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Steinebrunn

Die Besitzungen der Liechtensteiner im nördlichen Weinviertel stammen aus dem Rabensteiner Gut, dessen

Herkunft von den Historikern noch nicht einwandfrei geklärt werden konnte.

Besitzer von Bauernlehen in Steinebrunn und Drasenhofen waren im 14.Jh. auch die , wahrscheinlich

Liechtenstein’schen Gefolgsleute Hermann Gaber von Steinebrunn, Otto der Schrattenberger und Hans von

Daiax, die zwischen 1367 und 1380 ihre Lehen an Erasmus Fünfkirchen verkauften.

Mit diesen Erwerbungen legte er den Grundstein zur späteren Herrschaft Steinebrunn.

(Drasenhofen - Einzelheiten aus Geschichte und Besiedlung- v.Prof.Hans Lederer.S.4).

 

Urbar von 1414 - Item die Dremelmul bey Staineprun dint ein gancz jar 12 lb. den., zw ider quatemm 3 lb. den. (Bretholz Urbar - Seite 75).

 

Noch im Jahre 1415 kaufte Heinrich V. 51 v.Liechtenstein mit seinem Vetter Hartneid V. 53 und seinen Neffen Johann IV. 57 und Ulrich 58 von Hans dem Schweinbeck und dessen Hausfrau Barbara eine große Anzahl  verschiedener Äcker, Gülten und Zehnten zu Alten-Lichtenwarth, Endberg, Böhmischkrut, Schrattenberg, Steinabrunn, Drösenhofen u.s.w. (Falke I.S.433).

 

...........Für die weitere Besitzentwicklung wichtig sind die Güter der Liechtenstein, die seit 1419 immer wieder an die Fünfkircher verliehen wurden.

Die Familie Fünfkircher war urspr. eine Wiener Bürgerfamilie.

Als Liechtensteiner Gefolgsleute saßen die Fünfkircher  auf der Feste nahe der Kirche des Dorfes Steinebrunn.  Die Feste wurde 1458 vom Böhmenkönig Georg v.Podiebrad zerstört. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

 

Das Geschlecht der Fünfkirchen ist seit 1276 nachgewiesen.

1455 verliehen Johann V.  und Wilhelm v. Liechtenstein-Nikolsburg an Martin Fünfkirchen und seine Erben die Feste Stützenhofen, wozu 1458 noch der Hof zu Steinebrunn kam. (Jo. Wolfg.Neugebauer- Wehranlagen und Grabhügel im pol.Bezirk Mistelbach. S.125 und Falke I.S.467).

 

1458 Wilhelm 64  v.Liechtenstein verleiht den Hof von Steinabrunn bei der Kirchen und viel andere Lehen dem Mert Fünfkirchners Söhnen. (A.Schulla-Chronik Drasenhofen.S.110).

 

1475 Pfarrer Bernhard  von Steinabrunn und Wolfgang Wagendriessel zu Drasenhofen kaufen von dem Herrn Stefan von Eyzing einen Weingarten in den „Sätzen“, davon man jährlich gibt dem Liechtenstein fünf Viertel Bergrecht. (A.Schulla-Chronik Drasenhofen.S.110).

 

1571 wurde Hans Bernhard Fünfkircher der Alleinbesitzer in Steinebrunn.  (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

1591 ist richtig (Hans Bernhard Fünfkirchen war damals erst wenige Jahre alt). (Auskunft Prof.Hans Lederer Steinebrunn 35- im Mai 1999).

 

1597 verkaufte Hans Bernhard Fünfkirchen den gesamten Streubesitz an die Liechtenstein, Welser und andere Adelige. Um den Erlös erwarb er neue Güter in Böhmen und Schlesien.

Im Hofkammerarchiv Wien liegt eine genaue Beschreibung und Schätzung der Herrschaft Steinebrunn vor der Veräußerung.

Im Liechtenstein’schen Lehenbrief Nr.1 heißt es:

Die alten Vesten Stainaprun unter der Kirchen, so vor Zeiten nur ein Hof gewest ist und der Dürrhof genanndt worden und öd ist, darin solln gehört haben 4  ganze Lehen, in der jedes 12 Gwandten Äcker gehört.

Das vierte Lehen das Herbartslehen genanndt.

Außerdem Pfennigdienst von 7 Halblehen, 1 Hofstatt und Hausdienst von 1 Ganzlehen, 2 Halblehen und 1 Hofstatt.

