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Poysdorf

www.poysdorf.at

 

13.Jh. bis 1848 Grundherrschaft und Landgericht bei den Herren später Fürsten v.Liechtenstein. (Dehio 1990.S.898).

 

POYSDORF, OBERER HOF (FROSCHMÜHLE; VOGELSANGMÜHLE)

 

Der Freihof ist seit 1437 bezeugt. Abwechselnd gehörte das Obereigentum den Fam. Fünfkircher und Liechtenstein. Da aber die Hälfte des Hofes bzw.der zugehörigen Mühle dem Kl.Tulln gehörte, das vom Landesfürsten bevogtet wurde, gibt es Freibriefe der genannten Familien und des Landesfürsten für ihre Gefolgsleute auf dem Hofe........ (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.143).

 

1722 David Ferdinand Mechtl war zunächst Beisitzer des niederösterreichischen Landrechtes, ab 1719 Raitherr, von 1724-1730 Verordneter des Ritterstandes und sodann Landesausschuß. Er starb im Jahre 1749.

Im Jahre 1722 wollte er „sein Gütl bei dem Markte Poysdorf“ und die Froschmühle an die Liechtensteiner verkaufen. (Mistelbach Geschichte Band I.Herbert Mitscha-Märheim.1974.Seite 170).

 

Der Vogt unserer Pfarrkirche war das Haus der Liechtenstein, die seit 1186 in unserer Heimat begütert waren. (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.98).

 

Die Liechtenstein dürften ihren Besitz in Poysdorf von den Haderichen-Schwarzenburgern ererbt haben.

Nach der ältesten Nachricht über den Ort aus 1194/96 gab Rapoto 4 v.Liechtenstein anläßlich der Aufnahme seiner Tochter Chuntze (Kunigunde) 7 ins Frauenstift Klosterneuburg 2 Lehen zu Poysdorf an Klosterneuburg. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.144).

 

1380 gehörte der Liechtensteiner Besitz zu ihrer Herrschaft Falkenstein. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.144).

1381 kaufte der Hofmeister Hans (Johann I.) 39 v.Liechtenstein Güter in Poysdorf vom Domkapitel zu St.Stephan/Wien. Mit diesen Gütern stiftete er 1391 ein Frühamt bei Maria am Gestade/Wien. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.144).

 

Seit 1381 wurde der Poysdorfer Besitz der Liechtenstein mit ihrer Herrschaft Rabensburg verwaltet. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.144).

1406 leistete Hartneid V. 53 mit seiner Mutter Afra Verzicht auf alle Ansprüche, die letztere an Otto von Meißau zu machen hatte, überließ ihr aber mit seinen Vettern alle ihre Nutzungen, Gülten und Güter,theils österreichische, theils passauische, theils freieigene Güter, wie Kätzelsthal, zu Ober= und Nieder=Eibesthal, Mistelbach und Poisdorf, ihr Leben lang zu haben und zu genießen. (Falke I.S.438).

 

Seit 1414 Verwaltung der Güter von Feldsberg aus (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.144 ).

1417 vergrößerte sich der Liechtensteiner Besitz - die Familie hatte bereits die Ortsobrigkeit - durch die Heirat einer Tochter Friedrichs v.Wallsee mit Hartneid IV. 42 v.Liechtenstein. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.144).

1417 übergibt Afra die Witwe nach Hartneid IV. 42 ihren Sohn Hartneid V. 53 v.Liechtenstein alle ihre Güter und Gülten, so sie gehabt zu Ollmützberg, zu Kätzlsdorf, Poysdorf, Strupfing, Gänserndorf, Siebenbrunn, Ebersdorf bei Wolkersdorf, zu Wendling, zu Eybesbrunn, zu Helma, zu Nußdorf, zu Wilfflinsdorf, bei Bruck an der Leitha und zu Reissenberg, die ihr väterliches Erbe waren; (Wallsee). (Falke I.S.331).

 

1453 13.Juli,Wien : Schiedsgerichtliche Güterteilung des Hans und Heinrich v.Liechtenstein-Nikolsburg nebst Geschwistern und ihres Geschwisterkindes Wilhelm v.Liechtenstein-Nikolsburg. Danach erhalten erstere u.a. das Schloß Feldsberg nebst Stadt und Vorstädten,Geltscheins, Garsental,Ketzleinsdorf,Potendorf,Schretenperg,Beheimischen Krut,Schirmanstorff,Allach,Reintal,Walterskirchen,Erpurkh,Wetzleinstorff,Poystorff,Hederstorff,Wilhamstorff mit ihren Zugehörungen.....(Liechtenst.Reg. in Heimatk.Beibl.Nr.5-1956-S.20).

 

1504?In Betreff eines Streites über die Zehenten und Bergrechte zu Herrenbaumgarten, Poisdorf, Hüttendorf und Lanzendorf wurden die Bestimmungen aufrecht erhalten, welche schon in einer früheren Entscheidung durch......getroffen worden waren. (Falke II.S.27).

