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Hausbrunn

www.hausbrunn.at/

Ortsnamensforschung HAUSBRUNN : 1258 Haugsprunn, 1404 Hugesprunne. Vom Personennamen Hug (Hugo).  (Ortsnamen in der Umgebung von Staatz und im Bezirk Mistelbach-Tafel 1).

Man muß annehmen, dass damit Hugo von Liechtenstein gemeint ist, der zwischen 1133 und 1156 als Stifter und Zeuge bei verschiedenen Handlungen erwähnt ist. Beispielsweise wurde er im Klosterneuburger Saalbuch als Zeuge für Schenkungen des Babenberger Markgrafen Leopold IV. im Jahr 1141 erwähnt und als „Huc de lichtensteine“ bezeichnet. (Klar und Fest-Katalog Riegersburg-Gerald Schöpfer.Seite12).

 

....Die erste Nachricht über Ebendorf bringt uns der Klosterneuburger Traditionskodex aus der Zeit um etwa 1140 ( Fontes rerum Austriacarum 2. Abtlg. Bd.4, Nr. 192). Sie ist in lateinischer Sprache verfaßt und lautet in deutscher Übertragung wie folgt: „ Ferner tun wir kund, daß Hugo von Liechtenstein ein Lehen, gelegen zu Prumsendorf (Prinzendorf) dem Altar der hl. Maria in Neuenburch (Klosterneuburg) übergab und daß dies durch das Zeugnis folgender Unterzeichneter bestätigt wird: Hertwich von Ebendorf, Ruodwin von Neuenburc, Regnolt von Altmannesdorf, Eberhard und Rapot von Walchuoneschirchen (Walterskirchen), Heinrich von Mistelbach, Oldrich von Rute.

Hertwich von Ebendorf , der Spitzenzeuge, wird bloß dieses einemal und sonst nirgends mehr erwähnt.

Nun war es aber zu dieser zeit Brauch, daß Adelsherren von den Schreibern der Urkunden einmal nach dieser, einmal nach jener ihrer Besitzungen genannt wurden.

Fest stand damals nur der Rufname, hier also Hertwich ist Hartwig, während der Zuname jeweils wechselte.

Wir werden also Hertwich von Ebendorf sonst unter anderem Zunamen zu suchen haben.

Seine soziale Stellung oder seine Bedeutung für die beurkundete Rechtshandlung geht aus seiner Reihung an der Spitze der Zeugen hervor; denn die Reihung der Zeugennamen in Klosterurkunden entspricht stets bestimmten Regeln. Wenn wir somit hier Hertwich von Ebendorf weit vor Heinrich von Mistelbach (einem bedeutenden Dienstmann des Landesfürsten) stehen sehen, so muß das seinen besonderen Sinn gehabt haben.

Mit höchster Wahrscheinlichkeit ist damit zu rechnen, daß er nicht demDienstmannen-(Ministerialien-) stand angehörte, sondern ein sogenannter Hochfreier gewesen ist, ein Angehöriger jenes Standes, dem der Landesfürst, die Grafen und Freiherren jener Zeit, die großen Gerichtsherren also, zugehörten.

Ein solcher als erster Zeuge der Schenkung eines Lehens in Prinzendorf seitens Hugo von Liechtenstein ( den Ahnherrn der heutigen Fürsten und Sohnes des gleichnamigen Begründers der Orte Hauskirchen, ist „Hugeskirchen“, und Hausbrunn, ist „Hugesbrunn“) muß aber hier seine bestimmte Bedeutung gehabt haben.

Man wird kaum fehlgehen, wenn man ihn als den Lehensherrn des geschenkten Gutes ansieht, der also durch seine Zeugenschaft die Schenkung seines Lehensträgers, des Liechtensteiners, bestätigte und ermöglichte.

( „Der Klosterneuburger Hof in Ebendorf und die Gründung des Ortes“ von Dr.H. Mitscha-Märheim im Heimatk. Beiblatt zum Amtsblatt der BH Mistelbach, Nr.4, April 1959, Seite 13).

 

Das Klosterneuburger Todtenbuch weiß von einem Dietrich von Liechtenstein, welcher das Stift mit vier Lehen zu Hugesprunne beschenkte (Archiv f. Kunde österr.Gesch.1851, VII. Bd.,273). (Falke I. S.23).

