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Rabenstein an der Pielach

Ruine

Südlich des Marktes bildet die Kuppe (495 m) eines bewaldeten Berges ein klei­nes Felsplateau, das die Hochburg getragen hat; die tieferen Teile der Anlage lie­gen auf der dem Markt abgewandten Bergseite. Der Burgweg windet sich um den W-Hang des Burgberges und steigt von SO her zu einem runden, etwa 8 m hohen Torturm an. Dieser hat einen kurzen Maueransatz gegen außen. Das äußere Tor ist erhalten, die innere Turmhälfte ist eingestürzt, das Turminnere ist nicht mehr rund. Der Turm hatte anfänglich nicht die Funktion eines Torturmes; der Burg­zugang befand sich weiter nördlich. Vom Turm ziehen sich Reste der Wehrmauer durch den bewaldeten Hang zum Berchfrit empor. Vom „Torturm« führt der weitere Zugang nur wenig ansteigend nordwärts. Die Bezeichnung Zwinger ist nicht völlig gerechtfertigt, da zwar bergseitig die Ringmauer der Burg verläuft,.....................

.......Frh. Johann Georg Grechtler den Besitz. Er wurde Eigentümer der 1-ierrschatten Weissenberg, Kirchberg, Rabenstein, Mainberg, Waasen, Fridau und Salau, sowie des Gutes Tradigist. Er hatte also den Großteil des mittleren und oberen Pielach­tales in seiner Hand vereinigt. Mittelpunkt und neuer Herrschaftssitz wurde Frid­au. Sein Sohn Georg Anton (1749-1788, Grabstätte in Weinburg) setzte Antonia v. Waldstätten als Erbin ein. Sie heiratete Don Tomaso Fürst v. Corsini aus der Toskana und hinterließ 1823 8 Kinder. 1856 erwarb der protest. Rgf. Gustav Adolf v.Bentinck, 1869 Gf. Ferdinand Trauttmansdorff-Weinserg die Herrschaften. Ferdinand war mit Maria, geb. v. Liechtenstein, vermählt und wurde 1896 von  Gf. Alois beerbt.

Von 1910 bis 1913 hatte der reg. Fürst Johann II. v. Liechten­stein die Herrschaft inne.

Rudolf v. Isbary war 1913-1932 Eigentümer. Sein 1 Sohn erhielt als Erbe die Hft. Kirchberg mit Rabenstein und Weissenberg, seine Tochter Elsa Fridau. Lothars Witwe Aloisia (gest. 1964) bestimmte den Forstmeister Wilhelm Limberger zum Alleinerben, der aber während eines langwierigen Prozesses mit der hinterlassenen Tochter Eva v. Isbary, vermählte Windischgrätz, Selbstmord beging. In einem Vergleich kam nun Rabenstein an die Fam. Limberger, Kirchberg an Eva Windischgrätz. Das Schloß Rabenstein, das seit 1750 nur

 mehr von einem Jäger bewohnt wurde, war allerdings längst zur Ruine geworden.

 Nach der KG. Deutschbach nannte sich 1613 und 1617 der Besitzer der Herr­f schaft Weissenberg Sigmund v. Malenthein.......

 

( Burgen u. Schlösser in NÖ. Zwischen Araburg u. Gresten. Birken – Verlag. Seite 49 bis 52).

 

T R A D I G I S T

(Rabenstein an der Pielach)

 

I.     EDELSITZ TRADIGIST Nr. 7

Mögen auch die Rabensteiner um 1300 und die Wallseer um 1450 Besitz in T. gehabt haben, die Notwendigkeit der Errichtung eines Jagdschlosses entstand wohl in Zusammenhang mit einem Lehensakt vom 8. VII. 1455. König Ladislaus ver­leiht damals dem Ulrich Kling u. a. Wildbann und Gejaid im Pielachtale und im Dretigisten (NotBl 1854, 142). Am 20. III. 1494 erhielt Kaspar Kling mit seinen drei Söhnen von K. Maximilian T. als Eigenbesitz (Wißgrill V 169, 170). Wenn 1464 der „Herr von Tradigist« beim Bau der Andreaskirche mithilft, war es also wohl ein Angehöriger der Fam. Kling. Tratigist ist auf Lazius Karte „Fränkische Ostmark« 1571 eingezeichnet. In der Neuzeit teilte T. den Besitzgang der Hft. Kirchberg, mit der Tradigist offiziell erst 1721 durch die Liechtenstein v. Feldsberg ver­einigt wurde. Mit Kirchberg kam T. 1751 an den Frh. Johann Georg Grechtler v. Fridau. Der franciszäische Kataster verzeichnet 1821 nur das Jägerhaus ......

( Burgen u. Schlösser in NÖ. Zwischen Araburg u. Gresten. Birken – Verlag. Seite 59 ).

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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