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Maxendorf

verschollen

 

Maxendorf oder Mechsendorf : ( um 1170 Massindorf = vielleicht Dorf des Masa).

Lage : Nordteil des Burgfriedens von Ketzelsdorf.

Erstnennung : 1170.

Hauptursache der Verödung : Überschwemmungen.

Zeit der Verödung : Wahrscheinlich 1486 - 1491.

(Robert Franz Zelesnik :Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach. Band II, Seite 73).

 

1550 Vermutlich . Urbar Register- Herrschaft Wilfersdorf und Mistlbach : zu denen Erbauungen und Contracten samentlich denen Herrn von Lichtenstein zeb: zugehörig, wie viel Haußgesessene, wie viel Gewandten Aecker und wie? Viertl auf der Herrschaft sind, was sie ordinari steigendt: und fallendt: gesell jährlichen der Herrschaft dienen.

Maxendorf : Unterthanen allda - Keine

Fasching Henen..................6

 ( 52 Seiten gebunden im Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - Heimatmuseum).

 

1554 ....Als Beispiel sei der Bericht über das Pantaiding vom 24. April 1554 hier gebracht, abgehalten vom „Schaffer des Frauenstiftes in Tulln zu Pehaimischen Khrut“.......Für das ehrw. Gotteshaus (zu Krut) wäre das Bergrecht im Mächssentorf (ein abgekommener Ort bei Katzelsdorf) zu fordern, aber der Liechtensteiner verbiete es.

Die Kruter beschwerten sich über die Maut in Pulndorf (Bullendorf bei Wilfersdorf). Sie seien von dieser befreit, wie sie durch einen „Brief“ beweisen können. Beschwerden über die Liechtenstein’schen Untertanen, „bei denen zu zweimalen die Brunst aufgekommen, wodurch großer Schaden entstanden sei. Der Liechtensteiner hat Feinde und es seien ihm schon etliche Dörfer........in einem Jahr ausgebrannt worden.“

(Jubiläums- Festschrift der Marktgemeinde Grosskrut zur 900- Jahrfeier der ersten urkundlichen Nennung ihres Namens.Seite 38).

 

1591 August 28,Rabensburg : Erbteilung zwischen Hans Septimius 128 v.Liechtenstein-Nikolsburg und den Söhnen seines Bruders Hartmann II. 118 (nämlich Karl, Maximilian und Gundacker) auf Grund des Testamentes von Georg Erasmus 120 v.Liechtenstein. Darnach erhalten u.a. die Söhne Hartmanns: Rambspurg, Bernhartßtall,Ebenfeld....Reinthal; Weineinkommen in Schrättenperg....Haußprunn, Schönstraß, Liechtenwart....Markt Herrnpaumgartten samt Zugehör, Schrätenperg, Pottendorf - das öde Dorf- samt Zugehör, Katzlsdorf öde, Rottenlaimb öde, Entzesprunn öde, Wetzelstorff, Wilhelmstorff, Kötzelstorff, Walterskirchen, Maxendorf öde......(Liecht.Gegest.-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

1596 April 20, Feldsberg: Kaufvertrag zwischen Karl 131 v.Liechtenstein-Nikolsburg- für sich und seine Brüder Maximilian 138 und Gundacker 139 - und Hans Bernhard Fünfkirchen zu Steinaprunn, wonach der Fünfkircher alle erbeigentümlichen Güter im Markt Poisdorf, Herrn-Baumgarten - ausgenommen die 2 Roggendorfischen Lehen - und Khrut, dann im Dorf Wilhambstorf, Maxendorf, Wezlsdorf, Walterskirchen, Reinthal, Bernhardsthal und Käzlstorf verkauft. Damit werden u.a. auch die Streitigkeiten wegen des Reinthaler Teiches bereinigt. (Liechtenst.Regesten- in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

1596 am 20.April verkaufte Hans Bernhardt Fünfkircher zu Steinabrunn um 36.000 Gulden rheinisch und 300 Dukaten Leitkauf seinen Besitz im Markt „Poisdorf, Herrn Paumbgartten und Kruth, dann im Dorff Wilhalmbstorf, Maxendorf, Wezlstorf, Walterskhirchen, Reinthal, Bernhardsthal und Käzlstorf gelegen, alles für Erb und frey Aigenthumb, allein die zwei Lehen zu Herrn Paumgartten, Rogendorfferische Lehen ausgenommen“, an Karl von Liechtenstein und seine minderjährigen Brüder. (Liane Pec-Ortschronik Herrnbaumgarten.1994.S.49).

 

Von der Wüstung Mechsendorf, das zwischen den Gemeinden Poysdorf und Walterskirchen lag, erhielt sich nur die Mühle, die vom Wasser des Poybachs betrieben wurde.

In einem Stiftsbrief von 1368 wird die „mul zw massindorf“ in einer Besitzzugehörung des Stiftes Klosterneuburg erwähnt.

Früher führte die Walterskirchner Straße an der Mühle vorbei.

Nach dem Urbar vom Jahre 1596 gehörte die Feldmühle zur Herrschaft Wilfersdorf und hatte den Namen „Kattermühle“. ( „Die Mühlen am Poybach“-Johannes Rieder im Juni 1998).

 

Nach einer Überlieferung waren es zwei Frauen aus einer im Poysdorfer Gebiet liegenden Ortschaft, die durch ein Hochwasser zerstört wurde. Beide wurden überall abgewiesen, nur die Ketzelsdorfer nahmen sich ihrer an und betreuten sie bis an ihr Lebensende. Zum Dank dafür kamen die Ortsbewohner in den Besitz von Feldern und Wäldern jener verschwundenen, nicht wieder aufgebauten Ortschaft. („Walther Franz Ziehensack-“Land zwischen Thaya und Zaya“ S.121).

 

Quellen : Robert Franz Zelesnik :Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach. Band II, Seite 73).

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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