 

Der Besitzzersplitterung wirken die Liechtenstein entgegen, die

ab 1358 wieder nachweisbar sind und

1381 Besitz vom Wr.Domkapitel zu St.Stephan ankaufen.

1414 sind sie nach ihrem Weistum die beherrschenden Grundherrn. Ihr Besitz besteht nach dem Urbar von 1414 aus 9 Ganzlehen, 4 Halblehen und 3 Hofstätten. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

 

1394 17.Jänner tauschte Hans von Maißau seine Güter in Hausbrunn, Hohenau und Chundorf (Wüstung) mit den Gütern des Hans von Liechtenstein in Chundorf bei Ravelsbach (Documenta Liechtensteiniana).

Zwanzig Jahre darauf wurden die Rechte der Hohenauer Untertanen der Liechtensteiner aufgezeichnet, womit uns ein wertvoller Beitrag zur ältesten Ortsgeschichte erhalten blieb.

(Heimatbuch der Marktgemeinde Hohenau. 1966. Seite 172)

 

1416 verschiedene Vermehrungen des Familienbesitzes durch Heinrich V. 51 v.Liechtenstein mit seinem Vetter Hartneid V. 53 und seinen Neffen Johann II. 50 und Ulrich 58. Von Hans Ortter, Pfarrer zu Stämersdorf, in Hausbrunn und Entzesdorf in der Alt = Lichtenwarter Pfarre. (Falke I.S.433).

 

1448 am 13.7.- als Hans (verm.Johann IV.) 57 (möglich auch Johann V.) 67 v.Liechtenstein seinem Diener (Dienstmann) Mert Gwältl und seinen Erben gemäß österreichischem Landrecht allerlei Gülten und Güter in Hohenau und Hausbrunn verleiht, heißt es u.a.:“....weiters 3 halbe Lehen zu Rotenlaym mit je 8 Metzen Weizen und ebenso Gerste, auf 4 ½ Lehen Zehent, großen und kleinen zu Feld und Dorf;.....(Heimat im Weinland-Jg.1963.S.164).

 

1504 Nach der Erbeinigung erhält Christoph III. 69 v.Liechtenstein „getraid zehent und traidgüllt“ u.a. in Altenliechtennbarth, Hawßprunn, Bernhartßthal, Behemischenkrutt und Reintall. (Heimatk.Beibl.Nr.5-1956-S.20).

 

1516  schlossen Wolfgang I. 85 und sein Bruder Leonhard 88 v.Liechtenstein einen Vertrag wegen verschiedener Streitigkeiten über Zehent und Bergrecht in Poysdorf und Herrnbaumgarten, über Aecker in Hausbrunn, über Wiesen und Holzgeld zu Palterndorfund über das nicht geteilte Gut Reinthal u.a. /Heimatk.Beibl.Nr.5-1956-S.20).

 

Im Testament Hartmanns v.Liechtenstein (+ 1540) erhielt sein Sohn Georg Hartmann (+ 1562) die Häuser der Herrschaft Hohenau. Dazu gehörten neben Hohenau die Liechtensteinischen Untertanen in Dobermannsdorf, Palterndorf und Hausbrunn, die ihren Zins auf das Schloß Hohenau zahlten und u.a. hier das Wiesenmähen besorgten.

 (Heimatbuch der Marktgemeinde Hohenau. 1966. Seite 173)

 

1570 bei der Teilung-Die Orte Niederabsdorf, Palterndorf, Dobermannsdorf, Hausbrunn, Altlichtenwarth und Schönstraß sind zum Landgericht Hohenau vereinigt.  (Heimat im Weinland-Jg.1962-S.101).

 

 1570 erhält Heinrich IX. 125 v.Liechtenstein  bei der Teilung des Familienbesitzes Hohenau, Hausbrunn und Altlichtenwarth . (Gustav Wilhelm-Stammtafel T4-XII/17).

 

1590 besaßen die Liechtenstein von Rabensburg alle 70 Häuser. (Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag).

 

1590 laut Bereitungsbuch - Die Herren von Liechtenstein haben die Ortsobrigkeit (neben anderen Grundherren)  und die überwiegende Grundherrschaft. In Haußbrunn besitzen sie 70 von 75 Häusern. (Ingeborg Bogner-Die liecht.Herrsch.S.46 u.49).

Ortsobrigkeit : Georg Ersam v.Liechtenstein gen Rabensburg. Weitere Grundinhabung - Herr d.H.Kreuzs, Mailberg, Zur Kirchen gen Zistersdorf. (Ingeborg Bogner: Seite 127).