Dazu kamen im zweiten Lehenbrief:

Eine Mühle, so itzo ein öder Mühlschlag (Mühle am Hausteich) und 24 Tagwerk Wiesen ober- und unterhalb der Mühle (Glasermühle).

Der Lehenbrief Nr.3 behandelt die Liechtenstein- Lehen in Drasenhofen, Schweinbarth und Stützenhofen.

In Drasenhofen betrug der Hausdienst auf behauste Gütern und Äckern 2 Pfund, 3 Schilling und 25 Pfennig.

Traidzehent auf 12 ½ Gwandten, Bergrecht auf 115 Viertel Weingärten und 24 ½ Gwandten dienen 32 Pfund und 4 Schilling.

Die Veste Stützenhofen ist ganz abgekommen und ohne Wert.

 (Drasenhofen - Einzelheiten aus Geschichte und Besiedlung- v.Prof.Hans Lederer.S.5,6).

 

Extract, derjenigen Güldt, Stuckh undt Güetter, so von denen Herrn von Liechtenstein, Herrn Hanns Bernhardt Fünfkirchen in einen underschiedlichen Lehensbriefen Zurlehen verliehen, und dies einer Aufsandung Nr. 5 gezogen, welche Stück noch bey der Herrschaft Steinaprun gebraucht und den Aufschlag eingetragen.

Stainaprun vermög Lehenbrief Nr.1.

Die Alt Vesten Stainaprun, so vor Zeiten nur ein Hof gewest und der Dürnhof genannt worden und öd ist, darein sollen gehört haben 4 ganze Lehen, in denen jedes 12 Gewandten Ackher gehört, thuet 48 Gewandten, und weil selbige zweifelsohn noch vorhanden, auch in gemachten Anschlag über die Herrschaft einkommen, auch wird es P:20 fl aestimiert worden................................................. 960 fl

Pfennigdienst von behausten Gütern daselbst:

Ein halbes Lehen dient                                     7 sh,                                       Mehr ein halbes Lehen dient            6 sh

Item zway halbe Lehen dient                          7 sh                                        Item ein halbes Lehen dient             3 sh

Item zway halbe Lehen dienen       1 fl          2 sh                                        Item eine Hofstatt dient                   12 d

Mehr Hausdienst:

Vor eienem Behausten Lehen                         6 sh                                        Item ein halbs lehen                          4 sh

Vor einem halben Lehen                                  3 sh                                        Vor einer Hofstatt                              20 d

Das Pfund mit 60 fl..........................................................................................                300 fl 4 sh.

 

Stainaprun im Lehenbrief Nr. 2.

Beschiet Meldung von einer Mühl so jahrlich gedient hat alle Quatember ein Pfund Pfennig aniezo ein öder Mühlschlag.

Die Gründ so unter den Stainaprunner Äckhern einkhommen, als ein Wiesfleckh,

Item ein Gewandten Ackher, Mehr ein Lehensbreiter Ackher und ein Wiesfleck daran.

Item zwei Wiesen oberhalb der Mühl, Item in dem oberen Teuchtl oberhalb der Mühl

ein lehenbreiter Fleckh mit Felber, ganz durch das Teuchtl, Item ein Lehenbreiter Fleckh mit Felber.

Das alles in dem Dürnhof zur Stainaprun gehört haben soll, ungefähr bey 24 Tagwerk seyn im Anschlag als taxiert..............................................................................................................    480 fl.

 

Stützenhofen vermög Licht. Lehensbrief Nr. 3.

Ayn altes zugrund gegangenes Gebäu so nit angeschlagen. Vor Zeiten soll es auch einen Mayrhof daselbst gehabt haben, so aber auch nit mehr in esse.                                        Latus     773 fl

Ein PaumbGarten.

Mehr ein Baumgarten, darin ein ödes Teuchtl. Das Kirchlehen daselbst. Hinter der Au sollen vorhanden sein 6 Joch Äckher, so aber unbewußt und nit angeschlagen.

Ein Holz genannt der Spitz, Ein Holz genannt die Au in Anschlag taxiert        P..30 fl.

Weingärten.

Mehr soll es allda gehabt haben, 2 halbe Weingarten, dann ein Raiffl Satz, daß er drey Viertl sein soll nit fürhanden öd. Item 13 Joch Äckher, mehr 2 Joch Äckher, wos beide nicht in Anschlag kommen.

