pfarrer Johannes Prumbeß von Bernhardsthal als sein Einkommen u.a. an den Treidtzehent zu Bernhardsthal und Reintal zu einem Drittel, zwei Drittel den Liechtensteiner, Weizen 1 ½ Mut, Korn ½ Mut und 2 Mut Hafer; Weinzehent zu Bernhardsthal in gemeinen Jahr 2 Eimer; davon mußte er mit einem alten Priester leben der 6 Jahre keine Messe gelesen hat; gibt ihm Essen und Trinken um Gotteswillen.(Heimatk.Beibl.Nr.5-1956-S.20).

 

 

 

1559 Streitpunkte zwischen Johann Christoph 116 und Georg Hartmann I. 115 v.Liechtenstein. Darin heißt es, daß frühere Verträge, wonach Christoph 7000 Gulden an Georg Hartmann schuldig bleibe, in Kraft bleiben sollen; ferner solle jener an diesen 500 Gulden zahlen wegen der Nutzungen der Zehnten zu Reinthal, Ravensburg und Bernhardsthal, wegen der Ruttensteinischen Ausgaben und anderer Ursachen; das Dorf Reinthal, das in keine Theilung aufgenommen, solle nunmehr getheilt werden; wenn Christoph Reinthal verkaufen wolle, so solle Georg Hartmann den Vorkauf haben; Geschütz, Pulver und Kugeln auf Feldsberg, Nikolsburg und Wilfersdorf sollen ordentlich verzeichnet, und wenn dem Kaiser etwas davon verkauft werde, getheilt werden u.s.w. (Falke II.S.85).

 

1559 wurde ein Vergleich abgeschlossen zwischen Georg Hartmann I.115 v.Liechtenstein und Christoph IV. 93 v.Liechtenstein.....über der Nutzungen der Zehnten zu Reinthal, Ravensburg und Bernhardsthal.... (Falke II.S.84).

1567 Juli 24,Wien: Die n.ö. Landstände verkaufen die Landsteuer der Gülten der Witwe Katharina (nach Wolf Christoph 91) v.Liechtenstein, geborene Lamberg, 9 Pfd 1 Schill. 28 Pfen. zu Reinthall, Viertel-Getreidezehent zu Reinthall und Bernhardsthal - 1 Mut Weizen und 10 Metzen, ½ Mut Korn und 1 Mut Hafer -, ferner den Weinzehent von ca.2 Dreilling an Wolfgang II. 97 auf Eisgrub um 363 fl 28 ½ Pfen.rheinisch. (Liecht.Regest.-in Heimatk.Beibl.Nr.6-1956-S.24).

 

1568 September 11,Wien: Die n.ö.Landstände verkaufen die Steuern auf Untertanen des Hans von Fünfkirchen zu Falkenstein an Wolfgang II. 97  v.Liechtenstein, und zwar : zu Reinthall 4 Untertanen, jährlichen behausten Dienst 1 Pfd.4 Schill.Pfen., dann Zehent mit 4 bzw.6 Metzen, seinerzeit des Hans Hundt von Poißdorf; zu Reinthall und Bernhardsthall die 2 Teile Getreidezehent mit jährlich 10 Mut 20 Metzen Weizen, 1 Mut Korn und 2 Mut Hafer; zu Altenliechtenwarth 2 Teile Getreidezehent mit jährlich 10 Mut 20 Metzen Weizen, 20 Metzen Korn und 2 Mut Hafer - seinerzeit des Christoph von Liechtenstein. (Liecht.Regest.-in Heimatk.Beibl.Nr.6-1956-S.24).

 

1570 August 10,Feldsberg: Teilungsvertrag zwischen den Söhnen Georg Hartmann I. 115 v.Liechtenstein. Darnach fällt an Georg Erasmus 120 v.Liechtenstein u.a. die Herrschaft Rabensburg; darunter Bernhardstall

(behauste 6 ganze und 47 halbe Lehen, 28 Hofstätten und 5 Vogtholden). Item das Pfarrlehen daselbst sambt dem Filial Reintall“; Reinthall, das halbe Dorf, dazu Landgericht und die Dorfobrigkeit; behaustes Gut daselbst : 4 ganze Lehen und 17 halbe Lehen; ferner Ueberland Ackerzins, Weingartendienst, Bergrecht, Kücheneinkommen und Robot usw. (R.Jenne- in Heimatk.Beibl.Nr.6-1956-S.24).