1504 übergab Christoph III. 69  seinem Sohn  Wolfgang I. 85 v.Liechtenstein nach der Theilung mit seinen Neffen zu eigener Verwaltung „aus väterlicher Liebe und Treue die Festen Ulrichskirchen, Hohenau, Palterndorf  und die Holden zu Falkenstein, Ottenthal, Trässenhofen, Alt= und Neu-Rupersdorf und allen seinen Getraidzehnt, zu Großen-Schweinwart, Mauersdorf, Obern-Siebenbrunn, Glinzendorf, Enzersdorf bei der Donau, Hertenstätten, Kagran, Eipeldau, Meißbierbaum, Reinthal, Hüttendorf, Langendorf und Habern; item allen den Weinzehent zu Mistelbach, Herrenbaumgarten, Falkenstein, Alten-Rupersdorf und Poysdorf“ u.a.). (Falke II.S.39).

1506 verlieh Kaiser Maximilian dem Wolfgang I. 85 v.Liechtenstein den Sitz Prinzendorf mit allen Zugehörungen, sowie den Hof zu Poisdorf. (Falke II.S.39).

 

1516  schlossen Wolfgang I. 85 und sein Bruder Leonhard 88 v.Liechtenstein einen Vertrag wegen verschiedener Streitigkeiten über Zehent und Bergrecht in Poysdorf und Herrnbaumgarten, über Aecker in Hausbrunn, über Wiesen und Holzgeld zu Palterndorfund über das nicht geteilte Gut Reinthal u.a. /Heimatk.Beibl.Nr.5-1956-S.20).

 

1523 wurde Erasmus 80 v.Liechtenstein sammt seinen Vettern von Ferdinand mit dem Hof von Poisdorf, der gefürsteten Freiung, den Zehnten und Gülten belehnt, desgleichen mit den Gülten, Wein= und Getreidezehnten zu Wilhelmsdorf. ( Falke II.S.34).

 

1524 starb Erasmus 80  v.Liechtenstein. Es folgten Streitigkeiten wegen des Teilungsvertrages von 1504,der wurde jedoch wieder bestätigt. In Betreff eines Streites über die Zehenten und Bergrechte zu Herren =Baumgarten, Poisdorf, Hüttendorf und Lanzendorf wurden die Bestimmungen aufrecht erhalten,........Ein dritter Hauptpunkt des Streites betraf  die Teiche, die geteilt werden sollten, .......(Falke II.S.27).

 

1524 Schiedsrichterlicher Ausspruch.....Die Parteien waren einerseits Georg VI. 75, anderseits Leonhard I. 88 nebst Johann VI. 89, dem Sohn Wolfgangs I. 85 und drittens Hartmann I. 113 v.Liechtenstein. Die Hauptpunkte des Vertrages waren die folgenden. Zunächst wurde bestimmt, daß alles nach dem alten Vertrage bestehen bleiben solle und ein jeder Theil dasjenige behalte, was ihm nach der Erbeinigung von 1504 zugefallen sei. Sodann wurde der Streit geschlichtet, welcher über Holzungen entstanden war, von deren Ertrag Lienhart und Hans an Georg, sowie an Hartmann jährlich eine gewisse Summe zu zahlen hatten. Diese Summen waren mehrere Jahre nicht ausbezahlt wurden. Die Schiedsrichter bestimmten nicht bloß die Auszahlung der fälligen Gelder, sondern auch die Fortdauer der Jahreszahlung, wonach Hartmann 392 Pfund und Georg 220 Pfund nebst etlichen Schillingen und Pfennigen jährlich erhielten.

In Betreff eines Streites über die Zehenten und Bergrechte zu Herrenbaumgarten, Poisdorf, Hüttendorf und Lanzendorf wurden die Bestimmungen aufrecht erhalten, welche schon in einer früheren Entscheidung durch......getroffen worden waren. (Falke II.S.27).

1525 erhielt Hartmann I. 113 v.Liechtenstein von König Ludwig von Ungarn als Markgrafen von Mähren die Belehnung mit den mährischen Gütern Nikolsburg, Maidburg, Dürnholz, Kostel, Lundenburg als Vertreter der Familie, und von König Ferdinand die Verleihung von Poisdorf mit Gülten und Zehnten, und desgleichen die Getreide= und Weinzehnten zu Wilhelmsdorf. (Falke II.S.80).

 

1537 ist in Poysdorf 1 Liechtensteinische Ziegelei erwähnt. (Fritz Bollhammer : Im Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach. Band II. Seite 150).

