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Hüttendorf

1395 Urbar von Mistelbach - Vorletzte Seite : ....Auch ist ze merkhen die Vogtey ze Hykkendorff, ze Lanzendorff  mit dem todt, mit allen gerichte, und auch mit der Vogtey Ebndorf, mit Vogtey Rorbach, mit allem gericht und vogtey gen Mistelbach, und wer einen Pflug hat auff der obgenandten Vogtey, der soll drey Verttl tun, für das ackhern gen Mistelbach, das weiland auff dem Mayrhoff gewesn ist. (Urbar 1395 aus dem Herrschaftsarchiv Wilfersdorf im Heimatmuseum).

 

1411 Am 15.Dezember erfolgte in Wien durch Herzog Albrecht V. eine Belehnung von vier Liechtensteinischen Vettern, Heinrich, Hartneid, Johann und Ulrich,  mit dem halben Haus zu Hagenberg, mit dem halben Haus zu Gnadendorf und verschiedenartigem Besitz in Drösing, Katzelsdorf (oder Ketzelsdorf), Altruppersdorf, Schrettenberg, Pottendorf bei Feldsberg, wie ausdrücklich angegeben wird, Heumad, Rabensburg, Geresdorf, Paltramsdorf, Dobermannsdorf, Mistelbach, Oberhüttendorf, Liechtenwarth und „Asparen bei Stadelaw“....(Bretholz-Urbar 1414-Seite CII).

 

1414 Die Vogtei oder Schirmherrschaft über Leut und Gut der Herren von Nieder Altaich im Dorfe Nieder Absdorf versahen nach Band 4, Seite 169 der n.ö.Weistümer laut Urbar vom Jahre 1414 die Herren von Liechtenstein und erhielten dafür zu Lichtmeß 6 Pfund Wiener Pfennig und zu Michaelis 5 Mut Vogthaber.

Damals waren die Liechtensteiner auch Vogteiinhaber in Mistelbach, Lanzendorf und Hüttendorf. (Ingeborg Bogner : Die Liechtenst.Herrsch. S.133).

 

Bereits im Liechtenstein - Urbar 1414 ist in Hüttendorf Besitz angeführt.

 

1524 starb Erasmus 80  v.Liechtenstein. Es folgten Streitigkeiten wegen des Teilungsvertrages von 1504,der wurde jedoch wieder bestätigt. In Betreff eines Streites über die Zehenten und Bergrechte zu Herren =Baumgarten, Poisdorf, Hüttendorf und Lanzendorf wurden die Bestimmungen aufrecht erhalten,........Ein dritter Hauptpunkt des Streites betraf  die Teiche, die geteilt werden sollten, .......(Falke II.S.27).

 

1524 Schiedsrichterlicher Ausspruch.....Die Parteien waren einerseits Georg VI. 75, anderseits Leonhard I. 88 nebst Johann VI. 89, dem Sohn Wolfgangs I. 85 und drittens Hartmann I. 113 v.Liechtenstein. Die Hauptpunkte des Vertrages waren die folgenden. Zunächst wurde bestimmt, daß alles nach dem alten Vertrage bestehen bleiben solle und ein jeder Theil dasjenige behalte, was ihm nach der Erbeinigung von 1504 zugefallen sei. Sodann wurde der Streit geschlichtet, welcher über Holzungen entstanden war, von deren Ertrag Lienhart und Hans an Georg, sowie an Hartmann jährlich eine gewisse Summe zu zahlen hatten. Diese Summen waren mehrere Jahre nicht ausbezahlt wurden. Die Schiedsrichter bestimmten nicht bloß die Auszahlung der fälligen Gelder, sondern auch die Fortdauer der Jahreszahlung, wonach Hartmann 392 Pfund und Georg 220 Pfund nebst etlichen Schillingen und Pfennigen jährlich erhielten.

In Betreff eines Streites über die Zehenten und Bergrechte zu Herrenbaumgarten, Poisdorf, Hüttendorf und Lanzendorf wurden die Bestimmungen aufrecht erhalten, welche schon in einer früheren Entscheidung durch......getroffen worden waren. (Falke II.S.27).

 

1550 Vermutlich . Urbar Register- Herrschaft Wilfersdorf und Mistlbach : zu denen Erbauungen und Contracten samentlich denen Herrn von Lichtenstein zeb: zugehörig, wie viel Haußgesessene, wie viel Gewandten Aecker und wie? Viertl auf der Herrschaft sind, was sie ordinari steigendt: und fallendt: gesell jährlichen der Herrschaft dienen.