 

 

 

1570 wurden verschiedene Familienangelegenheiten und Streitigkeiten beglichen. Georg Erasmus 120 v. Liechtenstein erhielt die Herrschaft Ravensburg mit Landshut, Bernhardsthal und Reinthal. ( Falke II.S.89).

Er war zu dieser Zeit kaiserlicher Rittmeister und stand damals auf Wartgeld. ( Falke II.S 101).

 

1590 besaßen die Liechtensteiner zu Rabensburg alle 92 Häuser. (Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag)

 

1590 laut Bereitungsbuch besitzen ausschließlich die Liechtensteiner in Bernhardsthal die Grundherrschaft und die Dorfobrigkeit. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.47).

Bernhardsthal : Georg Ersam v.Liechtenstein gen Rabensburg. (Ingeborg Bogner: Seite 125).

 

1591 August 28,Rabensburg : Erbteilung zwischen Hans Septimius 128 v.Liechtenstein-Nikolsburg und den Söhnen seines Bruders Hartmann II. 118 (nämlich Karl, Maximilian und Gundacker) auf Grund des Testamentes von Georg Erasmus 120 v.Liechtenstein. Darnach erhalten u.a. die Söhne Hartmanns: Rambspurg, Bernhartßtall,Ebenfeld....Reinthal; Weineinkommen in Schrättenperg....Haußprunn, Schönstraß, Liechtenwart....Markt Herrnpaumgartten samt Zugehör, Schrätenperg, Pottendorf - das öde Dorf- samt Zugehör, Katzlsdorf öde, Rottenlaimb öde, Entzesprunn öde, Wetzelstorff, Wilhelmstorff, Kötzelstorff, Walterskirchen, Maxendorf öde......(Liecht.Gegest.-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

1591 Testament des Georg Erasmus 120 v.Liechtenstein. Sein Bruder Johann Septimius 128 v.Liechtenstein erhält u.a. den Markt Bernhardsthal mit allen seinen Herrlichkeiten, Gericht, Nutzungen, Zehnten u.s.w.

(Falke II.S.104).

1591, 28.Mai Testament des Georg Erasmus 120  v.Liechtenstein. Seine Hinterlassenschaft wurde am 28.August zwischen seinen Neffen, Hartmanns II. 118 Söhne und seinem Bruder Hans Septimius 128 getheilt. Das Vermögen, welches Georg Erasmus hinterließ, bestand in der Herrschaft Ravensburg mit allen Herrlichkeiten und Hoheiten, dem Schloß, dem Dorf und Maierhof, nebst allem sonstigen Zubehör, desgleichen dem Markt Bernhardsthal mit allen seinen Herrlichkeiten, Gericht, Nutzungen, Zehnten u.s.w., ebenso in den beiden Ortschaften Ebenfeld, dem Markt Landshut, Reinthal, den Weingärten zu Schrattenberg und Bilawitz; in der Herrschaft Hohenau mit dem Schloß und allem sonstigen Zubehör von Herrlichkeiten und Nutzungen, in Absdorf, Hausbrunn, Schönstraß, Palterndorf, Dobernstorf, Lichtenwart, Ringestorf, Waltersdorf. Alle diese Güter besaß nach dem Vertrage Johann Septimius allein. Da aber der andere Teil, die Söhne seines Bruders Hartmann, den Anspruch an die Hälfte hatten, so trat Johann Septimius ihnen dafür die Herrschaft Herrenbaumgarten sammt allem Zugehörigen und allen davon abhängigen Ortschaften ab. (Falke II.S.104,105).

1596 Fürst Karl 131 v.Liechtenstein. Sein erster ziemlich bedeutender Ankauf, durch den er seinen Besitz vermehrte - indem er von Hans Bernhard von Fünfkirchen die demselben gehörigen Besitzungen zu Poisdorf, Herrenbaumgarten, Kruth, Walterskirchen, Reinthal, Bernthal und Kätzelsdorf erwarb. (Falke II.S.229).