 

1550 Vermutlich . Urbar Register- Herrschaft Wilfersdorf und Mistlbach : zu denen Erbauungen und Contracten samentlich denen Herrn von Lichtenstein zeb: zugehörig, wie viel Haußgesessene, wie viel Gewandten Aecker und wie? Viertl auf der Herrschaft sind, was sie ordinari steigendt: und fallendt: gesell jährlichen der Herrschaft dienen.

Poisdorf : Unterthanen allda - Halb Lehen.............................14

                                                  Viertl Lehen.............................8

                                                   Hofstädt..................................34

                                                   Rathshaus...............................1

                                                   Alltschenkhaus.........................1

                                                   Neu Schenckhaus......................1

                                                   Häußer Halbe............................2

                                                   Müllen......................................2

                                                    Ausholden...............................27

Ein wohlerbauter Kasten samt einem Preßhaus und Keller darunter.

....Ordinari Georgi Dienst..........Froschmüll von Müllgräben......30 Kreuzer.

....Ordinari Michaeli Dienst.......Froschmüll von Müllgräben......30 Kreuzer.

                                                     Maurer von ihrer Zech, ein jedes Jahr neun Dukaten............2 Gulden.

                                                     Fleischbank ein Viertl Inselt

                                                     Niedermüll 2 ½ Metzen Mehl.

 ( 52 Seiten gebunden im Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - Heimatmuseum).

 

1558 3.August - Georg Hartmann I. 115 v.Liechtenstein verkauft an den Franz Rösch einen öden Hof zu Poysdorf. (Heimatk.Beiblatt-Nr.4-1954-S.16).

 

1570 Güterteilung - Sebastian III. 119 v.Liechtenstein erhält Mistelbach und Poisdorf. (G.Wilhelm-Stammtafel T.4-XII-11).

1570 Sebastian III. 119  v.Liechtenstein

erhält bei der Besitzteilung den Markt Mistelbach, die Dörfer Poisdorf, Lanzendorf und einige andere..... (Falke II.S.89).

1590 waren vor allem 4 Grundherren begütert : Johann Septimus 128 v.Liechtenstein zu Poysdorf  28 Häuser mit der Ortsobrigkeit, Hans Bernhardt v.Fünfkirchen zu Steinebrunn mit 26, der Bf.v.Passau zu seiner Hft.Königstetten 25 und die Jesuiten in Wien 41 Häuser. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag .S.144).)

 

 

1590 laut Bereitungsbuch besitzen die Herren von Liechtenstein im Marchht Pollsdorf  28 von 123 Häusern und die Dorfobrigkeit. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.46)

Polsdorf - Ortsobrigkeit : Herr Johannes Septimius v.Liechtenstein. Weitere Grundinhaber - Bischof von Pasau gen Khunigstetten, Hannß Bernhardt Fünfkircher gen Steinebrunn, Jesueriter zu Wien, Kloster Dulln. (Ingeborg Bogner : Seite 130).

 

1596 Mit dem Ankauf des „oberen“ und „unteren Freihofes“ durch Fst. Karl 131 v.Liechtenstein wurde die Vorherrschaft der Liechtensteiner endgültig gesichert. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.144).

 

1596 Fürst Karl 131 v.Liechtenstein. Sein erster ziemlich bedeutender Ankauf, durch den er seinen Besitz vermehrte - indem er von Hans Bernhard von Fünfkirchen die demselben gehörigen Besitzungen zu Poisdorf, Herrenbaumgarten, Kruth, Walterskirchen, Reinthal, Bernthal und Kätzelsdorf erwarb. (Falke II.S.229).

 

1596 am 20.April verkaufte Hans Bernhardt Fünfkircher zu Steinabrunn um 36.000 Gulden rheinisch und 300 Dukaten Leitkauf seinen Besitz im Markt „Poisdorf, Herrn Paumbgartten und Kruth, dann im Dorff Wilhalmbstorf, Maxendorf, Wezlstorf, Walterskhirchen, Reinthal, Bernhardsthal und Käzlstorf gelegen, alles für Erb und frey Aigenthumb, allein die zwei Lehen zu Herrn Paumgartten, Rogendorfferische Lehen ausgenommen“, an Karl von Liechtenstein und seine minderjährigen Brüder. (Liane Pec-Ortschronik Herrnbaumgarten.1994.S.49).