Hüttendorf : Unterthanen allda - Halb Lehner.....................4.

                                                       Viertellehner....................2.

                                                       Hofstädter........................12.

 ( 52 Seiten gebunden im Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - Heimatmuseum).

 

Zwischen 1574 und 1585 (zw.Tod von Sebastian III. 119 und Heinrich IX. 125 v.Liechtenstein). Undatiert-Faszikel im Wilfersdorfer Herrschaftsarchiv: Zufallen der Güter nach Sebastian- an Georg Erasmus 120 und Heinrich von Liechtenstein. Nachvolgende Stuckgrund Guetter gehoren Herrn Hainrichen von Liechtenstein allain.Angeführt sind Lanzendorf, Wolfpaissing, Pastorf, Sibenhirten, Hüttendorff.

Hüttendorf Schwer lesbar - Ergänzung der Datei erforderlich. (Archiv Heimatmuseum Wilfersdorf).

 

1590 hatten die Liechtensteiner in Hüttendorf gefährdete Grundholden. Das heißt der Besitz war für den Schutz vom Kerngebiet weit entfernt. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch. S.47).

Ortsobrigkeit : Ins Huebhauß g.Mailberg. Weitere Grundinhaber - Pfarrer zur Zistersdorf ins Closter Zwettl, Frau Hartmanin v.Liechtenstein gen Wilfersdorf. (Ingeborg Bogner : Seite 128).

 

1590 Obrigkeit und Hauptbesitz des ldf.Huebhauses. 18 Häuser gehören Frau Hartmannin (Witwe nach Hartmann II.) 118 v.Liechtenstein zu ihrer Herrschaft Wilfersdorf. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken - Verlag).

 

1665 finden sich im Gewährbuch folgende Eintragungen: „Die Gemain zu Hüttendorf empfangt Nutz und Gewähr umb die Gemain Schuell alda in des Georg Koller Stollhof neben Georgen Friedl liegent dient der Herrschaft Wilferstorf jährlich 3 kr und nit  mehr, welche Gemain Schuell mit gnädiger Bewilligung ihrer fürstl. Gn. laut Rathschlag so datiert Wilferstorf 10.2.1659 von neuem erbaut auch hierüber auf Bitte die Gewähr hiermit verliehen worden. Wilferstorf, 16.9br.1665. (Hans Spreitzer-“Schule und                 Schulmeister des Bezirkes Mistelbach im 17. Jahrhundert nach Pfarr- und Herrschaftsbüchern“ in           Heimatk. Beiblatt Nr.10 1952).

 

1713 am 13.Jänner führte der Fürst Anton Florian von Liechtenstein (1656-1721) den Körneraufgabs- Achtelfonds für die Untertanen der Herrschaften Feldsberg,Rabensburg und Wilfersdorf ein, um den Untertanen in Notzeiten eine dauernde Hilfe zu bieten. Der Bauer brachte von jedem Metzen, den er zur Aussaat verwendete, ein Achtel zur Herrschaft. So sammelte sich im herrschaftlichen Getreidespeicher Korn an, das zum Teil bei Bedarf an die Bauern ausgegeben, zum anderen Teil jedoch verkauft wurde. Der erzielte Erlöß floss in den Geldfonds, aus dem die Untertanen Darlehen erhalten konnten.

Der Wilfersdorfer Fonds umfasste die Gemeinden : Bullendorf, Blumenthal, Ebersdorf, Eibestal, Erdpress, Gross Krut, Hüttendorf, Kettlasbrunn, Ketzelsdorf, Lanzendorf, Loidesthal, Maustrenk, Mistelbach, Obersulz, Paasdorf, Poisdorf, Wetzelsdorf, Wilfersdorf, Windisch-Baumgarten.

Dieser Körneraufgabs-Achtelfonds blieb auch nach dem Jahre 1848 weiter bestehen. Der Wilfersdorfer Fonds hatte im Jahre 1901 eine Summe von 136016 Kronen in der Kasse. Die Geldentwertung der Nachkriegszeit hat auch diese segensreiche Einrichtung vernichtet. 210 Jahre lang bestand der Fonds zum Nutzen unserer Heimat und seiner Bewohner. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.107,108).

 

1752 vom 28.8bl „Überschlag“ Was die zur Hochfürstlich Joseph Wenzl Liechtensteins: Herrschaft Wilferstorff dienstbahre Unterthanern, Überländ = Grund=Stükhe, angehörige Zehenden, und übrige Regoline in dem Dorff Hüttendorff  in Viertl U: M: B: ein Jahr in das andere gerechnet, annue ertragen betr?.. Angeführt ist eine genaue Ortsbeschreibung...( Schreiben im Umfang von 12 Seiten im Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - im Heimatmuseum).