 

1596 April 22, Feldsberg : Hans Bernhard Fünfkircher zu Steinaprunn verkauft an Karl 131 v.Liechtenstein-Nikolsburg - auch für seine Brüder Maximilian 138 und Gundacker 139 - den obern und untern Freyhof im Markt Poistorff, den Freyhof im Markt Böhamischen Khruth samt Zugehör, den Freyhof zu Herrnpaumbgartten..., dann die Zehente und Dienste zu Feld und zu Dorf in Poistorf, Herrnpaumbgartten, Behamischen Khrutt, Wözlstorff, Walterskhirchen, Reinthall, Bernhartestall und Käzelstorff samt Zugehör. (Liecht.Regesten-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

1596 April 24.Wien: Die n.ö.Landstände verpfänden für jährlich 2650 fl.rheinisch an Karl 131 v.Liechtenstein-Nikolsburg, dessen Brüder und Erben das duplierte Zapfenmaß auf weitere 3 Jahre ab Georgi u.a. folgender Flecken und Oerter : Markt Wilfersdorf, Markt Mistelbach, Puelndorf, Khöttelsprunn, Lanzendorf, Eberstorff, Liechtenwart, Hausprunn, Flecken Rabenspurg, Bernhartsthall, Reinthall, Herrnpaumbgartten, Schrätenperg, Kazelstorff, Kezelstorff. (Liechtenst.Regest.-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

 

1596 April 20, Feldsberg: Kaufvertrag zwischen Karl 131 v.Liechtenstein-Nikolsburg- für sich und seine Brüder Maximilian 138 und Gundacker 139 - und Hans Bernhard Fünfkirchen zu Steinaprunn, wonach der Fünfkircher alle erbeigentümlichen Güter im Markt Poisdorf, Herrn-Baumgarten - ausgenommen die 2 Roggendorfischen Lehen - und Khrut, dann im Dorf Wilhambstorf, Maxendorf, Wezlsdorf, Walterskirchen, Reinthal, Bernhardsthal und Käzlstorf verkauft. Damit werden u.a. auch die Streitigkeiten wegen des Reinthaler Teiches bereinigt. (Liechtenst.Regesten- in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

1596 April 22, Feldsberg : Hans Bernhard Fünfkircher zu Steinaprunn verkauft an Karl 131 v.Liechtenstein-Nikolsburg - auch für seine Brüder Maximilian 138 und Gundacker 139 - den obern und untern Freyhof im Markt Poistorff, den Freyhof im Markt Böhamischen Khruth samt Zugehör, den Freyhof zu Herrnpaumbgartten..., dann die Zehente und Dienste zu Feld und zu Dorf in Poistorf, Herrnpaumbgartten, Behamischen Khrutt, Wözlstorff, Walterskhirchen, Reinthall, Bernhartestall und Käzelstorff samt Zugehör. (Liecht.Regesten-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

1596 April 24.Wien: Die n.ö.Landstände verpfänden für jährlich 2650 fl.rheinisch an Karl 131 v.Liechtenstein-Nikolsburg, dessen Brüder und Erben das duplierte Zapfenmaß auf weitere 3 Jahre ab Georgi u.a. folgender Flecken und Oerter : Markt Wilfersdorf, Markt Mistelbach, Puelndorf, Khöttelsprunn, Lanzendorf, Eberstorff, Liechtenwart, Hausprunn, Flecken Rabenspurg, Bernhartsthall, Reinthall, Herrnpaumbgartten, Schrätenperg, Kazelstorff, Kezelstorff. (Liechtenst.Regest.-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

1596 am 20.April verkaufte Hans Bernhardt Fünfkircher zu Steinabrunn um 36.000 Gulden rheinisch und 300 Dukaten Leitkauf seinen Besitz im Markt „Poisdorf, Herrn Paumbgartten und Kruth, dann im Dorff Wilhalmbstorf, Maxendorf, Wezlstorf, Walterskhirchen, Reinthal, Bernhardsthal und Käzlstorf gelegen, alles für Erb und frey Aigenthumb, allein die zwei Lehen zu Herrn Paumgartten, Rogendorfferische Lehen ausgenommen“, an Karl von Liechtenstein und seine minderjährigen Brüder. (Liane Pec-Ortschronik Herrnbaumgarten.1994.S.49).

