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Türkensturz

Türkensturz bei Gleißenfeld im Pittental

 

Die Sage erzählt einmal von einem brandschatzenden Trupp des türkischen Heeres, der im Morgengrauen bei dichtem Nebel von aufgebrachten Bauern über eine Felswand gedrängt wird.

Andere Varianten erzählen von fliehenden Frauen, die knapp vor dem Abgrund zur Seite springen oder mit Hilfe eines aufgespannten Regenschirmes (!) über den Felsen sicher ins Tal gleiten.Die nachfolgenden türkischen Reiter können nicht rechtzeitig anhalten.

Der tödliche Sturz eines wohlhabenden Türken auf der Flucht vor Verfolgern ist eine weitere Variante.

Als historischer Hintergrund wird der Türkeneinfall von 1532 angesehen, als leicht bewaffnete Reiterhorden unter Sultan Soliman II. durch die südlichen Regionen Niederösterreichs zogen.

 

In der Zeit der Romantik ließ 1825/26 Fürst Johann I. 268 von Liechtenstein auf dem Felsen eine künstliche Ruine errichten.

Bald bot das dann als verfallene Burg angesehene Bauwerk Stoff für eine weitere „Türkensturz - Sage“:

Türken feierten im Rittersaal ihren vermeintlichen Sieg, wurden jedoch von den Rittern des Burgherren überrascht und konnten nur durch eine Tür fliehen - in den Abgrund. (Ulrike Vitovec in NÖ Archiv-05014).

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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