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Erdberg

Besitzer des Lehensgutes Erdberg : Erdberg dürfte ursprünglich Lehensgut der Bischöfe von Passau gewesen sein. Im Jahre 1161 erhielt das Schottenkloster von Wien in „Erdpurch“ nächst Falkenstein neun Bauerngüter. Dieser Besitz der Schotten ist bis ins 14.Jahrhundert nachweisbar. Auch das Stift Klosterneuburg hatte hier großen Besitz. 1180 schenkte Regenbart von Stire dem Stift seine Besitzungen in Erdpurch und Grube (Höbertsgrub). 1258 hatte dieses Kloster hier acht Lehen, nachweisbar bis 1404.(Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf S.158,159).

 

1391 Auch Friedrich von Pottendorf hat später seinen Antheil an dem Erbe an Johann I. 39 und seine beiden Brüder Hartneid IV. 42 und Georg II. 41 v.Liechtenstein verkauft. Es war dies sein Theil und Recht an der Stadt und der Feste Feldsberg, die freies Eigen war, die Kirchenlehen, Kapellenlehen, Altarlehen und andere geistliche Lehen daselbst; ferner das Gericht daselbst mit Stock und Galgen, die Zehent zu Feldsberg mit ihrer Zugehörung, welche österreichisches Lehen waren; sodann sein Antheil an dem Hof zu Schrattenberg und das Holz genannt der Theim, welches ein Lehen des Bischofs von Regensburg war; endlich noch verschiedene andere Rechten und Zehnten oder Antheile daran, zu Ginzersdorf, zu Krut, zu Pottendorf, zu Reinthal, Wetzelsdorf, Walterskirchen, Erdberg, der Meierhof zu Feldsberg, ein Antheil an Drösing und an der Feste Weissenstein und die Güter Warnstein und Freidegg, alles zusammen um 11.034 Pfund 60 Pfennige. (Falke I.S.367)

 

1391 Kaufvertrag über Feldsberg : .........

3. verschiedene Gülten und Einkünfte in den Dörfern Schrattenberg, Böhmischkrut, Potendorf, Aloch, Wetzelsdorf, Walterskirchen, Erdberg, Heumad u.a. (Bretholz Urbar 1414 : Seite LX).

 

1391 erwarb Johann v.Liechtenstein 39 Güter in Erdberg. Den Lehenhof besaßen die Liechtenstein und die Schotten je zur Hälfte. Von 1416 an war das Gut im Besitze der Herren von Fronau, 1492 ging es an die Brüder Georg und Wolfgang Dörr über. Unter anderen im 17.Jh.-1651 Wolf Bernhard Fazzi....1692 Graf von Hohenfeld. 1715 erwarb Fürst Anton Florian von Liechtenstein den Lehenhof. Er wurde dem Gut Wilfersdorf einverleibt. Erdberg blieb im Besitze der Liechtenstein bis zur Aufhebung der Grundherrschaft im Jahre 1848.

Die Fürsten Liechtenstein haben auf wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Gebiet  viel für unsere engere Heimat geleistet. Sie standen den Untertanen stets wohlwollend gegenüber. Sie begründeten die erste Kreditgenossenschaft- den „Achtelfonds“- eine Art von Sparkasse, die erst 1918 bei der Inflation ihre Tätigkeit einstellen mußte. Noch heute haben sie in Erdberg Grundbesitz, die Wirtschaftsgebäude wurden an Erdberger Bauern verkauft. (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.158,159.

 

 

1415 kaufte Heinrich V. 51 mit seinem Vetter Hartneid (vermutlich V.) 53 v.Liechtenstein und seinen Neffen Johann IV. 57 und Ulrich 58 v.Liechtenstein von Hans dem Schweinbeck und dessen Hausfrau Barbara eine große Anzahl verschiedener Äcker, Gülten und Zehnten zu Alten=Lichtenwart, Endberg (Anm.Huysza- vermutlich Erdberg), Böhmischkrut, Schrattenberg, Steinabrunn, Drösenhofen u.s.w. (Falke I.S.433).