Mehr sollen auf behausten Gütern und Überländer allda Liechten- Lehen sein per 5 fl 52 d,

weillen diese in Anschlag unter des Sturbrichters behausten Dienst zu Stützenhofen begriffen und das blgeld mit 60 fl  taxiert bringts..................................................................................                313 fl.

 

Stützenhofen im Lehenbrief Nr. 4.

Jeder von Urbar-Ackhern allda sollen jahrlich dienen                                               3 sh  7 ½ d.

Von einer öden Gewandten 6 d will niemand kein Wissenschaft haben.

 

Falckhenstain im Lehenbrief Nr. 4.

Allda sollen von behausten Gütern jahrlich gereicht werden                                   10 sh  27 ½ d

die seind im Anschlag über Stainaprun einkhommen und das Pfund per            60 fl tax......81 fl  7 sh

Von einer Mühl daselbst vorhanden und so aber nit in Anschlag mit reinkhommen.

 

Dräßenhofen Hausdienst im Liechtenst. Lehenbrief Nr. 3.

Auf behausten Gütern und Äckhern allda  2 fl 3 sh 23 d.

Die seind auch in Abschlag einkhommen, und das blgeld per 60 fl.................      185 fl 6 sh.

TRAYDZEHET: Auf drey Gewandten Ackher den Zehent, item mehr auf 3 ½ Gewandten gleichmäßig den Zehent, so in Anschlag einkhommen möchte ungefähr taxiert werden auf ein Muth um 5 fl und das blgeld

per 50 fl..........................................................................................................   250 fl.

 

Perckhrecht:  Von 115 Viertl Weingarten allda soll anjezt nur 110 sein, von jeder reicht man ein Viertl Perckhrecht, deren drey ein Ember Tötzmaß austragen 36 ¾ Emmer jeder per 4 shd und das blgeld

 per 50 fl..........................................................................................................  916 fl

Die Weingarten sollen dienen 5 sh 13 d, so auch im Anschlag einkhommen, das blgeldper 60 fl........38 fl  2 sh

Darzu solle auch ein Traydtzehet gehört haben, so aber derzeit unbewußt, und nit im Anschlag.

                                                                                                                                                             Latus 1471 fl 7 sh

Item von 24 ½ gewandten Ackher 4 sh 10 d Dienst Liecht.Lehen, dies Geföll auch mit 60 fl angeschlagen..................................................................................................   32 fl 4 sh

Item ein Traydzehet auf drey Gewandten, Mehr auf andere 3 Gewandten 2 Teil Zehet in beiden Posten ungefähr auf 5 Mtz, jeder per 10 url??          6 sh 20 d das blgeld mit 50 fl........   4 fl 1 sh 10 d.

 

Schweinwart oder Schweinberg Liechtenstein- Lehen.

Daselbst hat vorzeuten einen Hof gehabt, soll jetzo ganz und gar zugrund gangen sein darein haben gehört 21 Joch Äckher, wie im Anschlag unter den Zurbrichters Hofäckherzu sehen ist jede Gewandten taxiert per 10                                                                                                                                                              fl...210 fl.

 

Gehülz allda Liechten:Lehen Nr. 3.

Dies genannt die Pokhgrub (Eckhgrub??), die Schweinbarth, das Haßl oder Haßloch, das Hünterholz, der Höllpüchl, das Haspelholz oder Hauspaum, das Drauerholz, item Bhochgraben?= sind nachzufragen!

Diese Gehülz sind im Anschlag taxiert per.....................................................              375 fl. Latus 621 fl 4 sh 10 d.

WIESEN ALLDA:  Allda hats eine Wiese, die Großwiese genannt, hat 34 Tagwerkh ist im Anschlag jede per 15 fl taxiert, weils Lehen muß defalciert werden, von dreyen Aigen................       510 fl

Unter denen Haus und Überlendtdiensten allda zu Schweinwarth sollen auch 4 Pfgl 6 sh 24 Liechten:Lehen sein, die sein auch und der Stubrickhdienst im Anschlag reinkommen, das blgeld mit 60 fl...............334 fl.

 

Guttenbrunn Haus und Urbardienst im Lehenbrief Nr. 3 und 4..

Drey Holden allda sollen dienen 12 shd, item 8 Tagwerch Äckher auf der Hochenstraß, vor Haus und Urbardienst im Anschlag gegriffen und weil inselben das blgl mit 60 fl taxiert bringts...............94 fl.