 

1613 Mai 12 : Den Zehent von Reinthal nahm Karl 131v.Liechtenstein dem Pfarrer von Bernhardsthal weg und gab diesem nichts. „Auf viel anhalten“ ließ er ihm durch seine Kanzlei sagen, er sei ihm nichts schuldig. (H.Hlawati-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

 

 

 

1672 war das Schloß vermutlich nicht mehr vorhanden. Vischer konnte kein Schloß mehr zeichnen. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

 

Am SO-Ende des Dorfes ein unbedeutender Geländerücken mit dem Forsthaus des Fürsten Liechtenstein ( Nr. 46). Dort lag ein Hausberg mit doppeltem Bering. Die Gräben wurden beim Bau einer Wasserleitung angeschnitten. ( Burgen u. Schlösser in NÖ, Birken-Verlag).

 

Im Föhrenwald hinter dem Zollhaus ein Forsthaus - derzeit im Privatbesitz.

Die Teiche wurden 1992  wieder eingelassen und sind jetzt ein beliebter Erholungsplatz. Tretboote etc.

43 (Anm. Huysza).

Die Geschichte der großen schon 1458 urkundlich erwähnten Teiche ist natürlich erst einmal eine herrschaftliche.

1470 kaufte Heinrich von Liechtenstein Bernhardsthal und damit auch die Teiche.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie offensichtlich nicht mehr genutzt, wie aus der josephinischen Landaufnahme im Jahr 1787 zu entnehmen ist: „Herrschaftlicher Teuch, der obere genannt, kann eingetrocknet und als Wiese verwendet werden. Herrschaftlicher Teuch, der Kesselteuch genannt, nicht mit Fischen besetzt, weil wegen des aufgehenden schwefeligen Wassers die Fische stürben, kann nicht abgelassen werden, bleibt purer Sumpf.

Herrschaftlicher Teuch, der untere Teuch genannt, als Acker fatiert, sandiger Grund.“

In Bernhardsthal blieb die Erinnerung an schöne Wasserflächen aber lebendig. Mehr und mehr begann sich die Gemeinde für den Gedanken zu erwärmen, die Teiche zur Verschönerung der Landschaft und als Freizeitrevier wiederzubeleben.

1984 konnten die entsprechenden Flächen erworben werden und zwei Jahre später gab es die wasserrechtliche Bewilligung für einen künftigen Landschaftsteich, der 1992 geflutet wurde: Ein „herrschaftlicher Teuch“ zum allgemeinen Lustgewinn. ( Alfred Komarek „Weinviertel“ Tauchgänge im grünen Meer 1998 S.20).

 

 

 

 

Für Kirche und Pfarrhof war der Fürst von Liechtenstein bis 31.12.1968 als Patronatsherr zuständig.

(Schreiben der Gutsverwaltung vom 23.7.1970. A rchiv Huysza).

 

1751 (1851 ?) (Maria Theresianische Fassion) In der Dominikalfassion  über die Herrschaft Rabensburg angeführt : Wirtshausbestand zu Rabensburg, Hohenau, Ringelsdorf, Waltersdorf und Bernhardsthal : 198 fl 5 kr. a 5 vH = 3781 fl 40 kr. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.66).

 

1751 (1851?) (Maria Theresianische Fassion).In der Dominikalfassion über die Herrschaft Rabensburg angeführt : Waldungen 400 Joch a 20 Gulden in Hausbrunn a 5 vH. = 8000 fl.und Bernhardsthal a 5 vH. = 1588 fl..(Ingeborg Bogner:Die Liecht.Herrsch.S.65 u.66)

 

1795 laut Topographischen Landschematismus ist Bernhardsthal im Besitz der Liechtensteiner. Diese haben die Ortsobrigkeit und die alleinige Grundherrschaft. (Ingeborg Bogner:Die Liecht.Herrsch.S.49).

 

1795 Nach dem Landschematismus übte die Liechtensteinische Herrschaft Rabensburg das Landgericht aus. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.134,135).

 

1822 nach dem Topographischen Landschematismus besitzen die Liechtenstein die Ortsobrigkeit und die ausschließliche Grundobrigkeit. Zugehörig zur Herrschaft Rabensburg. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.55 u.125).