 

1453 13.Juli,Wien : Schiedsgerichtliche Güterteilung des Hans und Heinrich v.Liechtenstein-Nikolsburg nebst Geschwistern und ihres Geschwisterkindes Wilhelm v.Liechtenstein-Nikolsburg. Danach erhalten erstere u.a. das Schloß Feldsberg nebst Stadt und Vorstädten,Geltscheins, Garsental,Ketzleinsdorf,Potendorf,Schretenperg,Beheimischen Krut,Schirmanstorff,Allach,Reintal,Walterskirchen,Erpurkh,Wetzleinstorff,Poystorff,Hederstorff,Wilhamstorff mit ihren Zugehörungen.....(Liechtenst.Reg. in Heimatk.Beibl.Nr.5-1956-S.20).

 

 

Nach Vischers Stich von 1672 waren 2 parallel zueinander stehende Schloßflügel durch eine stockhohe, aber schmucklose Ziegelmauer verbunden. Im Hof stand ein hoher, aus Ziegeln errichteter, quadr.Turm mit Rundbogenzinnen über der Brüstung der Wehrplatte.....Erdberg ist 1663 als Zufluchtsort bezeichnet. Der Turm, der als Beobachtungsturm diente, wurde erst 1787 abgetragen. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

Der am n.Dorfende aufrecht stehende herrschaftliche Schüttkasten ist als Rest der Schloßgebäude anzusehen. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

 

Der Schottenbesitz erscheint im Liechtensteiner Urbar von 1414. Aus einer Liechtensteiner Bevogtung wurde aber Eigenbesitz. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

 

Bergrechte und Zehente zu Erdberg gingen schon im 16.Jahrhundert von den Herren von Liechtenstein zu Lehen. In der Belehnungsurkunde, die Fürst Johann Adam Andreas 157 v.Liechtenstein 1685 am 21.August dem Fürsten Gundaker von Dietrichstein ausstellte, werden die Erträgnisse des Erdberger Bergrechts mit 77 Eimern Wein beziffert, die von den Rieden Stubenvoll, Obere Ried, Hundsleüten, an den Örtern, Hünner puhel, Arme Ried und Wolfsberg gezinst werden; Dazu das „Seitlrecht“ auf diesen Weingärten..., alljährlich zwei Bergtaidinge, Gelddienste auf zwei behausten Hofstätten und auf Überländäckern. (NÖ Weisthümer v.Gustav Winter).

 

Von 1691 ist das Bergtaiding und Gerechtigkeit zu Erdberg. „Pergtheidung und gerechtigkeit deß zue dem fürstlichen Lichtensteinischen lehen gehörigen gebürg zue Erdberg“. (NÖ Weisthümer v. Gustav Winter).

 

1692 die Grafen Hohenberg Gutsherrn. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

 

1715 erwarb Fürst Anton Florian 196 v.Liechtenstein Erdberg, das die Familie dauernd in Besitz behielt.

Der erhaltene Wirtschaftshof war ein Speicherbau der Liechtenstein. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

1.April 1715 - Die Herrschaft Erdberg wurde von den Liechtenstein durch Kauf von den Grafen von Hohenfeld erworben. (NÖ Weisthümer v. Gustav Winter).

 

1716 9.5. Auf Bitten des Patronatsherrn wurde die Filialkirche zu Erdberg mit Erlaubnis des Passauer Bischofs in eine Pfarre umgewandelt.  Den Gläubigen Untertanen war damit der lange Kirchenweg nach Böhmischkrut erspart. (L.A.Wilfersdorf ad 3, 1 bis H. In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.122).

 

1726 am 25.1. wird dem fürstlichen Gärtner zu Erdberg der schuldige Zins von 13 Gulden gnädigst nachgesehen und der Garten künftig gratis ohne Zins überlassen. Er muß dafür im selben Jahr das Obst liefern und junge Obstbäume setzen. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.77).

