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Leopoldsberg

Im XIX. Wiener Gemeindebezirk

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........Um 1250 wurde aber eine Burg am Kahlenberg durch die Hzn. Gertrude v. Osterrcich, zur Zeit Kg. Ottokars erbaut. Diese Burg hatte einen polygonalen Grundriß entsprechend der Felsformation des Gipfels. Andeutungen von Vorburg und Halsgraben konnten 1934 durch eine Versuchsgrabung gefunden werden. Die umlaufende Wehrmauer wurde aus geraden Mauerstücken zusammengefügt. An sie waren innen der viereckige Berchfrit und der rechteckige Palas angebaut. Der Berchfrit wurde 1557 über Wunsch des Kaisers durch den Steinmetz Paul Mirandola für 189 rheinische Gulden gesprengt. Der Stumpf blieb noch lange erhalten. 1679 er­richtete K. Leopold 1. an dieser Stelle die Kapelle, in der am Morgen des Tages des Entsatzes der Stadt Wien, am 12. September 1683, Marco d‘Aviano die Messe für das Entsatzheer las. Vom Palas ist im 0-Trakt des Gasthofes aufgehendes Mauerwerk mit Stärken von 1,90 m erhalten. Dieses „alte Gebäude“ wurde zu­gleich mit der Errichtung der Kapelle durch ein „neues Gebäude“ verlängert. Im alten Gebäude fand der „rosenrote Prinz“ Josef de Ligne (1735—1814) sein Refu­gium, von dem Hammer-Purgstall 1812 schreiben konnte „gotische Bogen, ägypti­sche Mumien, türkische Polster haben sich in dein trautes Gebäude zusammenge­flüchtet“. Vor 1835 ließ Fürst Johann v. Liechtenstein einen Empirebalkon an und eine Aussichtsterrasse ausbauen: Der heutige Torbau rührt von einer Burger­weiterung 1717 durch K. Karl VI. her; ein Rondell wurde 1948 zu einer Gedächt­nisstätte der Heimkehrer ausgestaltet. Diese Anlage und die Kirche wird heute vom Stift Klosterneuburg betreut.

Das äußere Aussehen der Burg wurde 1440 vom Meister des Albrechtsaltares und weiterhin von einer Vielzahl von Künstlern wiedergegeben.

Für die Geschichte Wiens hatte die Burg auf dem Leopoldsberg immer große Bedeutung. Im Winter 1287/88 flüchtete Hz. Albrecht 1. mit seiner Familie vor den aufrührerischen Wienern in die Burg. Um 1400 war die Burg unbewohnt, wur­de aber ca. 1431 von Hz. Albrecht V. wiederhergestellt. Kaiser Friedrich III. er­richtete einen Tabor am tieferen Berghang. 1502 überließ Maximilian I. die Feste seinem Jägermeister Wolfgang Fueger, der sich daraufhin Wolfgang Kahlenberger nannte. Die Burg verfiel aber rasch. Beim Herannahen der Türken mußte sie 1529 gesprengt werden, was aber nur tw. gelang. Die Georgskapelle der Burg, die auf die Hzgn. Johanna v. Pfirt um 1350 zurückgeführt wird, hatte viele Stiftungen erhalten, die 1544 in die Wiener Burgkapelle übertragen wurden. Als 1557 der Berchfrit einstürzte, wurde sein Rest gesprengt. 1591 wird von einem „zerbroche­nen Schloß“ gesprochen, doch zeichnete Vischer 1672 noch ansehnliche Baureste. Die seit 1679 errichteten Bauten hatten keinen Wehrcharakter mehr.

( Burgen u. Schlösser in NÖ- „Burgen u. Schlösser an der Donau“ – Birken- Verlag, Seite 138, 139 ).

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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