Čeština English Deutsch

<< Květen >>
Po Út St Čt So Ne
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Oberhöflein

(Amt Höflein)

(Höflein / Neunkirchen – östlich von Grünbach am Schneeberg, am Fuße der Hohen Wand )

Am sw. Ende des Ortes erhebt sich der Schlossberg , auf dem die Burg stand............

„Berhart der vrenower min purcraf ze hoflein“ genannt (Not.B1. 1855,401; 1856,394 Nr. 63). Im 15. Jh. war Ober-Höflein ein brandenburgisches Lehen, und 1426 belehnte Friedrich von Brandenburg Ulrich von Stubenberg mit Feste und Gut; die Bezeichnung „Feste“ findet sich sogar noch in einer Consignation aus 1768 (Archiv f. NÖ., D 2569 alt, 1598 neu). Damals muß die „Feste“ schon stark ruinös gewesen sein. Höflein wur­de 1473 mit Hassbach vereinigt (Stubenberger Besitz, siehe Hassbach), aber bereits zwanzig Jahre später erhielt es Wolfgang Marhainer, der es wieder dem Markgrafen von Brandenburg übergab. Dieser belehnte 1495 die Brüder Georg und Koloman von Komgs­berg mit dem Besitz, die ihn bis 1656 behielten. Ihre Nachfolger wurden die Familie Pergen bis 1825 und nachher das Haus Liechtenstein. Diesen drei Häusern gehörte auch zeitentsprechend die Herrschaft Seebenstein. Gegen E. d. 18. Jh. besaß die Ortsobrigkeit die Herrschaft Seebenstein, das Landgericht übte der Magistrat von Wr.Neustadt aus; durch das Ruinöswerden des Baues hatte die Burg als Verwaltungssitz jede Bedeutung verloren.

Die Veste war Mittelpunkt des gleichnamigen Gutes und lag an dem alten Verkehrs­weg, der bei Willendoff von der Blätterstraße abzweigte, über Rothengrub, Höflein und den Grünbacher Sattel nach Puchberg führte; bei Höflein zweigte noch der Nebenweg über Zweiersdorf, Maiersdorf, Netting nach Urschendorf ab.

Eine Baubeschreibung der einstigen Burganlage kann wegen Mangels jeder Vorlage nicht gegeben werden. Eine Wehrhaftigkeit hat sicher i. d. 1. H. d. 17. Jh. nicht mehr be­standen, denn der Bau wird nicht als „Zuflucht-Stätt“ zur Zeit der drohenden Türkenge­fahr 1663 angegeben, wogegen Anlagen der nächsten Umgebung wie Dachenstein,Emmer­berg, Rothengrub aufscheinen; auch Vischer hat 1672 die Ruine (?) nicht aufgenommen, was auf ihren starken Verfall schließen läßt; sie hatte wie so häufig den Bauern als Stein­bruch für ihre Neubauten gedient. Mit größter Wahrscheinlichkeit wurde nur noch die der hl. Margarete geweihte Kapelle erhalten, denn noch zu E. d. 18. Jh. wurde am Tag der Heiligen vom Pfarrer aus Grünbach die Kirchweihmesse zelebriert. Als auch die Ka­pelle baufällig wurde, errichtete man im Dorf unter K. Josef II., also in den achtziger Jahren d. 18. Jh., eine kleine einfache Kapelle, in deren Turm man die Glocke der Burgkapelle übertrug. Diese Glocke ist Trägerin einer Sage, nach der sie als sogenannte Wetterglocke Ungewitter verscheucht und darf sie daher bei regenbedürftiger Zeit nicht geläutet werden.

(Roth 96 Note 1; TopNÖ IV 306; Mayer 1 3, 147; Plank 60 Note 37; 76; 87; Land scham 1 276; II 2. Abt. 62; Schweickhardt VUWW II 259; JbLk XXIV 260, 264,266 XXVI 110; B1Lk XVII 260; Becker 11/1,441,442; 11/2,415; Halmer, Straßen 3)

 

( Burgen u. Schlösser in NÖ. Im Raume Bucklige Welt, Semmering, Rax. Birken- Verlag 1969. Seite 147, 148 ).

 

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

Ukaž na mapě


Komentáře mohou číst a psát pouze vybraní uživatelé




 

Rychlé odkazy

Po stopách Lichtenštejnů o.p.s.

Lichtenštejnský zámek Wilfersdorf

Knížecí dům Lichtenštejnů

Lichtenštejnské sbírky

Zpravodajské portály

Zpravodajský server Po stopách Lichtenštejnů

Knížectví Lichtenštejnsko

Lichtenštejnsko - národní správa

 

 

Bulletin

Bulletin 2012-1

Bulletin 2013-1

Bulletin 2013-2