 

HILFE IN DER NOT

1730 Laut Bericht vom 4.12. bekamen die Erdberger, Ketzelsdorfer, Obersulzer, Kettlasbrunner, Poysdorfer und Eibestaler Untertanen für ihre baufälligen Häuser das Bauholz zur Hälfte gratis, den anderen Teil gegen Bezahlung. (L.A.Wilfersdorf 5, 1729 bis 1730.In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.110).

 

1795 laut Topographischen Landschematismus ist Erdberg im Besitz der Liechtensteiner. Diese haben die Ortsobrigkeit und die alleinige Grundherrschaft. (Ingeborg Bogner:Die Liecht.Herrsch.S.49).

 

1795 Nach dem Landschematismus übte die Liechtensteinische Herrschaft Wilfersdorf das Landgericht aus. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.134,135).

 

 

1822 nach dem Topographischen Landschematismus besitzen die Liechtenstein die Ortsobrigkeit und die ausschließliche Grundobrigkeit. Zugehörig zur Herrschaft Wilfersdorf (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.55 u.126).

 

1822 Nach dem Landschematismus besass die Herrschaft Wilfersdorf das Landgericht. (Ingeborg Bogner-S.136).

 

1854 20.September . Meierhofs-Verpachtung : Von der hochfürstlich Alois Liechtensteinschen Gutsverwaltung Wilfersdorf in Nieder-Österreich, V.U.M.B. wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die zu dem dießgutsherrlichen Hofe im Dorfe Erdberg, an der Wien-Brünner Poststraße, gehörigen fürstlichen Hofgebäude, bestehend aus 2 Wohnungen, einem Schafstalle, einer geräumigen Fruchtscheuer, Kammern, Viehställen und einem Keller, dann das im Dorfe Erdberg unter Bau-Parzelle Nr.78 bestehende fürstliche Preßhausgebäude mit dem unterhalb dessen angebrachten großen Weinkeller und dem Schüttboden oberhalb des Preßhauses, mit den bei diesem Hofe befindlichen Grundstücken als Äcker, im Gesamt-Ausmaß pr. 110 J. 223 Quadratklafter.

Wiesen, detto 23 J. 538 7/10      „

Gärten, detto  -     1460 1/10      „

Weingärten, detto 7 J. 437 7/10 „

Hutweiden, detto   1 J. 1200       „

Summe : 143 J 659 3/10 (Quadrat)klafter 

vom 1.Dezember 1854 an auf die Dauer von neun nacheinander folgenden Jahren, d.i. bis 1.December 1863, an den Meistbietenden im Offertwege, wo bei der jährliche Minimal Pachtschilling auf 1800 fl.CM. festgesetzt wird, mit Vorbehalt der hochfürstlichen Genehmigung in Pacht gegeben werden.

Die Pachtlustigen haben die versiegelten Offerte, belegt mit einem in 10 pCt. des jährlichen Pachtanbotes bestehenden Vadium bis 20.October h.J. bei der fürstlich Liechtensteinschen Hofkanzlei in Wien, Stadt, Herrngasse Nr.251, oder bei der Gutsverwaltung in Wilfersdorf, allwo die Pachtbedingnisse von heute an eingesehen werden können, einzubringen. Offerte, welche nach dem bestimmten Überreichungs Termine einlangen, auf einen geringern jährlichen Pachtschilling als 1800 fl. CM. lauten. oder mit dem bedungenen Vadium nicht versehen sind, bleiben unberücksichtigt. Wilfersdorf den 20.September 1854. (Kopie eines Schreibens von Fam.Bernd Kronberger-Feb.1997 übergeben.Vermutlich aus dem Nachlaß von Frau Anni Pekert ehemalige Postmeisterin in Wilfersdorf. Sie wohnte im Meierhof, der jetzigen Pawelka Josef-Wohnung).

 

 

Die Pfarre : ... Fürst Liechtenstein, der schon 1700 diese Pfarre zum Seelentrost der armen Leute verlangte, war bereit, den Pfarrhof zu erbauen und etwas für die Geistlichen beizusteuern, wenn er das Patronat bekomme. Da er es aber nicht erhielt, entzog er seine Unterstützung. (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.159).

