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Fischamend

www.fischamend.gv.at/

 

DAS VERSCHOLLENE SCHLOSS

 

Die urkundl. Nennungen aus dem 11. Jh. beziehen sich teilweise auf Fischam­end-Dorf. Doch kann man die 1072/1091 vom Bf. Altmann v. Passau an seine Stiftung Göttweig geschenkte Hufe zu Viscahisgimundi (FRA 11/8 S. 2 Nr. II; 5. 252 Nr. 1; 5. 261 Nr. VII] auf den späteren Marktort beziehen; die Schen­kung steht nämlich wohl in Verbindung mit der Zehentschenkung zwischen Fischa und Leitha. Vor allem beanspruchte Passau> das nur einen Teil seines Grundbesitzes an Göttweig abgetreten hatte, noch in der ausgehenden Baben­bergerzeit das Obereigentum an dem Markte (forum) F.; der Marktplatz sei an den Herzog zu Lehen ausgegeben, während das Kirchenpatronat den Herren von Schönberg (am Kamp) als Eigenbesitz zugestanden wird (Pass. Urb. 1 208). Der Passauer Bischof konnte seine Ansprüche dem Landesfürsten gegenüber nicht durchsetzen; schon 1170 zeigt sich der überwiegende Ein­fluß des Herzogs anläßlich einer Schenkung des Pfarrers Berthold von Phissenmunt (=Fischamend) an das Schottenkloster in Wien (FRA 11/18 S. 8 Nr. 5.]. Das Gericht in F., das schon im Babenbergerurbar erscheint, wird 1278 von Kg. Rudolf 1. an Otto v. Haslau verpfändet. Dieses Ministerialen­geschlecht war mit einem Zweige in F. ansässig. Wolfger von F. mußte 1299 als Sühne für einen an einem Knechte des Haslauers verübten Totschlag sein Purchstal und 11 Hofstätten in F. an die Haslauer abtreten (NÖLA Urk. 321. Fortan treten die milites

1395 stürzte der Landesfürst seinen Hofmeister Hans von Liechtenstein und entzog ihm u. a. auch Schwadorf. Da F. in der Folge zum Landgericht Schwadort gezählt wird, dürfte der Liechtensteiner (nach Klebel) auch F. besessen und an den Landesfiirsten verloren haben.

Von den Geschlechtern, die im15. Jh. in F. genannt werden (u. a. Leimbüchler, Starhemberg) ist anzu­nehmen, daß sie in F. eine Burg besaßen. Um 1464 hielt der Bandenführer Wenko v. Ruckenau, meist Ludwenko genannt, Turm und Schloß besetzt. Als die Schneidpöck v. Schönkirchen die Herrschaft F. innehatten, wird um 1510 unter den gebrochnen Gschlössern „Vischermundt‘ aufgezählt

(Topogr.1510 f. 193]. Dieses Schloß, dessen Standort wir nicht kennen, wurde niemals wieder aufgebaut.

Um 1838 war der Sitz der Gutsverwaltung des Fürsten Batthyäni in eine Herrschaftsmuhle an der W-Seite des ö. Fischaarmes verlegt; bald nachher wurde das Schloß wieder zur Mühle zurückverwandelt und verpachtet.

 

( Burgen u. Schlösser zwischen Wienerwald u. Leitha, Birken- Verlag 1966, Seite 39-41).

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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