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Hintersdorf

www.hinterstoder.at

 

Erwerbung:.............1829 folgten in Niederösterreich das Gut Hintersdorf, welches mit Judenau vereinigt wurde, vom Dr. Feistmantel, und das Gut Schönau mit Schloß und Park, welches vom Fürsten Hieronymus von Montfort (d.i. Jerome Bonaparte,  ehemals König von Wetphalen) um 148.000 Gulden gekauft wurde........( Falke III. Seite 335).

 

HINTERSDORF (Hmtersdorf/Tulln)

Das Dorf liegt auf dem Hauptkamm des Wienerwaldes, das Schloß am 5-Ende der Hauptstraße (Nr. 30).

Vischer zeichnete 1672 zwei zweigeschossige Gebäude mit Giebel- und Walmdächern und einer wehrhaften Hofmauer. Diese Mauer hatte noch 1835 zwei kleine Ecktürmchen.

An das erhaltene, bewohnte Schlößchen ist die 1686 errichtete Johanneskapelle an­gebaut, die zuletzt 1920 erneuert wurde. Eine einfache, steingerahnite Tür an der Lang-

Seite führt von der Straßenfront in einen tonnengewölbten Innenraum mit Stichkappen.

Die Kapelle hat einen viereckigen, schindelumkleideten Dachreiter mit vieleckigem

Halmdach.

Entlang der Straße findet der Kapellenbau seine Fortsetzung im Haupttrakt des zwei­geschossigen Schlosses. Dieser hat vier Fensterachsen und eine asymmetrisch gelegene Tür. Der Seitentrakt des hakenförmig angelegten Baues ist länger, hat aber nur drei Fensterachsen. Die Zierde des Baues ist das schindelgedeckte Mansardendach beider Trakte. Die Hauptfassade wurde noch vor wenigen Jahren von einem reizvollen Torbogen (bez.1686) in der Umfassungsmauer abgeschlossen; er wurde mit Teilen der Hoftrakte abgerissen, aber von Dr. Decker erworben und bei seinem Schloß in Wimpassing (Tulln) neuaufgebaut.

1304 stellten zwei Brüder aus dem mit Greifenstein belehnten Rittergeschlecht Zehente in Hintersdorf an Passau zurück. Auch 1349 ist von den Zehenten in Hiltreins­dorf die Rede (Pass.Urb 1 278, 13; GB 1 34). Die Herrschaft dürfte weitgehend dieselbe Besitzgeschichte wie Hadersfeld gehabt haben. 1450 hatten die Inprucker mit den Ruckendoffern die Dienste bei Hintersdorf inne. Die Zeugenschaft der Matseber weist auf eine nur vorübergehende unterbrochene Verbindung mit den Herrschaften Pixendorf bzw. Judenau; 1583/86 ging Hintersdorf von den Ruebern an die Frh. Jörger über. 1567. 70 besaß Bartholomäus v. Freysleben der Jüngere Hintersdorf und Hadersfeld. Als wei­tere Gutsbesitzer sind verzeichnet: bis 1598 Paul Spieß zu Neusaat, bis 1629 Paul Wer­denschritt, anschließend Hans Gottfried Notlitsch. Johann Pizenon verkaufte nach der Landtafel 1637 an Andreas Fiener. 1647 begann nach dem Gedenkbuch der Pfarre St.Andrä der Zehentstreit zwischen dem Pfarrer und dem Gutsherrn auf Hintersdorf, dem Wiener Kaufmann Paul Bartholotti. Die Unterbrechung des Streites mag damit zusam­menhängen, daß 1665 Anton d‘Abisso vorübergehend als Gutsherr angegeben wird. Aber 1666-1672           finden wir Bartholotti wieder als Grundherrn und der Streit ging weiter. Als Vischer 1672 das Schlößchen zeichnete, wurden die Frh. v. Kielmannsegg als Schloßherren angeführt. Ihnen folgte 1682 Franz, bald Karl Friedrich v. Mayersheim, 1694 aber Johann Donat Gf. Häusler und 1706 Maria Constantia Freiin v. Appel, geb. Freiin v. d. Ehr. 1707 bzw. 1742 erhielten Maria Helena v. Albrechtsburg bzw. Johann Jordan v. Albrechtsburg die bisher mit Hintersdorf verwalteten Ämter Ober- u. Unterkirchbach mit Steinriegl. 1709-1712 waren wieder die Mayersheim Schloßherrn. Es wird zwar be­richtet, daß 1712 Bernhard, Edler v. Köstler die Herrschaft erwarb, doch konnten 1712 die Erben des Paul Adolph Mayersheini das Gut um 16.000 Gulden an Johann B. Schen­wetter veräußern. 1755-1783 besaßen es die Jesuiten bei St.Anna in Wien. Nach der Auf­lösung des Ordens erwarb Pater Jacob Geyer, Vikar der Pfarre St.Andrä vor dem Hagenta­le, den Besitz im Namen seiner drei Vettern. Er baute das Schloß aus und die Kapelle an. Von der Fam. Geyer kam es 1789 an Joseph Edlen v. Habermann, 1805 an die mildtäti­ge Fam. v. Feistmantel. 1829 erwarb Fürst Johann von und zu Liechtenstein das Gut. An ein Regierungsjubiläum im Hause Liechtenstein erinnern die Steintafeln an den am 12. Nov. 1898 gepflanzten Eichbäumen. Als 1883 das Schloßgebäude zum Schulbau umgestaltet wurde, entstanden aus den Fürstenzimmern des Obergeschosses ein Schul­zimmer und die Lehrerwohnung. 1919 verkauften die Fürsten an eine Aktiengesellschaft. Von den Kaufleuten Salomon Perlberger und Blanka Goldstoff kam das Schlößchen 1953 an die ortsansässigen Franz und Leopoldine Nemezek.

Auf dem Plöcking nö. der Siedlung Hintersdorf bis 1967 Fundamente einer Kirche.

(Vischer Hinderstorff - Schweickhardt 1 3 - Schrnidl 1 278 - Binder 1154 - F.Hoßfeld,

Hintersdorf, Der Tullnergau 11/5, 13; XI/4, 26 - Riesenhuber 259-GB 134; III 277,288,

290,314/16- B1Lk 1876 u. 1877, 104 bzw. 283 - TopNÖ IV 275 - Schachinger 344,416

u.a.    - Lechner TK 1954 45, 53 - Tullnflihrer 56 - Winter III 86, 3; IV 410 Nr. 125 -

Klasr 31- Zu Plöcking: AÖG IX 239- Pass.Urb 1196, l6Sl;4l7,90-Schznidj 1278-

Neill, BlLk 1883, 97 - Schachinger 122, 149, 155 f, 227, 229,- GB 1 66)

 

( Burgen u. Schlösser in NÖ – Birken- Verlag, Seite 32, 33 ).

 

Schloß Hintersdorf

 

In der Nähe von St. Andrä-Wördern vor dem Hagentale steht das schon 1304 genannte Schloß, ein zweigeschoßiges vierachsiges Hauptgebäude mit dreieckigem Seitentrakt. Den hakenförmigen Bau ziert ein schindelgedecktes Mansardendach. Von der Familie Rueber kam das Schloß um 1580 an die Jörger. 1672 an die Kielmannsegg und war von 1829 bis 1919 im Besitz der Fürsten von Liechtenstein.

 

Edmund Krenn Schloß  Hintersdorf. Aquarell. 1881

LM 2471

( Ausstellungsführer Burgen u. Schlösser- Grafenegg 1994 ).

 

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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