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Entzesbrunn

Entzesbrunn : (1260 Engelschalchesprunne = Brunnen des Engelschalch).

Lage : Westteil des Altlichtenwarther und Nordteil des Harrersdorfer Burgfriedens mit der Schafhütte (Luisenhof).

Erstnennung : 1260.

Hauptursache der Verödung : Überschwemmungen.

Zeit der Verödung : Um 1400.

(Robert Franz Zelesnik :Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach. Band II, Seite 72).

 

.....Die Hauptursache der Verödung - kann nur die zu feuchte Lage bzw. die häufige Heimsuchung durch Überschwemmungen, Kriegswirren 1390 bis 1407 zwischen den mährischen Markgrafen Jost und seinem Bruder Prokop.........vermutlich schon 1414 öd.

Lage : Lundenburgerstraße Großkrut - Reintal, bei der Galgensäule. (Heimatk.Beibl.-Nr.2-1956-Seite 8,Thema wie 1570).

 

1358 28.9. bestätigt in einer Urkunde Herzog Rudolf IV. der Stifter, daß die Liechtensteiner ihrer Schwester Elsbeth 43 Frau Dietmars von Losenstein, als Heimsteuer mehrere Dörfer versetzen und zwar Waltersdorf (a.d.March, Schönstraß, Rothenlehm, Entzesbrunn und Hauskirchen. (Heimat im Weinland-Jg.1962-S.101).

 

......1416 - kaufen die Liechtensteiner Äcker, Zehente, Gülten in Entzesbrunn.....(Heimatk.Beibl.-Nr.2-1956-Seite 8 ,Zelesnik Thema wie unten unter 1570 ).

 

.......1453 wird Entzesbrunn in einer Erbteilung der Liechtensteiner erwähnt.......(Heimatk.Beibl.-Nr.2-1956-Seite 8, Thema siehe 1570).

 

 

 

1570 ......Das entscheidende Wort zur Lage von Entzenbrunn sprechen die Angaben des „Teilungsvertrages“ 1570 der Liechtensteiner (Documenta Liechtensteiniana). Es heißt hier : „...Item tail ich zu Disem taill das Oedt Dorf Entzesprun. Welches dieser zeit vonn Alltn Liechtnwart unnd Behaimischen Krutt geniessenn..... (Heimatkundl.Beiblatt - Nr.1-1956-Seite 3- „Das verschollene Entzesbrunn bei Altlichtenwarth“- von Robert Franz Zelesnik).

 

1591 August 28,Rabensburg : Erbteilung zwischen Hans Septimius 128 v.Liechtenstein-Nikolsburg und den Söhnen seines Bruders Hartmann II. 118 (nämlich Karl, Maximilian und Gundacker) auf Grund des Testamentes von Georg Erasmus 120 v.Liechtenstein. Darnach erhalten u.a. die Söhne Hartmanns: Rambspurg, Bernhartßtall,Ebenfeld....Reinthal; Weineinkommen in Schrättenperg....Haußprunn, Schönstraß, Liechtenwart....Markt Herrnpaumgartten samt Zugehör, Schrätenperg, Pottendorf - das öde Dorf- samt Zugehör, Katzlsdorf öde, Rottenlaimb öde, Entzesprunn öde, Wetzelstorff, Wilhelmstorff, Kötzelstorff, Walterskirchen, Maxendorf öde......(Liecht.Gegest.-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

1600 Zehentstreit zwischen Pfarrer und Herrschaft, weil der Pfleger von Feldsberg den Zehent von dem „Teilfeld“ wegführte, das zum öden Dorf Einzehnbrunn  (lag in der Pfarre Alt Lichtenwarth) gehörte. (Heimatk.Beiblatt Nr.2-1955-S.6).

 

WEITERE ERWÄHNUNG  in anderer Region:

Einzenbrunn : (1570 „Neutzenbrunn“ = Brunnen des Nizo oder Neiz).

Lage : Westteil des Burgfriedens von Wetzelsdorf. Der Poysdorfer Sammler Kudernatsch soll hier seine schönsten Funde gemacht haben.

Hauptursache der Verödung : Wassermangel und schlechte Schottergründe.

Zeit der Verödung : Wahrscheinlich 12.Jahrhundert. Urkundliche Nennungen fehlen; es wird vermutet, daß die gegen Mistelbach liegende Fluchtburg hierher gehört habe.

(Robert Franz Zelesnik :Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach. Band II, Seite 74).

 

 

Quellen :Robert Franz Zelesnik :Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach. Band II, Seite 72 und 74.

 

Autor: Hans Huysza

 

 

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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