 

1591 vom.28.Mai - Testament des Georg Erasmus 120 v.Liechtenstein. Das Vermögen bestand aus.......; in der Herrschaft Hohenau mit dem Schloß und allen sonstigen Zubehör von Herrlichkeiten und Nutzungen, in Absdorf, Hausbrunn, Schönstraß, Palterndorf, Dobernstorf, Lichtenwart, Ringestorf, Waltersdorf. Alle diese Güter besaß nach dem Vertrage Johann Septimius 128 v.Liechtenstein allein. (Falke II.S.104).

 

1591, 28.Mai Testament des Georg Erasmus 120  v.Liechtenstein. Seine Hinterlassenschaft wurde am 28.August zwischen seinen Neffen, Hartmanns II. 118 Söhne und seinem Bruder Hans Septimius 128 getheilt. Das Vermögen, welches Georg Erasmus hinterließ, bestand in der Herrschaft Ravensburg mit allen Herrlichkeiten und Hoheiten, dem Schloß, dem Dorf und Maierhof, nebst allem sonstigen Zubehör, desgleichen dem Markt Bernhardsthal mit allen seinen Herrlichkeiten, Gericht, Nutzungen, Zehnten u.s.w., ebenso in den beiden Ortschaften Ebenfeld, dem Markt Landshut, Reinthal, den Weingärten zu Schrattenberg und Bilawitz; in der Herrschaft Hohenau mit dem Schloß und allem sonstigen Zubehör von Herrlichkeiten und Nutzungen, in Absdorf, Hausbrunn, Schönstraß, Palterndorf, Dobernstorf, Lichtenwart, Ringestorf, Waltersdorf. Alle diese Güter besaß nach dem Vertrage Johann Septimius allein. Da aber der andere Teil, die Söhne seines Bruders Hartmann, den Anspruch an die Hälfte hatten, so trat Johann Septimius ihnen dafür die Herrschaft Herrenbaumgarten sammt allem Zugehörigen und allen davon abhängigen Ortschaften ab. (Falke II.S.104,105).

1591 August 28,Rabensburg : Erbteilung zwischen Hans Septimius 128 v.Liechtenstein-Nikolsburg und den Söhnen seines Bruders Hartmann II. 118 (nämlich Karl, Maximilian und Gundacker) auf Grund des Testamentes von Georg Erasmus 120 v. Reinthal; Weineinkommen in Schrättenperg....Haußprunn, Schönstraß, Liechtenwart....Markt Herrnpaumgartten samt Liechtenstein. Darnach erhalten u.a. die Söhne Hartmanns: Rambspurg, Bernhartßtall,Ebenfeld.... Zugehör, Schrätenperg, Pottendorf - das öde Dorf- samt Zugehör, Katzlsdorf öde, Rottenlaimb öde, Entzesprunn öde, Wetzelstorff, Wilhelmstorff, Kötzelstorff, Walterskirchen, Maxendorf öde......(Liecht.Gegest.-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

1596 April 24.Wien: Die n.ö.Landstände verpfänden für jährlich 2650 fl.rheinisch an Karl 131 v.Liechtenstein-Nikolsburg, dessen Brüder und Erben das duplierte Zapfenmaß auf weitere 3 Jahre ab Georgi u.a. folgender Flecken und Oerter : Markt Wilfersdorf, Markt Mistelbach, Puelndorf, Khöttelsprunn, Lanzendorf, Eberstorff, Liechtenwart, Hausprunn, Flecken Rabenspurg, Bernhartsthall, Reinthall, Herrnpaumbgartten, Schrätenperg, Kazelstorff, Kezelstorff. (Liechtenst.Regest.-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

1751 (1851?) (Maria Theresianische Fassion). In der Dominikalfassion über die Herrschaft Rabensburg angeführt : Waldungen 400 Joch a 20 Gulden in Hausbrunn a 5 vH. = 8000 fl.und Bernhardsthal a 5 vH. = 1588 fl. (Ingeborg Bogner:Die Liecht.Herrsch.S.65)

 

1795 laut Topographischen Landschematismus ist Hausbrunn im Besitz der Liechtensteiner. Diese haben die Ortsobrigkeit und die alleinige Grundherrschaft. (Ingeborg Bogner:Die Liecht.Herrsch.S.50).

