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Vöstenhof

(Gloggnitz)

V Ö ST E N H O F (Vöstenhof/Gloggnitz/Neunkirchen)

Bei dem gleichnamigen Ort, auf einer schwachen Anhöhe über dem mittleren Sau­bachgraben, der bei Pottschach in das Tal der Schwarza mündet, erhebt sich dieser „Feste Hof“

1381 verkaufte ein Stuchs von Trautmannsdorf die „Feste zum Hof‘~ die somit zum Hoheitsgebiet der Stüchsensteiner gehört hatte, an Hzg. Albrecht III., woraus fol vor diesem genannten Zeitpunkt die Burg schon bestanden haben muß. 1249 „Perhardus deHoue“ und wenige Jahre später - 1256- werden ein „dominus Bernhardus de Curia etfihius suus Pernhardus“als Zeugen genannt (STUB III 100 Nr. 44; III 296 Nr.

210). Mit größter Wahrscheinlichkeit handelt es sich hier um Vater und Sohn; 1249 urkundete jener allein, 1256 beide gemeinsam. Vielleicht kann „Houe“ und „(Irin“ mit Vöstenhof gleichgesetzt werden; unter dieser Voraussetzung könnte die Burg i. d. 1. H.

d.    13. Jh. erbaut worden sein. Nicht lange darauf gelangte der „Ho?‘ in den Besitz von

Andreas Tetschan, der aus einem Geschlechte stammte, das im 14. und 15. Jh. um Glogg. nitz vorkam. Als Pfandobjekt gelangte Vöstenhof an den Schenken von Wolfsberg.

Johann von Liechtenstein löste die Burg aus und wurde 1387 vom Landesfiirsten damit belehnt. Der feste Hof ward später wieder landesfürstlich, und 1483 erscheint als neuer Lehensträger ein Martin Neidegger auf; diese Neidegger saßen bis in das 16. Jh. auf dem „Hof~ der um diese Zeit immer mit Neude~ gleichgesetzt wird. Der in den Urkunden d. 15. bis in das 17. Jh. vorkommende „Hoff zu Neydeckh“ ist eben Vöstenhof und nicht die Burg Neudegg~ Ein HieronymusWurmbrand erwarb die Veste um 13.000 Gulden; die­ser Wurmbrand war Erbküchenmeister der Steiermark, welches Amt dieses Geschlecht durch die Verehelichung des Lorenz von Wunnbrand-Stuppach mit Katharina, Tochter des Truchsessen Friedrich II.v.Emmerberg im Jahre 1400 erhalten hatte. Ein Jahrhundert später kam Vöstenhof an die Hoyos und in jüngerer Zeit an die Czernin.

Die Aufgabe des festen Hofes war eine rein verwaltungspolitische flur das Hoheits­gebiet der Stüchsensteiner, Wurmbrand-Stuppach und Hoyos.

Dem fast quadr. Baukörper ist im N der,,W«ffenplatz“vorgelagert (vgl. Rosenburg), zu dem ein einstöckiger Torturni mit Rundbogen und pechnasenartigem Fenster leitet. Diese Gesamtanlage ist noch tw.voneinerRingmauermitEckbastionenumgeben.Vber den Graben führt eine Steinbrücke zum trapezfbrmigen, zwingerartigen sich in ruinösem Zu­stand befindlichen Vorbau. Die mit Schießscharten versehene Mauer war einst zinnenbe­krönt. In diese alte Befestigung wurde das Renaissanceportal mit seinem Haupteingang und der kleinen Seitenpforte in Nachahmung des ma. Einganges eingebaut. Zwei tos­kanische Säulen mit daraufruhenden Architrav rahmen das Rundbogentor mit seinen Öffnungen für die Rollen der Zugbrucke ein; äarüber ein steiler Dreiecksgiebel, in glei­cher Weise ziert auch ein solcher in kleineren Maßen die rechteckige Fußnino‘~‘~

Der Architrav des Hatmttores träut ....

 

(Burgen u. Schlösser in NÖ. Im Raume Bucklige Welt, Semmering, Rax. Birken – Verlag 1969. Seite 124 bis 127)

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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