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Drasenhofen

www.drasenhofen.at/

Ebensowenig läßt sich aus den Urkunden mit Bestimmtheit nachweisen, wie die im Jahre 1414 zugehörigen vier Dörfer, die um das Hauptgut (Falkenstein) herumliegen, Draisenhofen, Ottental, Altruppersdorf und Wultendorf erworben worden sind.

Draisenhofen gehörte schon lange den Liechtensteinern, denn am 13.Oktober 1300 konnte bereits Friedrich II. 28 v.Liechtenstein dem Kloster Klosterneuburg dort 3 Lehen und 3 Hofstätten abverkaufen.(Bretholz Urbar 1414.S.LVI).

Daß sie in keinem der Orte Gerichtsbarkeit ausüben, beweist wohl, daß sie nicht die eigentlichen Grundherren waren. Beachtenswert ist, daß ihnen auch keinerlei Roboten geleistet werden oder solche hier nicht üblich waren. (Bretholz-Urbar 1414.S.LVII).

 

1300 erhielt das Stift Klosterneuburg von Friedrich II. 28 v.Liechtenstein Lehen und 3 Hofstätten. Dieses Schenkungsgut allein ist in den Urbaren verzeichnet (FRA II/4,....etc.) Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag).

1300 Das Stift Klosterneuburg kauft ein Lehen und drei Hofstätten zu Drayzzenhouen von Friedrich II. 28 v.Liechtenstein. (Schulla Chronik S.99)

 

Im Jahre 1300 verkauft Friedrich II. (28 v.Liechtenstein) mit seiner Frau Kunigunde demselben Stift

(Klosterneuburg) 1 Lehen und 2 Hofstätten zu Drasenhofen, wobei sein Onkel Weihart von Baumgarten die

Gewähr übernahm.

Die Besitzungen der Liechtensteiner im nördlichen Weinviertel stammen aus dem Rabensteiner Gut, dessen

Herkunft von den Historikern noch nicht einwandfrei geklärt werden konnte.

Besitzer von Bauernlehen in Steinebrunn und Drasenhofen waren im 14.Jh. auch die , wahrscheinlich

Liechtenstein’schen Gefolgsleute Hermann Gaber von Steinebrunn, Otto der Schrattenberger und Hans von

Daiax, die zwischen 1367 und 1380 ihre Lehen an Erasmus Fünfkirchen verkauften.

Mit diesen Erwerbungen legte er den Grundstein zur späteren Herrschaft Steinebrunn.

(Drasenhofen - Einzelheiten aus Geschichte und Besiedlung- v.Prof.Hans Lederer.S.4).

 

1414 im Urbar ist auch Liechtensteiner Besitz verzeichnet. (Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag)

 

1414 im Urbar - Dienste von ganzen und halben Lehen in der Herrschaft Falkenstein angeführt. Draisenhofen 1 h. (St.Georg nichts angeführt) Zu St.Michael 6 Vogthühner(Bretholz : Seite LVIII).

 

1415 kaufte Heinrich V.  51v.Liechtenstein mit seinem Vetter Hartneid (vermutlich) V. 53 v.Liechtenstein und seinen Neffen Johann IV. 57 und Ulrich 58 v.Liechtenstein von Hans dem Schweinbeck und dessen Hausfrau Barbara eine große Anzahl verschiedener Äcker, Gülten und Zehnten zu.......Schrattenberg, Steinabrunn,Drösenhofen, u.s.w. (Falke I.S.433)

1458 Kriegsnot und Plünderungen König Podiebrad von Böhmen. Beim Rückzug der Böhmen - Zerstörung

von Ortschaften etc.Johann V. 67 und Heinrich VII. 68 v.Liechtenstein sammelten rasch Truppen und Söldner und jagten dem Feinde einen Teil seiner Beute ab - es waren 200 Wagen, die der Gegner bei Dürnholz zurückließ. (Schulla Chronik S.149).

 

1486 Am 13.März- Lehensbrief über Gülten zu Drasenhofen von Heinrich (vermutlich VII.) 68 v.Liechtenstein an die Fünfkircher. (Anm.Huysza- Heinrich VII.ist 1485 gestorben, ein anderer Heinrich ist in dieses Jahr nicht zuordenbar) (Heimatk.Beiblatt-Nr.2-1954-S.8).

 

1497 Christof  III. 69 v.Liechtenstein v.Nikolsburg gibt dem Veit Fünfkircher anstatt dessen Bruders Bernhard unter anderen Lehen zu Drasenhofen. (Heimatk.Beiblatt-Nr.2-1954-S.8).

