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Eibesthal

1395 im Urbar von Mistelbach - Auf Seite 25 im untersten Absatz erwähnt- Bergrecht in Eibesthal. „Nota ze Mistelbach und ze Eybesthal perchrecht...... (Urbar 1395 im Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - im Heimatmuseum).

 

1406 Afra von Wallsee wurde abermals Witwe.1.Gatte Hartneid IV. 42 von Liechtenstein. Vom 21.,Mai ist eine Urkunde erhalten, durch die ihr Hartneid V. 53 von Liechtenstein, ihr Sohn erster Ehe, und dessen Vettern Johann II. 50 und Heinrich V.51 verschiedene Einkünfte überließen : 29 Pfund Pfenn. zu“Checzleinstorff“, das Gericht zu Ober- und Nieder-Eibesthal; Getreide- und Weinzehent in diesen drei Orten; Weingärten zu Mistelbach, Paasdorf und Eibesthal mit bestimmten Abgaben; 7 Pfund von der Mistelbacher Maut und allen Nutz und Gult auf den genannten drei Dörfern. Vielleicht war dies die Ablöse für ihren Anteil an der  Herrschaft, die 1414 ganz in Liechtensteinischem Besitz war.(Herrschaft Mistelbach). (Bretholz - Seite XCIII).

 

1406 leistete Hartneid V. 53 v.Liechtenstein mit seiner Mutter Afra Verzicht auf alle Ansprüche, die letztere an Otto von Meißau zu machen hatte, überließ ihr aber mit seinen Vettern alle ihre Nutzungen, Gülten und Güter, theils österreichische, theils passauische, theils  freieigene Güter, wie Kätzelsthal, zu Ober= und Nieder=Eibesthal, Mistelbach und Poisdorf, ihr Leben lang zu haben und zu genießen. (Falke I.S.438).

 

1569 „Schneiderhänger Geschichte“ - .......Nun von aller Welt verlassen und geschieden, da nahm sich aus angeborener Mülde und Gnade pr Tittula Herr Wolfgang (II.) 97 Fürst von Liechtenstein um die betrübte Witwe des Schneiders an, sie wurde ihres Gefängnisses also gleich aus Falkenstein entlassen....

(Beschreibung der Schneider Geschichte 1569 - geschrieben von Georg Hartl in Wilfersdorf 1874).

......Moser.....erlangte von Seite Herrn Wolfgang Fürst  von Liechtenstein Konvent und Paß, um in allen Ämtern ungehindert durchreisen zu können....(Schneidergeschichte - abgeschrieben von Michael Rieglbauer 1858).

 

1590 besaß H.Bernhard Fünfkirchen die Ortsobrigkeit mit 61 Häuser. Die restlichen 9 Häuser Frau Dulffer zu Mistelbach, die sie nach einer LR.Urk. 1577 von den Liechtenstein gekauft hatte. Von den Fünfkirchen erwarben die Liechtenstein die beiden Dörfer zu ihrer Herrschaft Wilfersdorf.  (Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag).

 

1617 gab es im Bereich der Herrschaft Wilfersdorf acht Schulen. Das „sumarische Verzeichnis aller auf dieser Herrschaft befindlichen Kirchen, Kapellen, Pfarreien, Lokalien und Schulen vermög hochfürstl.Zirkularverordnung: 1.Mai 1617“ zählt folgende Schulorte auf :

Wilfersdorf  Patron  Fürst Liechtenstein.

Bullendorf          „       Pfarrer zu Wilfersdorf

Kettlasbrunn       „       Fürst Liechtenstein

Blumenthal         „       Fürst Liechtenstein

Loidesthal           „       Kloster Michelbaiern

Eibesthal             „       Barnabiten Mistelbach

Wetzelsdorf         „       Landesfürst

Poysdorf              „       Baron Bartenstein

Bei den Schulen in Loidesthal, Eibesthal und Poisdorf musste die Herrschaft Wilfersdorf für die Gebäudeerhaltung beisteuern. (L.A.Wilfersdorf 3. In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.120).

 

1621 am 28.Feber wurde Freiherr Johann Bernhard Fünfkirchen vom Prager Blutgericht zum Tode verurteilt. Seine Güter wurden konfisziert. Er wurde aber dann begnadigt und ab 27.8.1621 auf Zbirof in Haft gehalten. Den Steinebrunner Besitz bekam 1626 Kardinal Fürst Franz von Dietrichstein, Eibesthal erhielt, vereinigt mit Wilfersdorf, Hartmann 177  Fürst v.Liechtenstein. (Schulla Chronik Drasenhofen S.151).

 

1713 am 13.Jänner führte der Fürst Anton Florian von Liechtenstein (1656-1721) den Körneraufgabs- Achtelfonds für die Untertanen der Herrschaften Feldsberg,Rabensburg und Wilfersdorf ein, um den Untertanen in Notzeiten eine dauernde Hilfe zu bieten. Der Bauer brachte von jedem Metzen, den er zur Aussaat verwendete, ein Achtel zur Herrschaft. So sammelte sich im herrschaftlichen Getreidespeicher Korn an, das zum Teil bei Bedarf an die Bauern ausgegeben, zum anderen Teil jedoch verkauft wurde. Der erzielte Erlöß floss in den Geldfonds, aus dem die Untertanen Darlehen erhalten konnten.