 

 

1596 April 20, Feldsberg: Kaufvertrag zwischen Karl 131 v.Liechtenstein-Nikolsburg- für sich und seine Brüder Maximilian 138 und Gundacker 139 - und Hans Bernhard Fünfkirchen zu Steinaprunn, wonach der Fünfkircher alle erbeigentümlichen Güter im Markt Poisdorf, Herrn-Baumgarten - ausgenommen die 2 Roggendorfischen Lehen - und Khrut, dann im Dorf Wilhambstorf, Maxendorf, Wezlsdorf, Walterskirchen, Reinthal, Bernhardsthal und Käzlstorf verkauft. Damit werden u.a. auch die Streitigkeiten wegen des Reinthaler Teiches bereinigt. (Liechtenst.Regesten- in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

1596 April 22, Feldsberg : Hans Bernhard Fünfkircher zu Steinaprunn verkauft an Karl 131 v.Liechtenstein-Nikolsburg - auch für seine Brüder Maximilian 138 und Gundacker 139 - den obern und untern Freyhof im Markt Poistorff, den Freyhof im Markt Böhamischen Khruth samt Zugehör, den Freyhof zu Herrnpaumbgartten..., dann die Zehente und Dienste zu Feld und zu Dorf in Poistorf, Herrnpaumbgartten, Behamischen Khrutt, Wözlstorff, Walterskhirchen, Reinthall, Bernhartestall und Käzelstorff samt Zugehör. (Liecht.Regesten-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

1597 Der Grundherr besaß auch die „Schankgerechtigkeit“, die eine gute Einnahmsquelle war. Der Markt Poysdorf kaufte sie den Liechtensteinern 1597 ab. (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.257).

 

1603 - Neue Instruktionen auf Wilfersdorf : .......Bei dem Kellner in Poisdorf wird zusätzlich verlangt, dass er das Binderhandwerk verstehe. (L.A.Wilfersdorf 2, bis 1639.In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.90).

 

1606 Familienvertrag. Fürst Gundaker 139 erhält die Güter Wilfersdorf, Mistelbach, Poysdorf und Ringelsdorf. (G.Wilhelm-Stammtafel.T.4-XIII-13 und Falke II.S.133).

 

ca.1609 - Zunftwesen . Die Meister des Kürschnerhandwerks zu Mistelbach suchen an, der Fürst von Liechtenstein möge beim Kardinal von Dietrichstein zu Nikolsburg intervenieren, dass sie auch beim Nikolsburger Jahrmarkt ihre Waren feilhalten dürfen, da ja auch die Nikolsburger zu Poisdorf, Mistelbach, Feldsberg und Hohenau, also in Liechtensteinischer Jurisdiktion und anderen Orten in Österreich verkaufen dürfen. (L.A..Wilfersdorf 5, bis 1609.In Ingeborg Bogner:Die Liechtenstein.Herrschaften.S.87).

Die Herrschaft schützt ihre Untertanen auch gegen  die Willkür der Handwerker. Als die Fleischhackermeister von Mistelbach, Poisdorf und Wilfersdorf den Preis des Rindfleisches steigern und zwar das Pfund von 4 ½ auf 5 Kreuzer, da bittet Johann Caspar Willigers, Fürst Max Liechtensteins Regentens, die niederösterreichische Regierung, dies abzustellen.

1.6.1571 : Die Fleischhackerzunft in Mistelbach anerkannt den Herrn von Liechtenstein als ihren Schutzherrn. (L.A..Wilfersdorf 5, bis 1609.In Ingeborg Bogner: Die Liechtenst.Herrsch.S.87).

 

1617 gab es im Bereich der Herrschaft Wilfersdorf acht Schulen. Das „sumarische Verzeichnis aller auf dieser Herrschaft befindlichen Kirchen, Kapellen, Pfarreien, Lokalien und Schulen vermög hochfürstl.Zirkularverordnung: 1.Mai 1617“ zählt folgende Schulorte auf :

Wilfersdorf  Patron  Fürst Liechtenstein.

Bullendorf          „       Pfarrer zu Wilfersdorf

Kettlasbrunn       „       Fürst Liechtenstein

Blumenthal         „       Fürst Liechtenstein

Loidesthal           „       Kloster Michelbaiern

Eibesthal             „       Barnabiten Mistelbach

Wetzelsdorf         „       Landesfürst

Poysdorf              „       Baron Bartenstein

Bei den Schulen in Loidesthal, Eibesthal und Poisdorf musste die Herrschaft Wilfersdorf für die Gebäudeerhaltung beisteuern. (L.A.Wilfersdorf 3. In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.120).

 

ATTENBRUNNERMÜHLE    (+)  1650 erbaut; 1661 v. Mangen

(Dreyschl-, Leiwolf-, Hofer- oder Jesuitenmühle).

Kaum noch als ehemalige Mühle zu erkennen.

1764 werden zwei Mahlgänge angeführt, von denen der eine beständig, der andere unbeständig  ist.

Die Mühle fehlt im Liechtenstein Urbar von 1596; statt derselben war der Liechtensteinsche „Hündische Hof“ mit Stadel und Garten verzeichnet. Er gehörte dem Fünfkirchner, der die Herrschaft Falkenstein und das heutige Schloß Fünfkirchen besaß. Johann Sebastian von Mangen, Herr zu Froschmühl und Drässenhof, erschlich während des Dreißigjährigen Krieges den Hof, der nach einem Erbeinigungsbrief von 1606 stets bei der Herrschaft Wilfersdorf bleiben sollte.

