Čeština English Deutsch

<< Červenec >>
Po Út St Čt So Ne
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Hadersfeld

http://www.hadersfeld.net/

 (Hadersfeld/Tulln)

 

Hoch über der Burg Greifenstein liegt am Hauptkarnm des Wienerwaldes das Plateau von Hadersfeld. Hier befand sich in der Neuzeit eine Signalstation mit Kreidfeuer. Jede Annäherung eines Feindes aus 0 konnte von hier bis gegen Göttweig signalisiert werden. Dieses Kreidfeuer zeichnete Vischer 1672. Auf seinem Stich Hädersfeldt sind außerdem Greifenstein und Hadersfeld zu sehen. Wir sehen das Schlößchen heute Hadersfeld Nr. 24, auf einem sanft gegen SW geneigten Hange. Wie der heutig Bau kehrte das Schloß schon damals seine Schauseite gegen NW.

Wenn im Gedenkbuch der Pfarre St.Andrä (GB 1 65) von einer Errichtung eines zwei stöckigen Schlosses mit Park im J. 1806 durch den Fürsten (Johann 1.) von und zu Liechtenstein gesprochen wird, wobei zwei Untertanenhäuser, der Meierhof und das Passauerhaus, weggerissen worden seien, so wird verschwiegen, daß der bei Vischer sicht­bare Bau und die seit 1740 genannte Schloßkapelle als Kern der Anlage benützt wurden.

Von den beiden Trakten des Schlosses, das urspr. mit einem hakenfürmigen Grundriß angelegt war, ist nur der gegen NW gerichtete Hauptflügel dreigeschossig; das oberste Ge­schoß dürfte erst 1806 aufgesetzt worden sein. Die Hauptfassade von 21 m Länge weist bereits bei Vischer 6 Fensterachsen auf; die Querseite von 11 m richtet 2 Fensterachsen, auch eine Eingangstüre, gegen SW. Um die Schloßkapelle in den Baublock einbeziehen zu können, wurde 1806 die Nebenfront durch einen eingeschossigen Flügel auf 32 m verlängert; da das Gelände ansteigt, wird dabei aus dem bisherigen Erdgeschoß ein Kel­lergeschoß. Der angebaute Trakt hat 5 Fenster; an ihn schließt in derselben Front die Schmalseite der Barockkapelle mit einem schöngerahmten Steinportal. Die Kapelle mit dem Patrozinium Kreuzabnahme Christi zeigt auf der flachen Decke innen ein Gemälde der göttlichen Tugenden. Die Langseite kehrt zwei Fenster gegen SO. Durch einen An­bau mit niedrigem Dachfirst entstand der SO-Trakt des Schlosses.

Wesentlich stärker verlängert wurde der NW-Flügel: es wurde ein zweigeschossigei Wohntrakt angeschlossen; die asymmetrisch angeordnete Durchfahrt hat einen Korbbo­gen. Als Abschluß gegen NO zeigt der Flügel über Pfeilern eine im Obergeschoß geschlos­sene Glasveranda, die von einem Dreiecksgiebel gekrönt wird. Schweickhardt spricht 1835 von diesem gegen Osten angebrachten Vorsprunge, welcher mit Säulen geziert ist, und dem Ganzen ein sehr gefälliges Aussehen gibt. Im übrigen spricht er von einem Schloß neuen Styls, Scheiger 1837 von einem neuen Schloß.

 

Im 20. Jh. wurde der kleine, an drei Seiten geschlossene Hofraum noch in seiner Tiefe verkürzt, als man den SW-Flügel durch Einbauten an der Hofseite verbreiterte.