Die Friedhöfe : ...Der fürstliche Untertan Michael Pfeiffer war bereit, ein Stück seines Grundes zur Vergrößerung des Gottesackers herzugeben, doch verlangte er ein ebenso großes Stück Ackerland dafür. Zu diesem Tausch und zu der 1724 geplanten Friedhofsvergrößerung kam es nicht. 1744 wurde noch immer über den zu kleinen, sumpfigen Friedhof geklagt. Nun aber war man bereit, dem Pfeiffer seinen vor zwanzig Jahren angebotenen Grund gegen ein Stück des fürstlichen Krautgartens einzutauschen. Der neue Friedhof wurde 1939 geweiht. (Johanna Mattner - Geschichte der Stadt Poysdorf.S.162).

Die Schule : ....1789 : Die Wilfersdorfer Herrschaft hat für den Schulbau Material zu liefern.

Das heutige Schulgebäude wurde in den Jahren 1890-1892 erbaut. (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.163).

 

Das elektrische Licht : 1947 erhielt Erdberg das elektrische Licht. Für den Transformator zahlte Fürst Liechtenstein 25.000 Schilling. Die Anschlußkosten ab Trafo bis zum Meierhof übernahm die Gutsherrschaft. (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.164).

 

Die Feuerwehr : Gründung 1883. Aus Vermerken im Liechtensteinischen Hausarchiv geht hervor, daß es am 3.Jänner 1728 in Erdberg ein Großfeuer gab, dem auch ein fürstliches Haus zum Opfer fiel. (Johanna Mattner-Geschichte der Stadt Poysdorf.S.165).

 

1929 Liechtensteinbesitz in der Gemeinde Erdberg:

107,6687 ha Acker      

  10,0157 ha Wiesen

    0,2093 ha Gärten

    0,0647 ha Weingärten

    0,6369 ha Hutweiden

    0,6201 ha Bauarea

    0,0432 ha Unproduktiv

119,2586 ha Gesamtfläche

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 17)

 

119,2586 Ha Gesamtfläche - Unter Oekonomieverwaltung

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 29,30).

 

Hof Erdberg - Oekonomie- Betrieb in Eigenregie - 129,1096 ha

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 36).

 

Hof Erdberg, Gemeinde Erdberg, B.P.135

I. Scheuer: 416 m² verbaute Fläche, massiver Unterbau, Ziegel gedeckt; 1 Mitteltenne, 2 Bansen, Göppelanlage, stehender Dachstuhl, Bauzustand schlecht.

 

II. Eiskeller mit Milchkühlraum: 58 m² verbaute Fläche, Unterbau massiv, Ziegel gedeckt; auf Traversen eingewölbt, stehender Dachstuhl, Bauzustand mittel.

 

III. Stallgebäude, B.P.135: für 40 Stück Rinder, 5 Paar Zugvieh und Futterkammer; 428 m² verbaute Fläche, massiver Unterbau, Ziegel gedeckt, auf Traversen eingewölbt, hat Wasserleitung, Futterrollbahn, Heuboden, stehender Dachstuhl, Bauzustand gut.

 

IV. Schweinestall: 15 m² verbaute Fläche, massiv, Ziegel gedeckt, ohne Decken; Bauzustand schlecht.

 

V. Wohnhaus, B.P. 135,- 204 m² verbaute Fläche, massiver Unterbau, Strangfalzziegel;

                1.Stock: Verwalterwohnung, 4 Zimmer, Küche und Kammer, alles stukkaturt.

                Ebenerdig: Gesindewohnung mit 1 Zimmer, Küche und Kammer, 2 Magazine, 1 Waschküche, 1                 Milchgeschirrwaschküche mit Backofen, alles gewölbt. Dachstuhl stehend. Boden für Parteien.   Bauzustand mittel.