Der Herr von Mangen erbaute zu dem Hof, die noch heute erhaltene Mühle, die nach seinem Tod in die Hände der Jesuiten gelangte, die in und um Poysdorf größere Besitzungen unterhielten. In dieser Zeit wurde die Mühle von Abgaben und Zehent befreit - sie war ein Dominikale.

Das Gebäude lag einmal viel höher, da im Lauf der Zeit der Regen viel Sand und Erde anschwemmte.

Das große Wappen über dem Eingang ist längst verschwunden, doch können sich die Älteren noch gut daran erinnern. Als in den  zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts der Poybach reguliert wurde, verlor auch diese Mühle das Wasser und mußte ihren Betrieb einstellen. Das ehemals schöne Renaissance- Gebäude wurde in den Nachkriegsjahren im Zuge eines ungestümen Modernisierungsgeistes sehr zu seinem Nachteil verändert. (Anton R.Bodenstein/ Carl Philipp Hohenbühel in „Mühlen im Weinviertel“- Seite 106).

 

1628 kaufte Sebastian von Mangen den Besitz der Froschmühle. Die Familie Mangen eignete sich den alten „Hündischen Hof“ der Liechtenstein an und erbaute die „Dreysslmühle“(Attenbrunnermühle). (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.76).

Die Mühle fehlt im Liechtenstein Urbar von 1596; statt derselben war der Liechtenstein’sche „Hündische Hof“ mit Stadel und Garten verzeichnet. Der Hof sollte nach einem Erbeinigungsbrief von 1606 stets bei der Herrschaft Wilfersdorf bleiben. (Mühlen im Weinviertel.S.106,127).

 

Im Dreißigjährigen Kriege bereicherten sich viele Bauern mit fremden Äckern, was bei den unruhigen und rechtlosen Zeiten leicht geschehen konnte. So verschwand z.B. in Poysdorf der „Hündische Hof“, der dem

Liechtenstein gehörte; ebenso die Grundstücke der Wilfersdorfer Herrschaft.

Nach 1660 machte man aber Ordnung, legte neue Grundbücher an und setzte Grenzsteine. (Die Grenze im Weinlande-v.Franz Thiel.In „Der Winzer,3.Jg.Nov.1947-Folge 11-Seite 131).

 

Um 1660 entließ die Wilfersdorfer Herrschaft keinen Handwerker, da sie in den Gemeinden in geringer Zahl vorhanden waren. Lieber ließ sie die Bauern weggehen (trotz Leibeigenschaft). (Die Sippe 1937.Bd.1-S.105).

 

1713 am 13.Jänner führte der Fürst Anton Florian von Liechtenstein (1656-1721) den Körneraufgabs- Achtelfonds für die Untertanen der Herrschaften Feldsberg,Rabensburg und Wilfersdorf ein, um den Untertanen in Notzeiten eine dauernde Hilfe zu bieten. Der Bauer brachte von jedem Metzen, den er zur Aussaat verwendete, ein Achtel zur Herrschaft. So sammelte sich im herrschaftlichen Getreidespeicher Korn an, das zum Teil bei Bedarf an die Bauern ausgegeben, zum anderen Teil jedoch verkauft wurde. Der erzielte Erlöß floss in den Geldfonds, aus dem die Untertanen Darlehen erhalten konnten.

Der Wilfersdorfer Fonds umfasste die Gemeinden : Bullendorf, Blumenthal, Ebersdorf, Eibestal, Erdpress, Gross Krut, Hüttendorf, Kettlasbrunn, Ketzelsdorf, Lanzendorf, Loidesthal, Maustrenk, Mistelbach, Obersulz, Paasdorf, Poisdorf, Wetzelsdorf, Wilfersdorf, Windisch-Baumgarten.

Dieser Körneraufgabs-Achtelfonds blieb auch nach dem Jahre 1848 weiter bestehen. Der Wilfersdorfer Fonds hatte im Jahre 1901 eine Summe von 136016 Kronen in der Kasse. Die Geldentwertung der Nachkriegszeit hat auch diese segensreiche Einrichtung vernichtet. 210 Jahre lang bestand der Fonds zum Nutzen unserer Heimat und seiner Bewohner. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.107,108).

 

BIERBRAUEREI

Um 1714 errichtete die Herrschaft  in Hohenau eine Bierbrauerei (L.A.Herrschaften in genere 2, H 115). Das Hohenauer Bier war weit und breit das beste und wurde bis Poisdorf und Wilfersdorf geliefert. Im Jahre 1730 zählte das Hohenauer Bräuhaus zu den Musterbetrieben. Bier und Wein wurde an Unterstützungsbedürftige oftmals unentgeltlich ausgegeben und zwar meist die doppelte Menge Bier gegenüber dem teuren Wein. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.102).