 

1795 Nach dem Landschematismus übte die Liechtensteinische Herrschaft Rabensburg das Landgericht aus. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.134,135).

 

1822 Laut Topographischen Landschematismus haben die Liechtensteiner  (neben anderen Grundherren) die Ortsobrigkeit in Hausbrunn. Zugehörig zur Herrschaft Rabensburg.(Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.55 u.127).

Weitere Grundinhaber - Oberleis, Pfarre Lichtenwarth, Walterskirchen. (Ingeborg Bogner : Seite 127).

 

1822 Nach dem Landschematismus besass die Herrschaft Rabensburg das Landgericht. (Ingeborg Bogner-S.136).

 

1929

Das Revier Hausbrunn von 224,13 ha dem Fideikommissbesitz zugehöriger Holz Bodenfläche ist Niederwald mit 30jährigem Umtrieb und Ueberhalt verhältnismässig weniger Oberständer bis zu meist nur 60 jährigem Alter; nur ausnahmsweise wird das Oberholz länger übergehalten und erhält der Bestand dann dort den Charakter eines Mittelwaldes mit schütterer Oberholzstellung.

Hauptholzart  im Ober- wie Unterholz ist Traubeneiche, daneben finden sich Ruste, Zerreiche, Feldahorn, Linde, Esche, Akazie, Aspe etc. in wechselnder Beimengung; in einzelnen Abteilungen wurde reichlich Schwarznuss eingebracht, die nur in den niedrigeren Lagen mit gutem Boden einigermassen gedeiht, in den höheren Lagen aber durch Eiche baldmöglichst zu ersetzen ist.

Bonitäten für Eichenniederwald 6.-8. nach Feistmantel.

Bestockung im Unterholz meist 0,5 - 0,9.

Das Oberholz ist, wie schon angedeutet, schwach und schütter, doch scheint seine Holzmasse immerhin etwas unterschätzt zu sein; sie ist mit nur ca. 7 %  der gesamten stockenden Holzmasse angesetzt.

Fast reiner Brennholzwald.

Das 1922 aufgestellte Forsteinrichtungsoperat gilt bis 1931.

Ausser dem Fideikommisswald gehört zum Revier Hausbrunn noch ein erheblicher junger Allodwald (St. Ulrich), der zu erwähnen, in die spätere Schätzung aber nicht einzubeziehen ist; er ist im Forsteinrichtungsoperat gemeinsam mit dem Fideikommisswald behandelt.

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 256,257).

 

Gebäude für Zwecke der Forstverwaltung Hohenau in Niederösterreich, von Organen dieser Forstverwaltung bewohnt.

Gemeinde Hausbrunn:

6.) B.P. 616. Das Hegerhaus in Hausbrunn, N.Nr.166,

liegt am östl. Ortseingange, ist ein älteres Gebäude, als solches in einem ziemlich gutem Bauzustande, die Wohnung teilweise feucht; sie ist als Dienstwohnung dem dortigen Heger zugewiesen.

a) Wohngebäude, Parterrebau in Form eines Rechteckes, hart gebaut und ziegelgedeckt. Es umfasst 1 Vorhaus, 3 Wohnzimmer, Küche, Kammer und Speis.

b) Das Wirtschaftsgebäude ist anschließend an das Wohngebäude aus hartem Ziegelmauerwerk erbaut, ziegelgedeckt und besteht aus 1 Kuhstall für 4 Stück Grossvieh, 1 Futterkammer und Waschküche.

c) Neben  dem Wirtschaftsgebäude befindet sich ein gemauerter, mit Ziegel gedeckter Schweinestall zur Unterbringung von 4 mittelgroßen Schweinen.

d) Die Scheuer gleichfalls in harter Bauart mit harter Eindeckung ausgeführt und befindet sich in gutem Bauzustand.

                Die Abfriedung ist durch die rechteckige Einreihung vorstehender Objekte und gegen Westen durch eine Mauer gegeben.

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 283).

 

 

Forsthaus Hausbrunn 166 – laut Kontenordner 1956 der Forstverwaltung Liechtenstein im Museumsarchiv.

 

 

 

Pfarrkirche - Südseitig am Langhaus Vorhalle mit geschwungenem Giebel, über Rundbogenportal  Steinwappen der Liechtenstein. Nordseitig am Chor Sakristeianbau. (Dehio 1990.Seite 407).