 

1822 Nach dem Landschematismus besass die Herrschaft Rabensburg das Landgericht. (Ingeborg Bogner-S.136).

 

Die zum Gute Wilfersdorf gehörigen Patronatsobjekte

 

Gemeinde             Dobermannsdorf Kirche                                   u. Pfarre

                „              Nieder-Absdorf    Kirche                                   u. Pfarre

                „              Ringelsdorf           Kirche (ohne Turm)            u.Pfarre

                „              Katzelsdorf          Kirche                                   u.Pfarre

                „              Reinthal                Kirche                                   u.Pfarre

                „              Bernhardsthal      Kirche                                   u.Pfarre

                „              Wilfersdorf           Kirche                                   u.Pfarre

                „              Kettlasbrunn        Kirche (oberer Teil des       u.Pfarre

                                                               Turmes  der Gemeinde)

                „              Hausbrunn           (Kirche ohne Turm)            u.Pfarre

                „              Alt-Lichtenwarth Kirche                                   u.Pfarre

 

Gebühr an alljährlich auf Grund bestehender Verpflichtungen zur Erfolgung gelangenden Fundationen:

Gut Feldsberg, österr.Teil.

 

Pfarre Bernhardsthal: 27,67 hl = 2103 kg Weizen, 27,67 hl = 1882 kg Korn, 1,70 hl = 122 kg Linsen,                         0,18 hl = 39 kg Graupen, 679 Lt. Jungwein.

 

Gut Rabensburg:

Pfarre Bernhardsthal: 27,67 hl = 2102 kg Weizen, 27,67 hl = 1881 kg Korn, 1019 Lt. Jungwein, 88,50 Rm                               hartes Scheitholz, 55 kg Erbsen, 55 kg Linsen, 52 kg Graupen.

 

Laut Bundesgesetz vom 2.Juli 1929 Nr.232 über die Ablösung der an Kirchen und Pfründen zu leistenden Naturalleistungen bildet das Ablösungskapital den 25-fachen Betrag der ermittelten Jahresleistung.

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 136 bis139).               

 

 

1929 Liechtensteinbesitz in der Gemeinde Bernhardsthal:

    2,0843 ha Acker       Bon.3-4

  10,7456 ha Wiesen

  12,8299 ha Gesamtfläche

              

  70,1089 ha Acker                Bon.2-6

  77,0907 ha Wiesen

    0,3037 ha Gärten

    3,1846 ha Hutweide

271,0480 ha Wald

  35,4412 ha Teiche, Sümpfe

    1,5297 ha Bauarea

    1,9699 ha unproduktive Fläche

460,6767 ha Gesamtfläche

 

1,4139 ha Acker           Bon.2-5

0,0644 ha Bauarea

0,8456 ha unproduktive Fläche

2,3239 ha Gesamtfläche

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 19).

 

163,4993 Ha Gesamtfläche - Unter Oekonomieverwaltung

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 29,30).

 

Oekonomie - Hofpachtungen

Verpachtung an Ignaz Mandl in Bernhardsthal:  Meierhof Bernhardsthal

277,4982 ha Acker

  25,0104 ha Wiesen

    0,2685 ha Gärten

    1,1834 ha Hutweiden

  14,6912 ha Waldungen (bereits Aecker)

    1,5001 ha Bauarea

    2,3468 ha steuerfreie Fläche

322,4986 ha Gesamtfläche

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 49).

 

Pachtbedingungen Ignaz Mandl:

Zahlt laut Pachtvertrag vom Jahre 1926 auf die Dauer von sechs Jahren, d.i.vom 1.3. bis 28.2. 1932 einen jährlichen in monatlichen Raten fälligen Pachtzins von 230 kg Weizen pro Hektar produktiver Fläche reluiert zum Höchstdurchschnittspreis der Wiener Produktenbörse des jeweiligen letzten Monates vor Fälligkeit der Monatsrate und Tragung sämtlicher Steuern, Umlagen und sonstigen Abgaben.

Die Baulichkeiten hat der Pächter selbst zu erhalten.

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 123).

