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Schwadorf

www.schwadorf.gv.at/

.......im Satteldach und an ihn noch teilweise angrenzend als Fortsetzung ein eingeschossiger Trakt mit einem hölzernen, vorkragenden Wehrgang mit zugehörigem runden Ecktürmchen unter der Dachtraufe. Die beiden Bauten mit Wehrgang stammten aus ~er gotischen Zeit und sind nach Vischers Zeit stufenweise abgetragen worden.

Ein 1152/61 genannter Rapoto de Swabedorf [OÖUB II Nr. 176, FRA 11/8 Nr. 283] ist kaum auf unseren Ort zu beziehen; größere Wahrscheinlichkeit spricht für Walther von Swabdorf und seine Gattin Mathilde [FRA 11/4 Nr. 163; vgl. Nr. 564 zu ca. 1182]. 1194 kam der Besitz des Herzogs in Sch., Kleinneusiedl und Fischamend-Dorf im Tauschwege an das Bistum Passau; dies erfährt man allerdings erst aus einer Urkunde von 1203 [Mon. Boica 28 b 267]. Für seine Hofmark erhielt der Passauer Bischof 1215 von K. Fried­rich II. die Blutgerichtsbarkeit. 1220 erscheint Eberhard v. Sch. unter den Ministerialen des Herzog Heinrich d. Ä. v. Mödling [BUB II Nr. 228]. An­läßlich der Verpfändung Schwadorfs an den Landmarschall Dietrich v. Pilichs­dorf (gest. 1327) und der Rücklösung 1331 wird ausdrücklich von der Burg (castrum) gesprochen. 1381 hat Albrecht v. Puchheim Sch. als Pfand inne, und versichert die Heimsteuer seiner Gattin darauf. 1383 wird Sch. freies Eigen der Passauer Bischöfe genannt.

Als aber 1395 der Hofmeister Hans v. Liechtenstein gestürzt wird, zieht der Landesfürst auch Sch. ein.

1398 überläßt der Bf. v. Passau die Veste den Hzg. Wilhelm u. Ernst auf Lebenszeit. 1429 kam Sch. an Passau zurück. Da der Passauer Bischof mit anderen nö. Besitzungen wohl auch Sch. den Ungarn verpfändet hatte, nahm es Kg. Maximilian 1. 1490 in Besitz, stellte es aber 1494 an Passau zurück. Auch im 16. Jh. war Sch. dem Bistum zeitweise entfremdet; nach den Gültbüchern kam es 1597 wieder an Passau. Kurz darnach entstand der Renaissancebau des Schlosses. 1806 wurde Sch. vom Staate eingezogen und 1826 an Private veräußert. Vor der Gundentlastung waren die Ritter Fellner v. Feldegg, um 1895 Theodor Ritter Riedl v. Riedenau Schloßherren. Der heutige Gutsbetrieb steht im Besitz des Herrn Franz Paul. Eigentümer des Schlosses ist das Textilwerk Kantor, Pollack & Co., Wien 1.

[Vischer; Binder 1 53; Schad‘n 36 N. 42; Dehio 313; Pass. Urb. 1198 Nr. 1655; Galt 16; Wolf 107; Klebel/LG 36]

( Burgen u. Schlösser in NÖ. Zwischen Wienerwald u. Leitha. Birken – Verlag 1966. Seite 128 bis 130 ).

1395 stürzte der Landesfürst seinen Hofmeister Hans von Liechtenstein und entzog ihm u. a. auch Schwadorf. Da Fischamend in der Folge zum Landgericht Schwadort gezählt wird, dürfte der Liechtensteiner (nach Klebel) auch F. besessen und an den Landesfiirsten verloren haben.

( Burgen u. Schlösser zwischen Wienerwald u. Leitha, Birken- Verlag 1966, Seite 39-41).

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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