 

 

1715 Baubeginn der Pestsäule. Das Wappen an der Vorderseite ist das des fürstlichen Hauses Liechtenstein.(Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.104).

 

Die Dreifaltigkeitssäule in Poysdorf wurde im Jahre 1715 aus Dankbarkeit, dass die Gemeinde von der in den Jahren 1713 und 1714 wütenden Pest verschont geblieben ist, errichtet.

Der Erbauer war Rochus Mayerhofer.

Auf der Säule werden 4 Bilder dargestellt:

Rosalia

Lindenfall (vermutlich ist Sündenfall gemeint-Anm. Huysza)

Erlösung durch den Kreuzestod Christi,

Wappen der Marktgemeinde

(auch das Liechtenstein- Wappen befindet sich an der Säule- Anm. Hans Huysza)

Die Säule ist von den vier Pestheiligen umgeben:

Sebastian,

Rochus,

Franz Xaver,

Karl Boromäus

(Brief der Stadtgemeinde Poysdorf als Anfragebeantwortung von Dir. Kaiblinger an die Gutsverwaltung, vom 5.12.1974)

 

 

1733 stiftete Emanuel 244 von Liechtenstein und seine Gattin Antonia einen Altar im Seitenschiff der Pfarrkirche von Fallbach. Der Auftrag wurde an den Bildhauer Rochus Michael Mayrhofer vergeben. (K.Evanzin, Heimatk.Beibl.zum Amtsbl.der BH Mistelbach Nov.1952 41).

1734 Außerhalb der Kirche, von der Friedhofsmauer, steht die Statue des Hl. Johann Nepomuk, ebenfalls eine Spende der Fürstin Liechtenstein und von Mayrhofer ausgeführt. Im Vergleich mit der Plastik des Johann Nepomuk in Rabensburg (1722) ist hier der Sockel zwar vereinfacht, es ist aber eine wesentlich freiere Figurenauffassung festzustellen. Die Plastik ist nun leicht gedreht, der Kopf nicht mehr so tief geneigt, und der Umhang des Heiligen hebt sich leicht vom Körper ab. Dieser Hl.Johann Nepomuk ist das letzte - uns bekannte- Werk Mayrhofers. Mayrhofer schuf weiters die Dreifaltigkeitssäulen in Laa/Thaya 1709/10, Ernstbrunn 1714, und Poysdorf 1715. (Susanne Schneeweiß: Der Bildhauer Rochus Michael Mayrhofer-Leben und Werk - in Unsere Heimat,Jg.67-Heft 3-1996. Bibl.Huysza).

 

1718 am 27.4. werden dem Georg Schmid, fürstl. Untertan zu Poysdorf, Herrschaft Wilfersdorf, 28 Gulden, 10 ½ Kreuter Inventurgeld nach seinem verstorbenen Weib erlassen. Bei der Begründung wird sein hohes Alter von 87 Jahren und dass er noch nie seit 60 Jahren als Untertan die fürstlichen Gnaden genossen habe, berücksichtigt. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.85).

 

1719 Zunftwesen - Die Handwerker der Schneiderzunft in Poisdorf, die ihr Privilegium vom Fürsten Gundaker von Liechtenstein erhalten haben, ersuchen ihre Durchlaucht, da so viele fremde Herrschaften rundherum liegen und die Herrschaft sie nicht schützen könne, wenn ihre Rechte geschmälert werden, um die Consens, die Zechartikel ihrer Majestät, dem Kaiser, anbieten zu dürfen. Dies wird ihnen gewährt, da sich ihre Lage dadurch verbessern. (L.A.Wilfersdorf 5, 1717 bis 1721. In Ingeborg Bogner: Die Liechtenst.Herrschaften.S.88).

 

HILFE IN DER NOT

1730 Laut Bericht vom 4.12. bekamen die Erdberger, Ketzelsdorfer, Obersulzer, Kettlasbrunner, Poysdorfer und Eibestaler Untertanen für ihre baufälligen Häuser das Bauholz zur Hälfte gratis, den anderen Teil gegen Bezahlung. (L.A.Wilfersdorf 5, 1729 bis 1730.In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.110).

 

1737 Laut Amtsbericht vom 22.1. befanden sich zwei Hospitale zu Mistelbach und Poisdorf, zu Wilfersdorf aber nur ein armes Haus. (L.A.Wilfersdorf 3, 1712 bis 1743. In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.112).

 

 

1767 ist das „Aspergerhaus“ im Liechtensteiner Grundbuch  vermerkt. Das Haus diente der passauisch bischöflichen Herrschaft Königstetten und gab von seinem Besitz den ganzen Zehent der Herrschaft Liechtenstein in Wilfersdorf. Heute im Besitz der Familie Taubenschuß.(Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.88).

Erst im 17. Jh. kam Poysdorf an die Liechtensteiner Hft.Wilfersdorf. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.144).