GUTTENPRUNNER GEHÜLZ LIECHTEN:LEHEN NR.4.; Ein Holz genannt der Übermaß (Nota, seint wohl 3 Übermaß), dessen soll sein 24 Gewandten, daselbst ist jede Gewandt taxiert per 15 fl Bringt.....360 fl.

                                                                                                                                                             Latus 1298 fl.

Item ein Holz  genannt die Pochleuthen neben der Hausleuthen, wie in der Lehenbriefabschrift gemeldet, soll selbige anjetz denen von Althan zugehören, ist im Anschlag nit begriffen.

 

Ottenthal im Liechten:Lehenbrief Nr. 1.

Hausdienst von 16 behausten Hofstätten allda Pfennigdienst 4 sh 24 d, wird im Anschlag einkhommen, das Pfgl. per 60 fl.............................................................................................................             36 fl.

WEINZEHET u. PERCKHRECHT; allda liechten:Lehen: Auf 4 Viertl Weingarten 4 Viertl Bergrecht am Heyperg und 2/3 Zehent, Item ganzes Bergrecht und 2 teil Zehet auf  4 Viertl Weingarten in drey Sätzen, mehr 2/3 Zehent auf einen ganzen Weingarten in Sätzen, mehr 2/3 Zehent auf einen ganzen Weingarten in Säzen, den Niclas Tretler inne gehabt. Diese Zehent und Bergrecht sein im Anschlag auf  12 ½ Emmertaxiert.

per Bausch.................................................................................................................       325 fl.

Pfennigdienst oder Überlendt auf einen ganzen Weingarten 14 d, mehr auf einen Überlendt-Ackher 15 sh 29 d, das blgeld mit 60 fl......................................................................................................     8 fl 10 d.

HAUS u. URBARDIENST im Lehenbrief Nr.1.:  Von 2/4 Feldlehen, 3 Hörbriger u. 6 öden Hofstätten, 1 Pfgl 2 sd darnach die Güter                                                                                                                   Latus 369 fl 10 d.

auf diesen Äckhern Dienst 64 d thuen beide Posten 1 fl 4 sh 4 d, das blgeld per 60 fl, weil diese Posten im Anschlag als einkommen, bringt.................................................................................   91 fl.

Item auf behausten Gütern und Äckern allda Nr. 3: Dienstgeld 7 sh 27 d, das Pfgl. mit 40 fl.......39 fl 4 sh.

Item Ottenthaler Hausdienst und Überlendt Nr. 3.: Hanns lockher von einem halben Lehen 5 sh, weil dieser Posten unter dem Dienstgeld im Anschlag einkommen und das blgl mit 60 fl taxiert, bringt.......37 fl 4 sh

                                                                                                                                                             Latus 168 fl.

Summa Summarumdern Stückh aus den Liechtensteinischen Lehensbriefen gezogen 6004 fl 4 sh 20 d

aber bis dato zur Herrschaft Stainaprun gebraucht, und im Anschlag eingetragen worden, wovon solche denen Herren von Liechtenstein zuerkannt, von dem Kaufschilling zu defalciern sey.

                                                                                                                                             Idest 6004 fl 4 sh 20 d.

(Drasenhofen - Einzelheiten aus Geschichte und Besiedlung- v.Prof.Hans Lederer.S.15 bis 18).

 

 

Die Liechtenstein- Lehen von Steinebrunn, Drasenhofen, Stützenhofen und Schweinbarth stammen aus dem Rabensteingut, ein freies Erbgut.

Im Testament Heinrich I. v. Liechtenstein 1269 ist von einer mit Wall, Graben und Mauer umzogenen Burg die Rede.

Sie lag auf dem Rabenstein, einem jetzt abgetragenen Felsstock, östl. der Burg Falkenstein.

Sie wurde wahrscheinlich während des Aufstandes gegen Herzog Albrecht I. 1296 zerstört.

A.Kreuzer:“Das Rabensteinergut“ Heimat im Weinl. 1978, 266 ff.

R.Zelesnik:“ Historische Örtlichkeiten im Bergland v. Falkenstein“ Heimat im Weinl. 1976, 212-,

H.Wolf: „Falkenstein, seine Berge, Geschichte u. Baudenkmäler“ Verlag Berger, Horn.