 

 

Teichwirtschaft in Eigenregie - Bernhardsthaler Teich :

  0,2068 ha Aecker

14,0998 ha Wiesen

  1,0948 ha Hutweiden

33,7521 ha Teiche

  0,3597 ha steuerfreie Fläche

49,5132 ha Gesamtfläche

 (Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 39).

 

Beschreibung der Oekonomie- Gebäude :

 

Meierhof Bernhardsthal, Gemeinde Bernhardsthal

 

I. Beamtenwohnhaus Nr.127, B.P.2591/1. - 142 m² verbaute Fläche, hartem Unterbau, einstöckig.

Ebenerdig: Vorhaus mit Stiegenaufgang und Kellereingang, Kanzlei, Küche, Zimmer, zweites Vorhaus, Waschküche, 2 Kammern, Erdgeschoss zwischen Traversen gewölbt.

1.Stock: Küche, 5 Wohnzimmer, Speisezimmer, Speisekammer, Vorzimmer, Abort, Bodenaufgang, Rohrdecke, Dachziegel-Eindeckung. Bauzustand gut.

 

II. Geräteschupfen, B.P. 2591/1. - 178 m² verbaute Fläche, Holz, ohne Decke, Flugdach mit Strangfalzziegel., vorne offen auf 14 Säulen, Bauzustand gut.

 

III. Zugochsenstall, B.P. 2591/1. - 454 m² verbaute Fläche, Unterbau hart, Raum für 46 Ochsen und 5 Pferde, Eisenbetondecke, darüber Schüttboden, Strangfalzziegel, Bauzustand gut.

 

IV. Neuer Rinderstall, B.P. 2591/1 - 698 m² verbaute Fläche, Unterbau hart, Raum für 72 Stück Grossvieh, Futterkammer, Gewölbe zwischen Traversen, darüber Schüttboden, Strangfalzziegeldach. Bauzustand gut.

 

V. Slowakenkaserne K.Nr.127 b, B.P. 2591/1. - 235 m² verbaute Fläche, Unterbau hart.

Ebenerdig: bestehend aus 5 Küchen, 6 Wohnzimmer, Keller, Abort, zwischen Traversen gewölbt.

1. Stock: 1 Küche, 5 Wohnzimmer, Bodenaufgang, Abort, Rohrdecke, Eindeckung Holzzementdach. Bauzustand mittel.

 

VI. Eishaus, B.P. 2591/1. - 118 m² verbaute Fläche. Unterbau hart. Eisgrube, ohne Decke, Rohreindeckung, 2 Brettergiebel, Bauzustand schlecht.

 

VII. Holzlage: 10 m² verbaute Fläche, Unterbau hart, Bauzustand schlecht.

 

VIII. Kleinviehstallungen neben Einfahrt, B.P.2591/1. 22 m² verbaute Fläche, Unterbau hart, Schweinestallungen mit 7 Koben, ohne Decke, Flugdach mit Dachpappe. Bauzustand gut.

 

IX. Rinder- und Pferdestall, B.P. 2591/1. - 760 m² verbaute Fläche, Unterbau hart, Platz für 12 Pferde, 50 Ochsen, mit Futterkammer, 1 Kellereingang, auf Traversen gewölbt, gewöhnl. Ziegeldach. Bauzustand gut.

 

X. Holzaborte: Bauzustand schlecht.

 

XI. Arbeiterwohnhaus samt Kleinviehställen und Schweinestallungen, K.Nr.177 a B.P.2591/1. -

407 m² verbaute Fläche, Unterbau hart, bestehend aus 7 Küchen, 2 Zimmer, 1 Backofen, 1 Zimmer jetzt Wagnerei, 1 Zimmer jetzt Schmiede, teilweise Rohrdecke, teilw. Gewölbe, gewöhnl. Dachziegel, Schweinestallungen: 5 Abteilungen, Tramdecke, gewöhnl. Dachziegel. Bauzustand schlecht.

 

XII. Milchkühllokal. - 12 m² verbaute Fläche, Unterbau gemischt, Dachziegel gedeckt, Rohrdecke, Bauzustand     schlecht.

 

XIII. Kellereingang oberirdisch. 6 m² verbaute Fläche, B.P. 2591/1.

 

XIV. 2 Knechtewohnhäuser, Kartoffelkeller, Aborte, Holzlage, Kleinviehstall Nr. 304 und 305. -

616 m² verbaute Fläche, hartem Unterbau, teilw. Holz.