 

1785 Subrepartition Uiber die unterthaenige Haeuser, und Zugehoerungen der Hochfürstlich- Liechtensteinischen Majorat Herrschaft Wilferstorf  im Erzherzogthume Nieder Oesterreich des Viertls unter dem Mannhartsberge de ao 1785 Einlags Numerus 39. Bei Poysdorf Ca 175 Namen bzw.Häuser angeführt.

 (Umfangreiches Werk, gebunden- aus dem Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - im Heimatmuseum).

 

1785 Am 9.Feber kaufte der Fürst von Liechtenstein die zu dem ehemalig hiesigen Poysdorfer Jesuitenkollegium gehörigen 10 behausten Untertanen und ein Zuhäusl nebst einem dasigen „Überlendgrundbüchl“ und dem mit einem Drittel in dem Wetzelsdorfer Bezirk auf allen in der Marchleiten liegenden Gründen, vorhandenen Zehentrecht um 2000 Gulden von der Cameraladministration.

Kaum sind die Untertanen bei der Herrschaft Wilfersdorf, so beschweren sie sich auch schon wegen zu hoher Robotforderung, obwohl sie nicht mehr leisten müssen als vorher.

Die Herrschaft hält sich jedoch mit Erfolg an das bisherige Recht. (L.A.Wilfersdorf 5, 1771 bis. In Ingeborg Bogner:Seite 140).

ca.1785 ?Eine Beschwerde der Poysdorfer bei den Kommissären des Landes über die Herrschaft wurde ebenfalls vollinhaltlich abgewiesen. Die Poysdorfer vermeinten, dass ihnen die Getränkesteuer zu hoch angerechnet worden sei. Die Getränkesteuer war eine landesfürstliche Steuer und wurde vom Fürsten auf die Orte Poysdorf, Wetzelsdorf und Ketzelsdorf so verteilt, dass die Reicheren mehr und die Ärmeren weniger zu zahlen hatten, wobei aber die vorgeschriebene Summe unverändert blieb. Die reichere Poysdorfer Gemeinde fühlte sich durch diesen Vorgang benachteiligt, erzielte jedoch mit ihrer Beschwerde keinen Erfolg.(Ingeborg Bogner:Seite 140).

 

1795 haben laut Topographischen Landschematismus die Liechtensteiner in Poysdorf die Ortsobrigkeit, (neben anderen Grundherrschaften).(Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.53).

 

1795 Nach dem Landschematismus übte die Liechtensteinische Herrschaft Wilfersdorf das Landgericht aus. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.134,135).

 

 

1822 Laut Topographischen Landschematismus haben die Liechtensteiner  (neben anderen Grundherren) die Ortsobrigkeit in Poisdorf. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.55).

Ortsobrigkeit : Herrschaft Wilfersdorf. Weitere Grundinhaber - Herrschaft Poisbrunn, Böhmischkrut, Oberleis, Kloster Asparn. (Ingeborg Bogner : Seite 130).

 

1822 Nach dem Landschematismus besass die Herrschaft Wilfersdorf das Landgericht. (Ingeborg Bogner-S.136).

 

 

ca.1827 Robotzusammenstellung - ....Hiezu sind verzeichnet 2 Mühlen in Poisdorf..., Schenkhäuser : 2 in Poisdorf(Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.79).

 

Das letzte Grundbuch der Wilfersdorfer Herrschaft über Poysdorf - im NÖ Landesarchiv. („Unsere Bräuhäuser“ v. Franz Thiel in Heimat im Weinland Jg.1963 S.172“.

 

 

In Poysdorf stand das Liechtensteinische Herrschaftshaus im O-Teil des Marktes „auf der Wiese“. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.144)

In Liechtensteinischen Zehentkeller in der Singergasse lagerte der Zehentwein. (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.257).

Liechtensteinstraße : Straßenname seit 1936.

Reichensteinhof : 1596 von Fürst Karl v.Liechtenstein erworben. 1598 um 1000 Gulden an Gemeinde überlassen. (Poysdorfer Geschichten. 1.Band.S.45).

 

Im 1.Stock des Reichensteinhofes befindet sich eine große Erinnerungstafel an den „Militär Veteranen Vereines von und zu Liechtenstein für Poysdorf und Umgebung „ aus dem Jahre 1910. Oben ist ein Bild des Fürsten Johannes. Eine große Zahl von Vereinsmitgliedern sind mit Porträtfotografie „verewigt“.

An Orten sind angeführt : Erdberg, Ameis, Filiale Wilhelmsdorf, Filiale Hadersdorf, Walterskirchen.

(Toni Müller Kunstmaler Photograf Wien. Gesetzl. geschützt (Musterschutz Nr. 1838). (Gesehen im Winter 1995/96 von Hans Huysza).