(Drasenhofen „Einzelheiten aus Geschichte und Besiedlung- Prof.Hans Lederer.Seite 20).

 

 

 

 

 

 

Waldgeschichte des Gutes Fünfkirchen, STEINEBRUNN :

1817....Zum damaligen Gräflich Fünfkirchen’schen Waldbesitz gehörten folgende heutige Hiebszüge:.......

sowie die seit 1882 Fürst Liechtenstein’sche „Tennau“ (157 Joch) bei Steinebrunn.        ...........Die übrigen derzeit zum hiesigen Waldbesitz gehörigen Waldteile waren gemeinsames Gut der Herrschaften Fünfkirchen und Liechtenstein und wurden damals als „Zweitheilige Wälder“ bezeichnet. Hiezu gehörte der heutige Hiebszug 3 = Ottenthaler Wald zur Gänze inkl. Großpottenau, vom Hiebszug 7 der Einzenstein, ferner der derzeitige Hiebszug 8 = Dürnberg (ohne Dürnbergerlen:Herrschaft Suttner: und ohne Allerl) und schließlich der gesamte Hiebszug 9 = Sonnleiten inkl. der damals noch mit Wald bestockten Haslau bei Falkenstein. (Karten wurden 1826 angefertigt).

Am 1.September 1882 wurde zwischen den Gutsherrschaften Fünfkirchen und Liechtenstein ein Tauschvertrag abgeschlossen, nach welchem die bis zu diesem Termin 721 Joch großen „Zweitheiligen Wälder“ zur Gänze in den Besitz der Gräflich Fünfkirchen’schen Herrschaft Steinebrunn übergingen.

Die Fürst Liechtenstein’sche Herrschaft erhielt hiefür die bis dahin herrschaftseigene Tennau im Gemeindegebiet Steinebrunn im Ausmaß von 157 Joch mit einem Aufgeld von 42.000 Gulden ö.W.

Aus bis 1945 vorhanden gewesene Akten ging hervor, daß die „Zweitheiligen Wälder“, die gemeinsamer Besitz zweier Herrschaften waren, vielerlei Anlaß zu Streitigkeiten in den verschiedensten Dingen gaben, die dann durch den Tauschvertrag für immer bereinigt wurden. (Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach - Band II.Seite 40,41).

 

1929 Liechtensteinbesitz in der Gemeinde Steinabrunn:

  0,0475 ha Acker                  Bon.4-7

89,1360 ha Wald

89,1835 ha Gesamtfläche nicht unter Oekonomieverwaltung (Seite 29,30).

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 18).

 

Auszug aus dem Grundbuche Wien über landtäfliche Liegenschaften (Oekonomie u.Waldungen etc.).

Die folgenden Landtafelauszüge, welche bei der Gutsverwaltung Wilfersdorf aufliegen, sind vom Landtafel- und Grundbuchsamte Wien ausgestellt und beglaubigt worden.............

L.E.Z. 720 unterm 5. Juli 1924,

Zahl der Landtafeleinlage: 720.                     Tom 34, Seite 253.

Ehemaliges Gut Feldsberg, österr. Anteil.                                                     A.-Eintragung

Post 1: Präs. 21. VIII.1865, Zl.55717.

Das Recht aus dem Grundbuche über landtäflichen Liegenschaften das Gut Steinabrunn, Neuruppersdorf E.Z. 738 einverleibten Servitut den Teichgrund Parzelle 2588 der K.G. Steinabrunn nach der normalen Spannung als Teichgrund zu benützen.

 

Post 7: Präs. 29. I. 1884, Zl. 7016.

Das Recht aus dem Grundbuche über landtäfliche Liegenschaften das Gut Steinabrunn Neuruppersdorf E.Z. 738 einverleibten Servitut der freien Benützung der in der St.G. Steinebrunn liegenden Wegparzelle 31 b/3

und 21 d/2 alt 543/3 neu in dem in den Absätzen III und V des Vertrages vom 1.XII.1882 bezeichneten Umfange.

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 153,154).

 

Quellen : Burgen und Schlösser in NÖ. Birken - Verlag. „Vom Marchfeld bis Falkenstein“.Seite 120,121,122.

                Anton Schulla : Chronik der Gemeinde Drasenhofen.1985.

               Johannes Wolfgang Neugebauer : Wehranlagen und Grabhügel im pol.Bezirk Mistelbach.S.125.

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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