Wohnhaus bestehend aus 10 Küchen und 10 Zimmer, 10 Kabinetten, 10 Kellerabteilungen mit je 1 Eingang, Schweinestallungen mit 10 Koben. Bauzustand gut.

 

XV. Scheuer, B.P. 2590/2 - 732 m² verbaute Fläche, mit hartem Unterbau, Ziegeldach, 2 Tennen, Bauzustand       mittel.

 

XVI. Getreideschopfen, B.P. 2589/2. - 538 m² verbaute Fläche, in Holz mit hartem Unterbau, aus getrennten         gemauerten Sockeln, Ziegeldach, offener Schopfen mit 7 Feldern. Bauzustand mittel.

 

XVII. Getreideschopfen,  B.P. 3221/2. - 548 m² verbaute Fläche, in Holz mit hartem Unterbau, wie oben Nr.XVI, Ziegeldach, offener Schopfen mit 7 Feldern, Bauzustand mittel.

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 76 bis 78).

 

Die von der Hohenauer Zuckerfabrik gepachteten Meierhöfe Z.B.Nd.Absdorf, Rabensburg, Hohenau, Hauskirchen, Bernhardsthal -  wurden bei der Nationalsozialistischen Machtübernahme von der Deutschen Ansiedlungsgesellschaft übernommen (wegen jüdischen Wurzel der Familie Strakosch). Bei Kriegsende waren die Höfe unter „USIA“- Verwaltung.

Bei den Rückstellungsverfahren ca. ab 1946 konnten Bernhardsthal und Teile von Hauskirchen von Liechtenstein nicht mehr zurückgenommen werden. Der Besitz wurde an örtliche Landwirte abgegeben.

(Aussage Dipl.Ing.Ernst Fiedler am 28.5.1999).

 

Teichwirtschafts - Gebäude :

 

I. Fischerhaus in Bernhardsthal, Gemeinde Bernhardsthal, Nr.156 auf Parz. 363 per 259 m².

a) Fischerhaus: bestehend aus Zimmer, Küche, Kabinett, Kammer, Bauart und Eindeckung hart,

                verbaute Fläche 139 m², Bauzustand gut.

b) Stallgebäude: Raum für 2 Stück Grossvieh, Bauart und Eindeckung hart, verbaute Fläche 21 m².

                Bauzustand gut.

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 94).

 

Anfangsinventur zur Goldbilanz. Oesterr.Anteil:

Ausweis über den Stand der Gebäude und deren Bewertung mit 1.Jänner 1925

Gemeinde Bernhardsthall:

Nr. 156 Fischdrabenhaus Bernhardsthal 139 m² Eindeckung hart, Unterbau massiv.

Stallgebäude 21 m² Eindeckung hart, Unterbau massiv.

Auf Beilage angeführt - Nr.156 P.Nr. 363 Fischerhaus.

 (Schätzungen der Zivil-Bauobjekte-Gut Feldsberg österr.Anteil 1.1.1925 für die Feuerversicherung).

 

Gebäude für Zwecke der Forstverwaltung Hohenau in Niederösterreich, von Organen dieser Forstverwaltung bewohnt.

Gemeinde Bernhardsthal:

4.) B.P. 1357/2. Das Hegerhaus im Reviere Föhrenwald, H.Nr.291,

ist die Dienstwohnung des dortigen Waldhegers, liegt inmitten des Revieres und befindet sich in guten Bauzustand. Dieses Objekt umfasst:

a) Das Wohngebäude, Parterrebau, in Form eines Quadrates, hart gemauert und mit Ziegeln gedeckt, zum Teil unterkellert, besteht aus: Loggia, Vorhaus, Küche, Zimmer, Kabinett, Speisekammer und Klosett.