 

Schafzucht- Die Herrschaften förderten sie, da sie sehr ertragreich war. Die Wolle kauften die Nikolsburger Juden. Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.258).

Flurnamen :

Plankengrund : eingefriedete Flur; ehemals Liechtenstein-Ziegelofen.

Bei der Schießstatt : mit Knoll’schem Wetterkreuz (früher mit Liechtensteinischem Ziegelofen und Wachsbleiche).

Im Innaus : beim fürstlichen Herrenhaus; Maxendorfer Zehenthütte. (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.145).

 

SINGERMÜHLE : „Singerburg“ erwähnt 1437.  (+)  1661 Fürst Liechtenstein

Sie hieß auch Heide-,  Sixtliebe-, Kirchen- und Schinkelemühle, liegt am östlichen Ende von Poysdorf.

Die Mühle wurde im 17. Jahrhundert von Georg Singer, Marktschreiber und Grundrichter von Poysdorf, erworben. Er erhielt für sich und seine Enkel das Prädikat „von Singermühl“ und gehörte dadurch dem niederen Landadel an. Später wurde er Verwalter der Trautsonschen Herrschaft und wohnte auf Burg Falkenstein, die damals schon Ruine war.

Unweit der Singermühle liegt der eigentliche Familiensitz, ein von hoher Mauer umschlossenes Barockgebäude, das Georg Singer als Freihof erbauen ließ.

Der letzte Singer, Karl Josef, hatte keinen Nachkommen und vermachte das gesamte Vermögen anno 1693 der Poysdorfer Pfarrkirche. Als Gegenleistung mußte für ihn und seine Verwandten täglich am Altar des hl. Sebastian eine Segenmesse gelesen werden. Später diente die zweigängige Mühle der Pfarre Ameis und dem Minoritenkloster zu Asparn/Zaya.

1661 Besitzer Fürst von Liechtenstein....Der Herrschaft Wilfersdorf mußte darüber hinaus alle Jahre zu Georgi und Michaeli insgesamt 6 Gulden und 2 Kreuzer gezahlt werden.

Der bekannteste Bestandmüller des 19. Jahrhunderts war ein gewisser Schinkele, der im Revolutionsjahr 1848 in der Nationalgarde eine wichtige Rolle spielte.

Heute ist das Gebäude ein Bauernhaus und nur noch die abgeschiedene Lage läßt eine ehemalige Mühle vermuten.

(Mühlen im Weinviertel. S.106,107,127).

 

 

SINGERMÜHLE : „Singerburg“ erwähnt 1437.

1661 Besitzer Fürst von Liechtenstein....Der Herrschaft Wilfersdorf mußte darüber hinaus alle Jahre zu Georgi und Michaeli insgesamt 6 Gulden und 2 Kreuzer gezahlt werden. (Mühlen im Weinviertel. S.107,127).

 

Poysdorfer Rundwanderweg : „Hubertusweg“ -......... Etwa 50 m vor der Hubertuskapelle von Ketzelsdorf biegt der Weg nach links und führt ostwärts bis zu einem Feldkreuz an der „Fürstenstraße“.........

(„Wandern im Weinviertel“ - Broschüre des Tourismusverbandes Östliches Weinviertel.Ausgabe 1997,Seite36).

 

Poysdorfer Rundwanderweg : 1.Abschnitt: Poysdorf - Altruppersdorf..........Wir gehen geradeaus und lassen den Weinpanoramaweg links liegen, nach 1100 m erreichen wir das Hegerkreuz bei den Fürstenföhren.......... („Wandern im Weinviertel“ - Broschüre des Tourismusverbandes Östliches Weinviertel.Ausgabe 1997,Seite54).

 

 

Quellen : Jacob von Falke : Die Geschichte des Fürstlichen Hauses Liechtenstein. Band I.Seite 331,438,446,

                Jacob von Falke : Die Geschichte des Fürstlichen Hauses Liechtenstein. Band II. Seite   

27,33,39,81,89,133,229.

                Burgen und Schlösser in NÖ. Birken - Verlag. „Vom Marchfeld bis Falkenstein“.Seite 143,144

               Gustav Wilhelm : Stammtafel des Fürstlichen Hauses Liechtenstein.T.4-XII-11, T.4-XIII-13.

               Johanna Mattner : Geschichte der Stadt Poysdorf.Anläßlich 100 Jahre FF-Poysdorf.

               Dehio 1990 - Seite 898.

               Heimatkundliches Beiblatt - Nr.4 - 1954 - Seite 16.

               „Die Sippe“- Blätter f.südostdeutsche Sippenforschung. Band 1 - 1937. NÖ LB 12619-B. Seite105.

               Bodenstein/Hohenbühel : Mühlen im Weinviertel

 Ingeborg Bogner: Die Liechtensteinischen Herrschaften und ihre Untertanen in der Nordostecke von       NÖ. 15.- 19.Jhdt.

.Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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