 

1785 Subrepartition Uiber die unterthaenige Haeuser, und Zugehoerungen der Hochfürstlich- Liechtensteinischen Majorat Herrschaft Wilferstorf  im Erzherzogthume Nieder Oesterreich des Viertls unter dem Mannhartsberge de ao 1785 Einlags Numerus 39. Bei Hüttendorf -  Ca.32 Namen bzw.Häuser angeführt.

 (Umfangreiches Werk, gebunden- aus dem Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - im Heimatmuseum).

 

1795 Nach dem Topographischen Landschematismus haben die Liechtensteiner in Hüttendorf nur mehr die Grundobrigkeit. (Nicht mehr die Ortsobrigkeit).(Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.53).

 

1822 nach dem Topographischen Landschematismus haben die Liechtensteiner in Hüttendorf nur mehr die Grundobrigkeit  (neben anderen Grundherren). (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.55).

Ortsobrigkeit : Herrschaft Paasdorf. Weitere Grundinhaber - Herrschaft und Minoritenstift Asparn a.d.Zaya, Herrschaft Wilfersdorf, Barnabiten Mistlbach, Herrschaft Staatz, Mailberg, Pfarre Niederleis, Erzbistum Wien, Herrschaft Ladendorf, Pfarrkirche Mistlbach und Paasdorf. (Ingeborg Bogner : Seite 128).

 

 

MITTERMÜHLE : Bruck-, Stegmühle - etwas unterhalb des Lindenhofes gelegen, ist erstmals aus dem Jahre 1355 urkundlich bezeugt.  1661 Besitzer Graf Breuner. Sie wurde zu dieser Zeit „ Stänglmühl oberhalb Hiettendorf“ genannt und ist in eine Jahrgangsstiftung für die Wilfersdorfer Kirche einbezogen. Sie ist auch im Großen Liechtensteinschen Urbar von 1414 verzeichnet. (Anm.Huysza - heute Pleil  Bauernhof). (Mühlen im Weinviertel.S.90,129).

 

FELDMÜHLE : Etwas außerhalb der Ortschaft Hüttendorf gelegen, wird erstmals aus einer Nachbarschaftsangabe „bey der Feldmul“  im Liechtensteinschen Urbar 1414 genannt. Nach dem Mühlenverzeichnis anno 1661 hatte sie nur einen Gang und einen Mut Ertrag. (Mühlen im Weinviertel. S.90,129).Anm.Huysza - letztes Haus Ortsende Hüttendorf Richtung Asparn-linke Seite.

 

 

 

Quellen : Burgen und Schlösser in NÖ. Birken - Verlag. „Vom Bisamberg bis Laa/Thaya“. Seite 140 u.141.

                Jacob von Falke : Die Geschichte des Fürstlichen Hauses Liechtenstein. Band II. Seite 27.

                Bodenstein / Hohenbühel : Mühlen im Weinviertel.

                Ingeborg Bogner: Die Liechtensteinischen Herrschaften und ihre Untertanen in der Nordostecke von           NÖ. 15.- 19.Jhdt.

 

 

 

1787 März 29 Josephinische Fassion HÜTTENDORF                         (NÖLA Jos. Fass. UMB 252)

Riede:

1             Ortsplatz Hüttendorf, fangt an bei der Brucken neben der Zaya nächst der hl. Dreyfaltigkeit Kappeln und endet sich bei den Kreuzwisen

18 Sim. Resch

34 Jos. (Josef) Hauser

20 Elis. (Elisabeth) Nekhamin

68 Karl Brückel

26 Math. (Mathias) Obermayr

48 Christian Resch

43 A (Anna) Mar. (Maria) Hartlin

82 Peter Riedl

110 Gg (Georg) Schodl

33 Ad. (Adam) Resch

22 Math. Riedl

9 Lor. (Lorenz) Zeiller, Behausung

10,,         Zinszimmer
11 Peter Zeiller     Behausung

12 Ant. (Anton) Zeiller       „

13,,         „ Zinszimmer

14 Mich. (Michael) Antrey, Behausung

15 „        „              Zinszimmer

16 Leop. Wegrath, Behausung

17 Andre Lehner Haus

18 Sim. (Simon) Rösch, Behausung

 

 

Ergänzungen erforderlich

 

(Von SR Albert Howurek erhalten am 17.1.2007).

 

Autor: Hans Huysza

 

 

 

 

 

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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