 

VI. Geräte-Schopfen, B.P. 135- 87 m² Baufläche, aus Holz, mit Schindel gedeckt. Eine Seite Hofmauer, sonst        Holzsäulen mit Bretterverschalung, vorne offen, Bauzustand schlecht.

 

VII. Knechtewohnhaus, B.P. 176 - 110 m² Baufläche, Unterbau massiv, Ziegel gedeckt, enthält 2              Knechtewohnungen mit je 1 Zimmer, Kabinett und Küche, sowie 1 Vorhaus, stehender Dachstuhl.              Bauzustand gut.

 

VIII. Wohnhaus für Schaffer, 1 Kutscher und Saisonarbeiter, B.P.176 - 112 m² verbaute Fläche, massiver              Unterbau, Strangfalzziegel; stockhoch, teilweise unterkellert, Tramdecke, stukkaturt, stehender      Dachstuhl, Bodenraum für Parteien.

                Schafferwohnung 1 Zimmer, 1 Kabinett, 1 Küche, 1 Kammer

                Kutscherwohnung  1 Zimmer, 1 Küche.

                Saisonarbeiterwohnung 2 Zimmer, 1 Küche, 1 Vorratskammer, 1 Vorraum.

                im Hof  5 gemauerte Schweinestallungen 37 m² verbaute Fläche mit liegender Betondecke.

                6 Holzlagen aus Holz mit Eternitdach ohne Zwischendecke. 8 m² verbaute Fläche. Bauzustand gut.

 

IX. Schüttboden, P.B. 78. - 183 m²  Baufläche, massiver Unterbau, Ziegel gedeckt; ebenerdig ein gewölbtes            altes Presshaus, 2 Etagen Schüttboden und Holzdecken, Dachstuhl stehend. Bauzustand mittel.

 

X. Getreideschopfen: ausserhalb des Ortes, B.P.184. - 330 m² verbaute Fläche, Unterbau gemischt,            Strangfalzziegel, Holzsäulen ohne Decke mit stehendem Ziegeldach, nach allen Seiten offen.     Bauzustand mittel.

 (Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite61 bis 63).

 

 

Weinbau im Weinviertel

 

Sechzig Prozent des österreichischen Weinbaues entfallen auf niederösterreichisches Gebiet.

Neben der Gegend  von Retz zählt das Gebiet um Pysdorf – Falkenstein zu den größten Weinanbaugebieten:

Bis zu vierzig Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche sind von Weingärten bedeckt, die der Landschaft auch das Gepräge geben.

Bereits im 12. Jahrhundert wurde hier stellenweise Weinbau betrieben.

In Fallbach und Unterstinkenbrunn findet man diesbezügliche  Hinweise im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts, um Poysdorf und Falkenstein erst für 1417 beziehungsweise 1454.

Die älteste Nennung ist die von Erdberg bei Poysdorf um 1150.

(Land zwischen Thaya und Zaya-Walther Franz Ziehensack-Seite 216).

 

 

Quellen : Burgen und Schlösser in NÖ. Birken-Verlag. „ Vom Marchfeld bis Falkenstein“.

               Falke I. Seite 367, 433.

               NÖ Weisthümer von Gustav Winter 1896.

               Johanna Mattner : Geschichte der Stadt Poysdorf.Anläßlich 100 Jahre FF-Poysdorf.

              Ingeborg Bogner : Die Liechtensteinischen Herrschaften und ihre Untertanen in der Nordostecke von      NÖ. 15. - 19.Jhdt.

                (Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929).

 

Anfrage von Alt Bgm. Karl Schlemmer im Jänner 2007 (Tel. 02552/3800)

1716 scheint in Urkunden „Dir. Matthias Wurzer – Hochgräfliche Gnaden“ auf.

Seine Anfrage, ob es sich um einen Liechtenstein Beamten handelte.

Nach Internet Recherche den Tipp gegeben zur Nachfrage bei Dr, Weissensteiner im Diözesanarchiv, da Hans Huysza den Namen vorwiegend im Zusammenhang mit kirchlichen Angelegenheiten gefunden hat.

 

 

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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