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Drösing

Zufolge der Urkunden von 1273 und 1293 schenkt der damalige Grundherr Leutold von Kuenring, mit seinen Brüdern Heinrich und Albero den Drösingern über ihr zweimaliges Ansuchen einen Platz (seine Hofmarch) in der neuen Ansiedlung (heutiges Drösing zwecks Versetzung der Laurentiuskirche hierher. (Ferdinand Dietzl-Die Geschichte der Marktgem.Drösing S.22).

Dr.Hans Maurer schreibt : ....Drösing.......Zum Schutze vor Überschwemmungen auf einer Bodenwelle erbaut, ist es im Viereck angelegt und war einst befestigt. Als fester Ort diente Drösing wohl auch dem Schutze der hier vorbeiführenden Bernsteinstraße. (Ferd.Dietzl-Die Geschichte der Marktgem.Drösing S.24).

 

Dem Kuenringer aus dem Ministerialenstand (Landherren) waren die Ritter v. Zistersdorf, diesen die clientes (ehrbare Knechte) von Drösing untergeordnet. (Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag).

 

 

1347 saßen die Brüder Konrad und Niklas die Zistersdorfer in Drösing. An der Stelle der Kuenringer traten in der Folge die Hagenberger, Maissauer, Wallseer und Liechtenstein.

Ab 1369 hatten die Rauhensteiner, Puchheimer und Pottendorfer wahrscheinlich gleichzeitig Besitzanteile an der Burg, die die Liechtenstein vor 1411 ankauften. (Burgen u.Schlösser.Birken-Verlag).

 

1368 Mit dem Tode Agnes von Kuenring, starben die Kuenringer der Dürnsteiner Linie aus. Im Jahre 1368 teilen sich die Herrschaft Zistersdorf Andre von Liechtenstein und Hannes Puchheim, ein Jahr später erwarb die Besitzrechte Heinrich von Rauhenstein(Österreichisch-Slowakisches Marchland.Dajama Verlag.Seite 137).

 

Verschwundene Burg : Auf eine verschwundene Burg weist das ansässige Geschlecht; auf den Bestand einer Burg auch Nachrichten aus 1362/96. Wenn man den Standort nahe der Kirche annimmt, könnte der Wassergraben um die Kirchenanlage auf den Graben der verschwundenen Burg zurückgehen.  (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.S.83).

 

 

1391 Auch Friedrich von Pottendorf hat später seinen Antheil an dem Erbe an Johann I. 39 und seine beiden Brüder Hartneid IV. 42 und Georg II. 41 v.Liechtenstein verkauft. Es war dies sein Theil und Recht an der Stadt und der Feste Feldsberg, die freies Eigen war, die Kirchenlehen, Kapellenlehen, Altarlehen und andere geistliche Lehen daselbst; ferner das Gericht daselbst mit Stock und Galgen, die Zehent zu Feldsberg mit ihrer Zugehörung, welche österreichisches Lehen waren; sodann sein Antheil an dem Hof zu Schrattenberg und das Holz genannt der Theim, welches ein Lehen des Bischofs von Regensburg war; endlich noch verschiedene andere Rechten und Zehnten oder Antheile daran, zu Ginzersdorf, zu Krut, zu Pottendorf, zu Reinthal, Wetzelsdorf, Walterskirchen, Erdberg, der Meierhof zu Feldsberg, ein Antheil an Drösing und an der Feste Weissenstein und die Güter Warnstein und Freidegg, alles zusammen um 11.034 Pfund 60 Pfennige. (Falke I.S.367)

 

1411 Am 15.Dezember erfolgte in Wien durch Herzog Albrecht V. eine Belehnung von vier Liechtensteinischen Vettern, Heinrich, Hartneid, Johann und Ulrich,  mit dem halben Haus zu Hagenberg, mit dem halben Haus zu Gnadendorf und verschiedenartigem Besitz in Drösing, Katzelsdorf (oder Ketzelsdorf), Altruppersdorf, Schrettenberg, Pottendorf bei Feldsberg, wie ausdrücklich angegeben wird, Heumad, Rabensburg, Geresdorf, Paltramsdorf, Dobermannsdorf, Mistelbach, Oberhüttendorf, Liechtenwarth und „Asparen bei Stadelaw“....(Bretholz-Urbar 1414-Seite CII).

 

1423sitzt Jörg Mitterndorfer auf der Feste, wahrscheinlich als Lehensmann der Liechtenstein oder der Pottendorfer (bis 1487). (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

 

 

 

Quellen : Falke I. Seite 367

               Burgen und Schlösser in NÖ. Birken-Verlag. Vom Marchfeld bis Falkenstein.

 

Marchübergänge

 

3.  Vel‘ke Levare (Großschützen) — Drösing

 

Die Überfuhr über den Marchfluß erfolgte hier mittels einer Fähre. Sie war auch deshalb wichtig, weil es — wie schon von Hohenau aus — vom österreichischen Drösing aus möglich war, Eisenbahnanschluß tiefer ins österreichische Gebiet hinein — etwa nach dem Industrieort Zistersdorf — zu gewinnen. Die erste Auf­zeichnung über die Überfuhr mit einer Fähre an diesem Ort stammt aus dem Jahr 1646. Aus den Jahren 1887/88 existiert ein Beleg, nach welchem es möglich war, mit dieser Fähre 190 Menschen oder 16 Pferde auf einmal oder auch vier mit je einem Paar Pferde bespannte Wagen zu überführen. Die Fähre wurde meist von den Land- und Industriearbeitern, den Dienern und Mägden und aber auch von den Zigeunern des Zahorie benutzt. An Ankerplätzen jeder Flußseite standen Wirtshäuser, in denen regelmäßige Unterhaltungen veranstaltet wurde. Örtliche Blasmusikkapellen spielten auf. Da diese Unterhaltungen beiderseits der March sehr beliebt waren, war die Fähre üblicherweise auch an Feiertagen in Betrieb.

(Von Hohenau bis Theben- Brücken, Fähren und Furten über den Marchfluß – von Sona Kovacevicova in Unsere Heimat-Jg. 63-Heft 1-1992-Seite 25, 26).

 

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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