Der Wilfersdorfer Fonds umfasste die Gemeinden : Bullendorf, Blumenthal, Ebersdorf, Eibestal, Erdpress, Gross Krut, Hüttendorf, Kettlasbrunn, Ketzelsdorf, Lanzendorf, Loidesthal, Maustrenk, Mistelbach, Obersulz, Paasdorf, Poisdorf, Wetzelsdorf, Wilfersdorf, Windisch-Baumgarten.

Dieser Körneraufgabs-Achtelfonds blieb auch nach dem Jahre 1848 weiter bestehen. Der Wilfersdorfer Fonds hatte im Jahre 1901 eine Summe von 136016 Kronen in der Kasse. Die Geldentwertung der Nachkriegszeit hat auch diese segensreiche Einrichtung vernichtet. 210 Jahre lang bestand der Fonds zum Nutzen unserer Heimat und seiner Bewohner. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.107,108).

 

1779 wurden von der Pfarr Wolkersdorf 14 Untertanen für die Herrschaft Wilfersdorf erkauft. (Quelle siehe nächster Absatz - 1785- Seite 75 links).

1785 Subrepartition Uiber die unterthaenige Haeuser, und Zugehoerungen der Hochfürstlich- Liechtensteinischen Majorat Herrschaft Wilferstorf  im Erzherzogthume Nieder Oesterreich des Viertls unter dem Mannhartsberge de ao 1785 Einlags Numerus 39. Bei Eibesthal - Ca.160 Namen bzw.Häuser angeführt.

 (Umfangreiches Werk, gebunden- aus dem Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - im Heimatmuseum).

 

1795 üben die Fürsten von Liechtenstein in Eibesthal die Ortsobrigkeit aus. (Neben anderen Grundherrschaften).(Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.52).

 

1795 haben laut Topographischen Landschematismus die Liechtensteiner in Eibesthal die Ortsobrigkeit, (neben anderen Grundherrschaften).(Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.53).

 

1795 Nach dem Landschematismus übte die Liechtensteinische Herrschaft Wilfersdorf das Landgericht aus. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.134,135).

 

 

HILFE IN DER NOT

1730 Laut Bericht vom 4.12. bekamen die Erdberger, Ketzelsdorfer, Obersulzer, Kettlasbrunner, Poysdorfer und Eibestaler Untertanen für ihre baufälligen Häuser das Bauholz zur Hälfte gratis, den anderen Teil gegen Bezahlung. (L.A.Wilfersdorf 5, 1729 bis 1730.In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.110).

 

1822 Laut Topographischen Landschematismus haben die Liechtensteiner  (neben anderen Grundherren) die Ortsobrigkeit in Eibesthall. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.55).

Ortsobrigkeit : Herrschaft Wilfersdorf.  Weitere Grundinhaber - Herrsch.Zistersdorf, Barnabiten Mistelbach, Kloster Asparn a.d.Zaya, Stift Klosterneuburg, Pfarre Stronsdorf, Pfarre Eibesthall. (Ingeborg Bogner : Seite 126).

 

1822 Nach dem Landschematismus besass die Herrschaft Wilfersdorf das Landgericht. (Ingeborg Bogner-S.136).

 

1960 Verkauf des Gutshofes Eibesthal an die Familie Martin Faber (gest.1996). (Mitteilung von Frau SR Czaby beim Vortrag am 10.3.1997 in der Musikhalle Wilfersdorf).

 

Fürstliche Waldbereiteräcker in Eibesthal – Umfangreiche Vertrags- und Faszikelsammlung im Liechtensteinarchiv – Ausstellung Wilfersdorf – Ab 22.4.1848 bis 1895.

 

Die Waldandacht Bildbaum im Eibesthaler Wald. Erinnert an einen Unfall. Fürstlicher Beamter ist der Stifter.

Frank......?  (Eibesthal Bildstöcke,Feldkreuze und Gedenkstätten).

 

 

Waldhütte Bärenwinkel, Eibesthal – laut Kontenordner 1956 der Forstverwaltung Liechtenstein im Museumsarchiv.

 

Hegerhaus Eibesthal 235 – laut Kontenordner 1956 der Forstverwaltung Liechtenstein im Museumsarchiv.

 

 

Quellen : Burgen und Schlösser in NÖ. Birken-Verlag. „Vom Bisamberg bis Laa/Thaya“.

               Anton Schulla Chronik von Drasenhofen. Seite 151).

              Eibesthal Bildstöcke, Feldkreuze und Gedenkstätten - 1989).

             Jakob v.Falke - Die Geschichte des Fürstlichen Hauses Liechtenstein- Band I.Seite 438.

             Beschreibung der Schneider Geschichte in Eibesthal 1569-geschrieben v.Georg Hartl in Wilfersdorf 1874.

                Ingeborg Bogner : Die Liechtensteinischen Herrschaften und ihre Untertanen in der Nordostecke von NÖ. 15. - 19.Jhdt.      

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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