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Schönau an der Triesting

www.schoenautriesting.at/

Erwerbung:.............1829 folgten in Niederösterreich das Gut Hintersdorf, welches mit Judenau vereinigt wurde, vom Dr. Feistmantel, und das Gut Schönau mit Schloß und Park, welches vom Fürsten Hieronymus von Montfort (d.i. Jerome Bonaparte,  ehemals König von Wetphalen) um 148.000 Gulden gekauft wurde........( Falke III. Seite 335).

Das parkumgebene Schloß liegt SÖ von Kottingbrunn im gleichnamigen Ort an der Triesting......

.........ger, 1738 dessen Sohn, 1750 Franz Joseph von Toussaint und 1772 sein Sohn, 178 Joseph von Penkler, 1793 Maria Anna Grassalkowitz und 1796 Peter von Braun. De Sohn des Schloßherrn, Karl Braun, ist der Verfasser des Textbuches zur Oper „Das Nachtlager in Granada“von Konradin Kreutzer. Peter von Braun verschönerte Schloß undc Park und veräußerte beides an Hyronimus von Montfort (Jerome Bonaparte). Infolge Hagelschlags, Mißernte und der großzügigen Umgestaltung des Parks geriet er in finanzielle Schwierigkeiten - er konnte die Bezüge seiner Angestellten monatelang nicht auszahIen - und sah sich daher gezwungen, Schloß und Gut 1829 um 152.000 Gulden an Fürst Johann von und zu Liechtenstein zu verkaufen, dem 10 Jahre später Daniel von Eske1es nachfolgte. 1815 ging die Herrschaft an Kolomann Gf. Nako über, der es auf 3 Jahre verpachtete. Von den folgenden Eigentümern seien genannt Josef Gf. Ugarte (seit l86o), Baron Sothen (1872), Alfred Ritter von Lindheim (1881), das Haus Habsburg (1895) und Olga (Gfn.) Zedtwitz-Liebenstein (1930). Heute als Nobelpension betrieben, Eigentum der Familie Happack.Neben ihrer verwaltungspolitischen Aufgabe als Mittelpunkt der gleichnamigen Herr­schaft und Sitz des Landgerichts hatte die Burg im Ma. auch eine beachtliche Wehrfunk­tion zu erfüllen. Sie hatte für die Sicherheit des N-S-Weges Sorge zu tragen und auch als Schutz für das Triestingtal zu dienen. Man beachte das Wehrdreieck Kottingbrunn -Schönau - Dornau.Ob die alte kleine Veste an derselben Stelle stand, wo sich der heutige Bau erhebt, ist nicht sicher. Sie war wasserumgeben und wird im Laufe der Zeit jene Gestalt erhalten haben, wie sie Vischer 1672 zeichnete. Eine einfache Holzbrücke führt zu dem aus der mit Schießscharten versehenen Umfassungsmauer vorspringenden zinnenbekrönten Tor-bau. Der dahinter stehende hakenförmige Hauptbau ist zweistöckig und wird durch einen doppelt so hohen Turm mit Zeltdach in zwei Teile geteilt. Es ist verständlich, daß diese gut befestigte Anlage als „Zuflucht-Statt Under Wienne,waldt“ vor der drohenden Tür­keninvasion (1683) angegeben wurde. Eine gründliche Um- und Neugestaltung fand um die Wende d. 18. Jh. statt. Braun war damals Eigentümer der Herrschaft. Er war es, der im Schloß die erste Gasbeleuchtung in Österreich einrichten ließ und der den Park voll­ständig umgestaltete. Die Leidenschaft zu einer Dame war das auslösende Moment - er vergötterte die Kaiserin! Nun hatte damals K. Franz für seine Gemahlin in Laxenburg (Franzensburg) aus der sentimentalen Grundstimmung der Zeit heraus und aus Liebe für das Mittelalter entsprechende Bauten ausführen und im Park Grotten und Freundschafts­tempeln errichten lassen. Um das Herz seiner „geliebten Freue“ zu gewinnen, versuchte er es dem Kaiser gleich zu tun. Ein Zeitgenosse habe das Wort: „Das letzte Stück des We­ges geht durch eine breite, schattige Allee, eine zierliche Brücke fiJhrt über einen Bach zu einem mitten im dichtesten Grün stehenden viellenartigen Hause, der Villa (Johann) Stmufi Links jedoch führt ein Weg unter alten, himmelhochen Bäumen über eine Brücke und vor uns liegt ein weiter, herrlicher Wiesenplatz, von mächtigen Baumgntppen um­mhmt, Teiche, auf denen majestätische Schwäne einher-ziehen, davor liebliche Blumen-parterres, welche sich bis zu dem Schlosse erstrecken, das sich stolz zu unserer Rechten erhebt. Das Schloß, welches auf einer insel liegt, zu welcher drei Brücken führen, hat Parterre und zwei Stockwerke und besteht mis einem Corps de Logis und zwei anhängen-den Flügeln, von denen der rechte mit einem Turme gekn?int ist, von welchem die F7ag-geAlt-Englands weht. - Jeder Raum hat hier eine Geschichte,...

Der heutige Bau laßt die einstige Anlage, die Vischer zeigt, nicht mehr erkennen. Al­los Wehrhafte ist verschwunden, das E. d. 19. Jh. hat einen Bau erstehen lassen, der kei­nen Schloßcharakter hat, sondern einen engl. Villenstil erkennen läßt. Er wirkt in seiner Komposition unruhig und in seiner Linienführung sehr stark bewegt, ein echtes Kind seiner Zeit.

(Burgen u. Schlösser in NÖ. Zwischen Baden, Gutenstein, Wr. Neustadt. Birken – Verlag 1968. Seite 78 bis 80)

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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