Haederreichsyelde ist um 1260, 1304 und 1349 genannt. 1260 und 1304 wurden Passauer Lehen der Ritter von Greifenstein dem Bischofe aufgesandt (Pass.Urb 1 278). Als Begründer der Herrschaft gilt der oberste kaisl. Forst. und Waldmeister Wolfgang Fueger, der sich als Pfleger der Burg auf dem Kahlenberge seit 1505 Wolfgang Kalenber­ges nannte. Kaiser Maximilian 1. freite Ihm am 4.Nov.1517 seinen neuerbauten Hof in Haydersfelden und erhob Ihn zum Edelsitz. 1551 war Christof Rueber Grundherr, Hans Matseber von Sonnberg sein Verwalter. 1559 verkaufte Christoph Rueber zu Plxendorf zwei Höfe zu Hadersfeld an Lukas Kuttenfelder. Um 1567 besaß Bartholomäus Freys­leben Hadersdorf und Hintersdorf. 1571 hatte der Schwager des Kuttenfelder, Christoph Poldrig, das Gut inne, das seine Tochter Barbara, verm. Gartner, 1611 an die Fam. Rei­chart verkaufte. 1628 erwarb es Andreas Kiener, dessen Sohn 1667 es an den Wiener Kaufmann Johann Paul Bartholotti weitergab. Vischer, der 1672 das Schloß zeichnete, nennt als Besitzer aber Christoph Frh. v. Gleinitz. Um 1723 war Josef Küffner Stadt-richter in Klosterneuburg;seine Nachkommen besaßen Hadersfeld, das 1740 der Hoflcoch Johann Josef Strizek,

1765 aber die Fürsten von und zu Liechtenstein erwarben. Diese vereinigten H. mit ihrer Herrschaft Judenau, so daß das Objekt ab 1888 verfiel. 1954 wurde es von den heutigen Besitzern Dr.Knsimir Kuczewski-Poray und Werner Olbrich angekauft und erneuert.

(Vischer Hädersfeldt - Schweickhardt 1 7 - Schmidl 1 276 - GB 134,39, 55, 60,65 -BIndet 1154 - F.Hoßfeld, Hadersfeld, Der Tullnergau 11/5, 1927, 13 - Riesenhuber 259-TopNÖ IV 23- Schachinger 151, 172 u.a. .Lechner TK 1954 53-Winter 11186,3. Klaas 31)

( Burgen u. Schlösser in NÖ, Zwischen Greifenstein u. St. Pölten, Birken- Verlag 1969, Seite 28 bis 30 ).

Adresse :   Liechtenstein’sche Revierleitung

                   Dr. jur. Dipl. Ing. Hans Moritz Prinz Liechtenstein Hadersfeld Nr. 29

 

Die Grundstücke in Hadersfeld wurden (nach 1945) ca.. 1954 im Zuge einer Besitzaufteilung verkauft. Aufteilung zwischen Fürst Franz Josef II. und Heinrich ?

Das Schloss wollte niemand und der Verkaufspreis fiel immer mehr herunter, daher kam es zu einen günstigen Kauf durch die Familie Olbrich. Der Kauf wurde auch noch von der Landwirtschaftskammer finanziell stark unterstützt.

(Auskunft von Frau Olbrich am 24.5.2003 beim Museumstag in Klosterneuburg. Frau Olbrich ist die Leiterin ? des Mährisch Schlesischen Heimatmuseum in Klosterneuburg).

 

Bild: Das Schloß Hadersfeld über der Donau mit dem Tempel und der Ruine Greifenstein in „Joseph Hardtmuth Architekt und Erfinder“ von Gustav Wilhelm, Seite 89, Abb. 58).

 

Obelisk in Hadersfeld

Ansichtskarte von Brigitte Schöfbeck, im März 2004 bekommen-

Seehöhe 439 m

„Dies ist der letzte Bestand eines grossen Naturparkes der von Fürst Johann I. v.u.z. Liechtenstein um 1800 um das Jagdschloß Hadersfeld angelegt wurde. Auf diesem Berge brannten während der Türkenkriege Warnfeuer (sogenannte Kreudenfeuer). In der Römerzeit stand hier ein Specula (Wachtturm). Später war dieser Punkt die Grenzbezeichnung des Bistumes Passau, womit dieses Anno 823 die Grenze  von zeizinmurus (Zeiselmauer) festsetzte. Der Obelisk wurde samt der anschliessenden Wiese im Jahre 1954 von der Gemeinde Hadersfeld  erworben und der Bevölkerung und den Ausflüglern zur Ruhe und Erholung gewidmet.

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

Ukaž na mapě


Komentáře mohou číst a psát pouze vybraní uživatelé




 

Rychlé odkazy

Po stopách Lichtenštejnů o.p.s.

Lichtenštejnský zámek Wilfersdorf

Knížecí dům Lichtenštejnů

Lichtenštejnské sbírky

Zpravodajské portály

Zpravodajský server Po stopách Lichtenštejnů

Knížectví Lichtenštejnsko

Lichtenštejnsko - národní správa

 

 

Bulletin

Bulletin 2012-1

Bulletin 2013-1

Bulletin 2013-2