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Gnadendorf

www.gnadendorf.at/

 

1312 am 15.6. begegnen wir Heinrich II. 25 v.Liechtenstein zum letzten Mal in zwei Heiligenkreuzer Urkunden, mit deren  einen er sein Vogteirecht zu Gnadendorf an das Stift Heiligenkreuz verkauft, während es in der anderen von ihm heißt, daß er die Vogtei ebendaselbst mit verschiedenen Einkünften an Wernhart von Schaumberg verkauft habe, der sie dem genannten Stift schenkt (Falke I.S.314).

 

1403 erhielt Hartneid V. 53 sammt seinen beiden Vettern durch Vermächtnis seines Stiefvaters Alber Stuchs von Trautmannsdorf, mit dem sich Hartneids IV. 42 Wittwe Afra wieder vermählt hatte, die halbe Feste zu Hagenberg und das halbe Haus zu Gnandorf. (Falke I.S.438).

 

.........,fortan ist die Herrschaft samt der Burg nicht mehr ein freieigenes sondern ein lehenbares Gut. Nach einem Herrn von Puchheim wird 1365 Heinrich von Hagenberg Lehensnehmer, dieser wird 1390 von den Stuchsen von Trautmansdorf und letztere um 1410 von den Liechtensteinern beerbt.(Heimatk.Beiblatt-Jg.1951-Nr.4-S.15).

 

1403 erben die Liechtensteiner den halben Besitz und kaufen die zweite Hälfte dazu.

1543 finden wir Christoph Kuenritz als Besitzer; seine Enkel verkaufen Hagenberg samt Gnadendorf 1650 an die Brüder Leo und Sigmund Friedrich von Sinzendorf, deren Nachkommen wir bis 1822 hier finden. Ihre Nachfolger seit 1828 sind die Reuß-Köstritz.

 

(Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach, Band III, Dezember 2005, Seite 154).

 

1411 Am 15.Dezember erfolgte in Wien durch Herzog Albrecht V. eine Belehnung von vier Liechtensteinischen Vettern, Heinrich, Hartneid, Johann und Ulrich,  mit dem halben Haus zu Hagenberg, mit dem halben Haus zu Gnadendorf und verschiedenartigem Besitz in Drösing, Katzelsdorf (oder Ketzelsdorf), Altruppersdorf, Schrettenberg, Pottendorf bei Feldsberg, wie ausdrücklich angegeben wird, Heumad, Rabensburg, Geresdorf, Paltramsdorf, Dobermannsdorf, Mistelbach, Oberhüttendorf, Liechtenwarth und „Asparen bei Stadelaw“....(Bretholz-Urbar 1414-Seite CII).

 

1414 erkauft Heinrich V. 51 v.Liechtenstein mit seinem Vetter Hartneid V. 53 und den Söhnen seines Bruders Johann II. 50, Johann IV.57 und  Ulrich 58 von Georg Stuchs von Trautmannsdorf dessen Antheil an den beiden Schlössern Hagenberg und Gnandorf nebst anderen Stücken, Gülten und Rechten, die zu Baumgarten, Zwentendorf, Fribrechts, Zlabern, zum Almanns=Gehölze, zu Freilichsdorf, Wulkendorf u.s.w.gehörten. (Falke I.S.431).

 

1414 verkauft Jörg der Stuchs v. Trautmannsdorf seinen Anteil an den Festen Hagenberg und Gnadendorf samt...... dy mull zw Wenzestoerff........den Vettern Heinrich V. 51, Hertneid V. 53, Hans (Johann IV. 57 und Ulrich 58 v. Liechtenstein- Nikolsburg. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag)

 

Im Urbar v.1414 sind 9 Liechtenstein-Herrschaften angeführt : Nikolsburg,Dürnholz, Lundenburg, Falkenstein, Feldsberg, Rabensburg, Mistelbach, Hagenberg, Gnadendorf. ( B.Bretholz S.XXIV).

 

Nach 1453kaufen die Herren von Tiernstein den Liechtensteinern die Herrschaft ab.(Heimatk.Beibl.-Jg.1951-Nr.4-S15).

 

1543 erfolgte die dauernde Vereinigung durch den Verkauf von Hagenberg und Gnadendorf durch die Liechtenstein an Christoph v.Kienritz.

Gnadendorf verlor seine Bedeutung, die öde Burg wurde nicht mehr aufgebaut. (Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag).

 

1544 aber erscheinen Die Liechtensteiner als Patrone der Pfarre.(und gewiss auch als Herrschaftsinhaber); die Besitznachfolger sind die Herren von Kuenriz.. Die Burg Gnadendorf ist seit 1365 nur mehr ein Anhängsel der zu Hagenberg. 1455 wird sie Öd genannt........(Heimatk.Beibl.-Jg.1951-Nr.4-S.15).

 

Quellen : Jakob v.Falke- Geschichte des Fürstl.Hauses Liechtenstein. Band I.Seite 314,431,438

                Burgen und Schlösser in NÖ. Birken-Verlag. „Vom Bisamberg bis Laa/Thaya“

               Heimatkundl.Beiblatt-Jg.1951- Nr.4- Seite 15.“Karl Keck- Zur Geschichte des Dorfes und der Pfarre Gnadendorf“.

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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