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Ebendorf

www.ebendorf.at/

 

....Die erste Nachricht über Ebendorf bringt uns der Klosterneuburger Traditionskodex aus der Zeit um etwa 1140 ( Fontes rerum Austriacarum 2. Abtlg. Bd.4, Nr. 192). Sie ist in lateinischer Sprache verfaßt und lautet in deutscher Übertragung wie folgt: „ Ferner tun wir kund, daß Hugo von Liechtenstein ein Lehen, gelegen zu Prumsendorf (Prinzendorf) dem Altar der hl. Maria in Neuenburch (Klosterneuburg) übergab und daß dies durch das Zeugnis folgender Unterzeichneter bestätigt wird: Hertwich von Ebendorf, Ruodwin von Neuenburc, Regnolt von Altmannesdorf, Eberhard und Rapot von Walchuoneschirchen (Walterskirchen), Heinrich von Mistelbach, Oldrich von Rute.

Hertwich von Ebendorf , der Spitzenzeuge, wird bloß dieses einemal und sonst nirgends mehr erwähnt.

Nun war es aber zu dieser zeit Brauch, daß Adelsherren von den Schreibern der Urkunden einmal nach dieser, einmal nach jener ihrer Besitzungen genannt wurden.

Fest stand damals nur der Rufname, hier also Hertwich ist Hartwig, während der Zuname jeweils wechselte.

Wir werden also Hertwich von Ebendorf sonst unter anderem Zunamen zu suchen haben.

Seine soziale Stellung oder seine Bedeutung für die beurkundete Rechtshandlung geht aus seiner Reihung an der Spitze der Zeugen hervor; denn die Reihung der Zeugennamen in Klosterurkunden entspricht stets bestimmten Regeln. Wenn wir somit hier Hertwich von Ebendorf weit vor Heinrich von Mistelbach (einem bedeutenden Dienstmann des Landesfürsten) stehen sehen, so muß das seinen besonderen Sinn gehabt haben.

Mit höchster Wahrscheinlichkeit ist damit zu rechnen, daß er nicht demDienstmannen-(Ministerialien-) stand angehörte, sondern ein sogenannter Hochfreier gewesen ist, ein Angehöriger jenes Standes, dem der Landesfürst, die Grafen und Freiherren jener Zeit, die großen Gerichtsherren also, zugehörten.

Ein solcher als erster Zeuge der Schenkung eines Lehens in Prinzendorf seitens Hugo von Liechtenstein ( den Ahnherrn der heutigen Fürsten und Sohnes des gleichnamigen Begründers der Orte Hauskirchen, ist „Hugeskirchen“, und Hausbrunn, ist „Hugesbrunn“) muß aber hier seine bestimmte Bedeutung gehabt haben.

Man wird kaum fehlgehen, wenn man ihn als den Lehensherrn des geschenkten Gutes ansieht, der also durch seine Zeugenschaft die Schenkung seines Lehensträgers, des Liechtensteiners, bestätigte und ermöglichte.

( „Der Klosterneuburger Hof in Ebendorf und die Gründung des Ortes“ von Dr.H. Mitscha-Märheim im Heimatk. Beiblatt zum Amtsblatt der BH Mistelbach, Nr.4, April 1959, Seite 13).

 

1256 / 1290 - Besitzteile des Landesfürsten und Klosterneuburg. Der Hauptteil des Ortes aber fiel als freies Eigen an die Herren von Mistelbach, weiter dann an die Liechtensteiner und die sonstigen späteren Ortsherren. (Heimatk.Beiblatt-Nr.4-1959-S.13).

 

Ende des 13.Jahrhunderts sind die Herrschaft Mistelbach wie die Liechtensteiner in Ebendorf begütert.

(Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag)

 

1395 Urbar von Mistelbach - Vorletzte Seite : ....Auch ist ze merkhen die Vogtey ze Hykkendorff, ze Lanzendorff  mit dem todt, mit allen gerichte, und auch mit der Vogtey Ebndorf, mit Vogtey Rorbach, mit allem gericht und vogtey gen Mistelbach, und wer einen Pflug hat auff der obgenandten Vogtey, der soll drey Verttl tun, für das ackhern gen Mistelbach, das weiland auff dem Mayrhoff gewesn ist.

Auf Seite 31 sind Untertanen aus Ebendorf angeführt.

(Urbar 1395 aus dem Herrschaftsarchiv Wilfersdorf im Heimatmuseum).

 

1414 ist im Liechtensteinischen Urbar der Ebendorfer Besitz angeführt. (UrbarLiechtenstein 1414).

 

Die Rohr - oder Rohrbachmühle in Ebendorf : ..wird erstmals 1519 urkundlich genannt.

1618 war die Rohrmühle im Besitz des Marktes Mistelbach, der für sie „samt zugehöriger öder Herberg und einem Gärtel“ Hausdienst an die Herrschaft Ebendorf bezahlte.

Erst mittels Vertrag vom 6.Oktober 1653 ging die Rohrmühle in den Besitz des Herrschaftsinhabers von Ebendorf, Wolff  Helmhart Freiherr von Schiffer, über :

Fürst Hartmann 177 v.Liechtenstein und sein Markt Mistelbach traten ihm damals „ die ödte Mühl zu Rohrbach samt der Spitzwißen zwischen dem ordinary Mühlbach und dem Ablaßgraben „ gegen die Bedingung ab, daß Schiffer davon von nun ab dem Spital zu Mistelbach Hausdienst zahle und den Mistelbacher Mühlweg instand halte. ( Mühlen im Weinviertel S.93).

In der Aufstellung Seite 128 angeführt - erstmals erwähnt ca.1300, 1661 Graf Sinzendorf.

 

Die GRUBMÜHLE : gehörte zur Wilfersdorfer Herrschaft. und erscheint erstmals 1395 im „Urbar und Register über die Güter zu Mistelbach....

Anfang des 18.Hhd’s saß der Müllermeister Georg Adam v.Hausen. Unter ihm soll es besonders turbulent zugegangen sein. Er richtete ein „Würthshäusel“ ein. Um den Umsatz zu steigern, stellte er Freudenmädchen als Lockvögel ein....In unserem Jahrhundert verfiel die Mühle und wurde schließlich völlig abgetragen. (Mühlen im Weinviertel.S.93,129).

1395 Urbar von Mistelbach - Seite 10 letzte Zeile „Nikl in der Grubmühl genannt. (Urbar im Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - Heimatmuseum).

Lanzendorf Nr.36 war die ehemalige Haus Nr. (Mistelbach in Vergangenheit u.Gegenwart.Band 2.S.74).

 

Die HASSL - oder HÄSSLMÜHLE, später SCHLOSSMÜHLE : wird erstmals im Liechtenstein’schen Urbar von 1414 erwähnt.1454 in einem Urbar der Herrschaft Staatz. 1661 Graf Sinzendorf.

Seit dem Umbau 1845/47 dient die Mühle nur mehr als Wohnhaus. (Mühlen im Weinviertel.S.93,129).

 

Quellen : Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag. „Vom Bisamberg bis Laa/Thaya)

               Das Urbar der Liechtensteinischen Herrschaften Nikolsburg....bearb.v.Bertold Bretholz

               Heimatkundliches Beiblatt - Nr.4 - 1959 - ..

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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