 

Für Kirche und Pfarrhof war der Fürst von Liechtenstein bis 31.12.1968 als Patronatsherr zuständig.

(Schreiben der Gutsverwaltung vom 23.7.1970. A rchiv Huysza).

 

Die zum Gute Wilfersdorf gehörigen Patronatsobjekte

 

Gemeinde             Dobermannsdorf Kirche                                   u. Pfarre

                „              Nieder-Absdorf    Kirche                                   u. Pfarre

                „              Ringelsdorf           Kirche (ohne Turm)            u.Pfarre

                „              Katzelsdorf          Kirche                                   u.Pfarre

                „              Reinthal                Kirche                                   u.Pfarre

                „              Bernhardsthal      Kirche                                   u.Pfarre

                „              Wilfersdorf           Kirche                                   u.Pfarre

                „              Kettlasbrunn        Kirche (oberer Teil des       u.Pfarre

                                                               Turmes  der Gemeinde)

                „              Hausbrunn           (Kirche ohne Turm)            u.Pfarre

                „              Alt-Lichtenwarth Kirche                                   u.Pfarre

 

 (Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 136 bis139).             

 

 

Pfarrhof : Die Pfarrhöfe Reintal und Hausbrunn wurden mit dem gleichem Bauplan errichtet. Der Grund war                        die Ersparnis bei den Planungskosten. (Mündliche Mitteilung von Hr.Dir.Wittmann am                        26.10.1997- ehem. Hauptschuldirektor in Mistelbach-wohnt Waisenhausstr.Mistelbach).

 

1929 Liechtensteinbesitz in der Gemeinde Hausbrunn:

  37,8162 ha Acker                Bon.3-6

    0,0529 ha Gärten

    2,7043 ha Weingärten

    0,0477 ha Hutweiden

217,0903 ha Wald

    0,0536 ha Bauarea

    1,2368 ha unproduktive Fläche

259,0018 ha Gesamtfläche

 

    5,3959 ha Acker                Bon.3-4

    0,3075 ha Weingarten

    5,7034 ha Gesamtfläche

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 20).

 

39,7821 Ha Gesamtfläche - Unter Oekonomieverwaltung

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 29,30).

 

 

 

 

 

Pfarrer  in Hausbrunn:

 

Adolf Dobrowa (1799-1807 Pfarrer in Siebenhirten)

 

Am 21. Februar 1807 präsentierte ihn Fürst Johann Joseph von Liechtenstein auf die Pfarre Hausbrunn, (5) auf die er bereits am 25. d. M. investiert wurde.

Die Abreise erfolgte erst am 13. März.

Nach 12 Jahren starb er dort im Alter von 69 Jahren am 12. Mai

1817. (6)

 

(Mistelbach in Vergangenheit und Gegenwart, Heimatkundliche Beilage zu den Mitteilungen der Stadtgemeinde Mistelbach, III. Band, 1983, Seite 181).

 

 

 Anm. 105-DAW (Diözesanarchiv Wien) – Visitationen durch die Dechanten, Dekanat an der Hohenleiten:

General Visitation, 1707 Juni 1.-

p.12=fol.5 v: „Erstreckht sich ihr Vermögen in die 1446 fl. 53x.2 d:

Hat inngleichen Herr Blaßius Pindter gewester Pfarrer 500 fl. Dahin legiert, weliche ebenermassen Fürst Max von Liechtenstain zue bezahlen (hat)“.

 

(„Das Huhnopfer von Hausbrunn (1690)“ v. Peter Schilling – in Heimat im Weinland Jahrgang 2009/2, Seite 254)

 

 

 

 

Quellen : Gustav Wilhelm : Stammtafel des Fürstlichen Hauses Liechtenstein.T4-XII/17.

                Burgen und Schlösser in NÖ. Birken - Verlag. „Vom Marchfeld bis Falkenstein“. Seite 136.

                Jacob v.Falke : Die Geschichte des Fürstlichen Hauses Liechtenstein. Band I.Seite 433

                Jacob v.Falke : Detto       Band II. Seite 104.

                Dehio 1990 - Seite 407.

                Schreiben der Gutsvervaltung vom 23.7.1970 - Patronatsfragebogen.

                Ingeborg Bogner: Die Liechtensteinischen Herrschaften und ihre Untertanen in der Nordostecke von       NÖ. 15.- 19.Jhdt.

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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