In den Keller gelangt man durch einen an der Westseite gelegenen Eingang. Der Bodenaufgang ist gleichfalls westseitig gelegen und aus Holz ausgeführt.

b) Das Wirtschaftsgebäude ist ca. 20 m vom Wohngebäude gegen Norden gelegen, hart gebaut und mit Ziegeln gedeckt. Dasselbe besteht aus 1 Kuhstall für 2 Stück Grossvieh, 1 Futterkammer zugleich Waschküche und der Scheuer; anschließend gegen Osten steht ein Flugdach (hart gedeckt) für Holzvorräte (Holzlage).

c) Der Schweinestall ist gemauert, mit Ziegeleindeckung ca. 12 m westlich vom Wirtschaftsgebäude gelegen und dient zur Haltung von 2 mittelgroßen Schweinen.

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite281,282).

 

 

Hegerhaus Bernhardsthal 291 – laut Kontenordner 1956 der Forstverwaltung Liechtenstein im Museumsarchiv.

 

 

 

Im Reichensteinhof in Poysdorf, am Gang des 1.Stockes, befindet sich in einer Vitrine  die Fahne des „Militär Veteranen Vereines Fürst Johann II. von Liechtenstein Bernhardsthal“. 21.9.1913.

( Gesehen ca.Winter 1995/96 von Hans Huysza).

 

 

1969 „Speisekarpfen - verkauf“ am Teich Bernhardsthal am Montag, den 1.Dez.1969 u. Freitag, den 5.Dez.1969 Beginn : 8 Uhr früh. Preis ab Teich S 20,- per kg. Gutsverwaltung Wilfersdorf. „Weinviertler Nachrichten „ 21.Jahrgang, Folge 48,Donnerstag, 27.November 1969, Seite 5 ).

 

Das Friedhofskreuz : Als im 12. Jahrhundert die heutige Bernhardsthaler Kirche erbaut wurde, entstand um diese der Friedhof.

Nach 1784 - Friedhofsverlegung außerhalb des Ortes - südlich des Jägerhausberges, beim heutigen Standortes des Kriegermahnmales.

Da auch dieser Friedhof nach und nach zu klein wurde, erwarb die Gemeinde 1906 einen Grund in den Mitterlehen (117 m lang und 43 m breit), umgab ihn mit einer Mauer, stellte in der Mitte das von Fürst Johann II. von Liechtenstein gewidmete 6 m hohe Kreuz aus Sandstein auf und erbaute in der Südwestecke eine Leichenkammer.

Die Einweihung erfolgte am 12. Juni 1907 durch Dechant Kopsch aus Loosdorf.

(Robert Franz Zelesnik „Heimatbuch der Marktgemeinde Bernhardsthal“.1976- Seite 153-154).

 

Bernhardsthal Hauptstraße 104 - Familie Schmaus

Haus 1668 erwähnt

1809 Haus Nr. 104

Der Schafmeister Bartholomäus Schmaus ist aus Staatz nach Bernhardsthal gezogen.

(Auskunft Herr Schmaus - Oktober 1999).

 

Quellen :  Dehio 1990

                Falke I Seite 487,504

                Falke II Seite 84,89,101,104,229

                Burgen u. Schlösser in NÖ. Vom Marchfeld bis Falkenstein. Birken-Verlag

                Gustav Wilhelm. Stammtafel des Fürstl.Hauses Liechtenstein Tafel 4, XII-12

                 Schreiben der Gutsverwaltung vom 23.7.1970.Patronatsfragebogen

                 Ingeborg Bogner: Die Liechtensteinischen Herrschaften und ihre Untertanen in der Nordostecke von       NÖ. 15.- 19.Jhdt.

              Hans Wolf : Erläuterungen zum Historischen Atlas der österr.Alpenländer. 6.Teil. N.Ö.

             Bertold Bretholz : Das Urbar der Liechtensteinischen Herrschaften Nikolsburg....aus dem Jahre 1414.

Autor: Hans Huysza

Objekt: Ort
Zustand: Österreich
Land / Region: Niederösterreich

Auf der Karte zeigen


Kommentare lesen und schreiben können nur ausgewählte Benutzer




 

Nützliche Links

Po stopách Lichtenštejnů o.p.s.

Liechtentein Schloss Wilfersdorf

Fürstenhaus

Die Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein

Intelligence-Portale

Zpravodajský server Po stopách Lichtenštejnů

Fürstentum Lichtenštejnsko

Landesverwaltung Fürstentum Liechtenstein

 

Bulletin