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Schirneisdorf

verschollen

1180-1195- Dietrich I. 3 v.Liechtenstein gibt „una cum filia sua nomine Wirat“, die als Schwester aufgenommen wird, „duo beneficia Sirnisdorf“.(Heimatk.Beibl.-Nr.9-1952).

 

 

Schirne(r)sdorf : um 1200 Sirneis- und Sirnisdorf (vielleicht vom slawischen Namen Cirnej).

Lage : Nordteil des Poysbrunner und Südteil des Steinebrunner Burgfriedens.

Erstnennung : 1170.

Hauptursache der Verödung : Überschwemmungen.

Zeit der Verödung : 1486 bis 1491.

(Robert Franz Zelesnik :Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach. Band II, Seite 73).

 

 

Lage des Ortes : Im jetzigen Poysbrunner Burgfried, und zwar dort, wo heute noch das Feld Schirmesdorf heißt, nachweisbar seit Jahrhunderten. Es lag an der Grenze des Burgfriedes gegen Steinebrunn und Drasenhofen auf der nördlichen Seite und Herrnbaumgarten auf der östlichen. Die Angaben über Schirmesdorf reichen weiter zurück als die von Poysbrunn. (Heimatk.Beibl.-Nr.9-1952

 

Schirmesdorf

Bereits 1170 wird der Ort in einer Schenkungsurkunde genannt.

Im 12.Jahrhundert scheinen Otto von Ladendorf, die Liechtenstein, das Stift Klosterneuburg und das Schottenstift hier als Besitzer auf. (Johanna Mattner - Geschichte der Stadt Poysdorf.S.202).

 

Daß die Herren von Liechtenstein gegen Ende des 12.Jahrhunderts zu den größten Grundherren des Weinviertels zu rechnen sind, ergibt sich aus einer Grundübertragung Dietrichs I. 3 v.Liechtenstein anläßlich des Eintrittes seiner Tochter Wirat 9 in das Klosterneuburger Frauenstift zwischen 1186/1192.

Als Ausstattung überließ Dietrich dem Stift 3 Lehen, eines in (Herrn-) Baumgarten und 2 Lehen in Schirnesdorf. (Heimat im Weinland.Jg.1980.S.309-321.“Das Rabensteiner Gut“ v.Anton Kreuzer

 

 

POYSBRUNN (? SCHIRNEISDORF), ehem.Ruine

Scheiger kannte 1837 in Poysbrunn ein Schloß und eine Ruine. Diese möchte ich nö. von Poysbrunn in dem verödeten Dorf Schirneisdorf, in der Nähe der Schafbrücke, w.der Bundesstraße B 7 annehmen. Dort kennt die Überlieferung Baureste, auch wurden in jüngerer Zeit Mauerziegel gefunden (Setwin). (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag S.142).

 

1180-1195- Dietrich I. 3 v.Liechtenstein gibt „una cum filia sua nomine Wirat“, die als Schwester aufgenommen wird, „duo beneficia Sirnisdorf“.(Heimatk.Beibl.-Nr.9-1952).

 

Dietrich I. von Rohrau 10 der Sohn Dietrichs I. 3 v.Liechtenstein beschenkt das Stift Klosterneuburg mit drei Lehen zu Sirnisdorf bei der Aufnahme seiner Schwester ( ?) in das Frauenstift  von Klosterneuburg.....  es könnte sein, daß Wirat als Kind vom Vater Dietrich I. 3  zwischen 1186 und 1192 dem Kloster übergeben wurde und erst unter dem Sohne Dietrich v.Rohrau 10 wirklich den Schleier erhielt.(Falke I.S.28).

 

Früher Besitz der Liechtenstein ist in Schirneisdorf, einer Wüstung bei Poysbrunn bezeugt, wo um 1190 2

Bauernlehen von Dietrich I. 3 v.Liechtenstein an Klosterneuburg  geschenkt wurden. (Burgen u.Schlösser in

 NÖ. Birken-Verlag.S.130).

 

1297 verkauft Friedrich (verm.II.) 28 v.Liechtenstein am 16.Oktober der Herzogin Elisabeth von Österreich 10 Schilling Gülten zu Schirmesdorf(Heimatk.Beibl.Nr.9-1952.S.33.)

 

1415 verkaufen Hans Schweinpekh und seine  Frau Barbara, Tochter des seligen Heinrich Enzersdorfer an die

Liechtensteiner von ihrem rechtenfreien Eigentum zu Schirnatorff 60 Pfennig Gelts auf die Weide.

(Heimatk.Beibl.Nr.9-1952-S.34).

1453 13.Juli,Wien : Schiedsgerichtliche Güterteilung des Hans und Heinrich v.Liechtenstein-Nikolsburg nebst Geschwistern und ihres Geschwisterkindes Wilhelm v.Liechtenstein-Nikolsburg. Danach erhalten erstere u.a. das Schloß Feldsberg nebst Stadt und Vorstädten,Geltscheins, Garsental,Ketzleinsdorf,Potendorf,Schretenperg,Beheimischen Krut,Schirmanstorff,Allach,Reintal,Walterskirchen,Erpurkh,Wetzleinstorff,Poystorff,Hederstorff,Wilhamstorff mit ihren Zugehörungen.....(Liechtenst.Reg. in Heimatk.Beibl.Nr.5-1956-S.20).

 

Schirmesdorf war offenbar immer nur ein kleines Dorf gewesen, wie etwa aus der Besitzeinlage des

Maierhauses hervorgeht vom Jahre 1568, das nur 19 Untertanen darauf beteilt gewesen seien; ebenso sind in

der Belehnungsurkunde an die Fritzesdorfer, 1423, nur 17 behauste Lehen und zwei behauste Hofstätten

genannt, und in der Versatzurkunde des Georg Höchenberger an den Staatzer, 1475, 19 ganze behauste

Güter. (Heimatk.Beibl.Nr.9-1952-S.34).

 

Kirchlich hat Schirmesdorf sicher zur Pfarre Falkenstein,bzw.Poysbronn gehört. Die Nennung „gelegen

in Falkensteiner Pfarr“, in der Lehensurkunde und im Tauschvertrag von 1497 weisen darauf hin.

(Heimatk.Beibl.Nr.9-1952-S.34.).

 

1624 kam der Ort endgültig zu Poysbrunn. (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.

 

Quellen : Burgen und Schlösser in NÖ. Birken - Verlag. „Vom Marchfeld bis Falkenstein“.Seite 130 u.142.

                Johanna Mattner : Geschichte der Stadt Poysdorf. Anläßlich 100 Jahre FF-Poysdorf.

                Heimatkundliches Beiblatt-Nr.9-1952-“Schirmesdorf“ v.Prof.Dr.Franz Hadriga

                Heimat im Weinland.Jg.1980.S.309-321.“Das Rabensteiner Gut“ v.Anton Kreuzer

Robert Franz Zelesnik :Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach. Band II, Seite 73.

 

                Jacob von Falke : Die Geschichte des Fürstlichen Hauses Liechtenstein.Band I.S.28.

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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