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Tulbing

www.tulbing.at/

 

Burgstall auf dem Schlossberg

Aus dem Steilabfall des Wienerwaldes gegen das Tullnerfeld wurden s. des Dorfes zwei Erdkörper herausgeschnitten. Der Kegelstutz heißt Kirchenberg und trägt die 1349 zur Pfarrkirche erhobene Mauritiuskirche. Der viereckige Pyramidenstutz mit einer Plattform von 35 x 42 m heißt Schloßberg und trug bis 1590 die Burg der Passauer Bi­schöfe. Diese Burg war an drei Seiten von einem doppelten Graben und einem Wall da­zwischen umgürtet. Im N ersetzte der natürliche Steilabfall die künstliche Bewehrung; doch wurde eine schmale Hangstufe angelegt. Der Graben zwischen den beiden Erd­werken wurde nach Schweickhardt von einer Zugbrücke, nach der Kirchenchronik von einem Schwibbogen überspannt.Durch die jüngste Friedhofserweiterung ist dieser Graben-teil zugeschüttet worden. Die Burg war eine Steinburg; heute ist von dem Mauersteinbau nur mehr ein großer Haustein erhalten. Die Burg wurde nach dem Türkeneinfall 1529 wiederhergestellt, aber durch das Erdbeben von 1590 zerstört. 1626 wurden die Steine für den Bau des Kapuzinerklosters in Tulln abtransportiert. Das Kirchenfeld gehört noch heute größtenteils zum Gut Königstetten, das ehem. passauisch war.Der Passauer Besitz, der auf die Karolingerzeit zurückgeht, wurde urspr. von Zeisel­mauer, seit d. 16. Jh. von Königstetten aus verwaltet. Chalhoch v. Tulbing (gest. 1257) hatte zwar Lehen von Passau, zählte aber zu den ldfl. Ministerialen. 1285 verkaufte Ulrich v. Wolkersdorf mit seiner Gattin Petrissa das halbe Haus ( Burg) Tulbing an Ulrich v. Capellen. Seit 1338 sind die Herren von Zelking von Passau mit den Kirchen-lehen begabt, sie besaßen auch bis 1393/94 die Burg. Zuletzt mußten sie diese allerdings an Georg v. Polheim verpfänden. Die 1393/94 von den Liechtensteinen angekaufte Burg wurde schon 1395 vom Herzog dem gestürzten Hofmeister Hans v. Liechtenstein abgenommen und an Jorg den Pazman verliehen. 1402 verkaufte der Herzog die Dörfer Tul­bing, Staasdorf und Katzelsdorf an das Hochstift Passau; 1412 überließ er auch die Burg dem Bischof. So heißt es 1510: Tulbing ein Slösl des Bischofs von Passau. 1590 durch Erdbeben zerstört.

( Burgen u. Schlösser in NÖ. Zwischen Greifenstein u. St. Pölten. Birken – Verlag 1969. Seite 60, 61 ).

Autor: Hans Huysza

 

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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