 

1500 Am 30.Mai,Wien.- Christof III. 69 v.Liechtenstein gibt dem Veit Fünfkircher Lehen zu Drasenhofen, auf denen vorher Stefan Haydt saß. (Heimatk.Beiblatt-Nr.2-1954-S.8).

 

1504 übergab Christoph III. 69  seinem Sohn  Wolfgang I. 85 v.Liechtenstein nach der Theilung mit seinen Neffen zu eigener Verwaltung „aus väterlicher Liebe und Treue die Festen Ulrichskirchen, Hohenau, Palterndorf  und die Holden zu Falkenstein, Ottenthal, Trässenhofen, Alt= und Neu-Rupersdorf und allen seinen Getraidzehnt, zu Großen-Schweinwart, Mauersdorf, Obern-Siebenbrunn, Glinzendorf, Enzersdorf bei der Donau, Hertenstätten, Kagran, Eipeldau, Meißbierbaum, Reinthal, Hüttendorf, Langendorf und Habern; item allen den Weinzehent zu Mistelbach, Herrenbaumgarten, Falkenstein, Alten-Rupersdorf und Poysdorf“ u.a.). (Falke II.S.39

 

1504 19.Februar. Theilvertrag zwischen Christoph III. 69 v.Liechtenstein mit den Söhnen seiner Brüder mit Erasmus 80 und Georg VI.75 den Söhnen Heinrichs VII. 68 und Hartmann I. 113 dem Sohne  Georgs V. 70. Auf Christoph als den ältesten des Hauses fiel dabei die Herrschaft Nikolsburg mit Stadt und Schloß, Reichenstein, Maidburg, Lundenburg, Hohenau und Ulrichskirchen. Einen Theil davon, nämlich die Festen Ulrichskirchen, Hohenau, Palterndorf und die Holden zu Falkenstein, Ottenthal, Trässenhofen, Alt- und Neu= Rupersdorf mit allen Getreidezehnten zu Großen-Schweinwart, Mauersdorf, Obersiebenbrunn, Glinzendorf, Enzersdorf bei der Donau, Hertenstätten, Kagran, Eipeldau u.s.w. trat der hochbetagte Christoph, der damals den Achtzigern nahe sein mußte, noch in demselben Jahre an seinen Sohn Wolfgang I. 85 ab. (Falke I.S.505 und Falke II.S.39).

 

1529  Am 21.Feber.- Hartmann (vermutlich I.) v.Liechtenstein gibt dem Hanns Fünfkircher Stück und Gülten zu Drasenhofen. (Heimatk.Beiblatt-Nr.2-1954-S.8).

 

1538 verkauften Johann Vi. 89 und sein Bruder Wolf Christoph 91 v.Liechtenstein ihre Besitzungen zu Drassenhofen an ihren Vetter Hartmann (vermutlich I.) 113, aber diesmal nicht ihm zu eigen, sondern als Vormund für Leonards I.,88 Kinder . (Falke II.S 50).

 

1597 verkaufte Hans Bernhard Fünfkirchen den gesamten Streubesitz an die Liechtenstein, Welser und andere Adelige. Um den Erlös erwarb er neue Güter in Böhmen und Schlesien.

Im Hofkammerarchiv Wien liegt eine genaue Beschreibung und Schätzung der Herrschaft Steinebrunn vor der Veräußerung.

Im Liechtenstein’schen Lehenbrief Nr.1 heißt es:

Die alten Vesten Stainaprun unter der Kirchen, so vor Zeiten nur ein Hof gewest ist und der Dürrhof genanndt worden und öd ist, darin solln gehört haben 4  ganze Lehen, in der jedes 12 Gwandten Äcker gehört.

Das vierte Lehen das Herbartslehen genanndt.

Außerdem Pfennigdienst von 7 Halblehen, 1 Hofstatt und Hausdienst von 1 Ganzlehen, 2 Halblehen und 1 Hofstatt.

Dazu kamen im zweiten Lehenbrief:

Eine Mühle, so itzo ein öder Mühlschlag (Mühle am Hausteich) und 24 Tagwerk Wiesen ober- und unterhalb der Mühle (Glasermühle).

Der Lehenbrief Nr.3 behandelt die Liechtenstein- Lehen in Drasenhofen, Schweinbarth und Stützenhofen.

In Drasenhofen betrug der Hausdienst auf behauste Gütern und Äckern 2 Pfund, 3 Schilling und 25 Pfennig.

Traidzehent auf 12 ½ Gwandten, Bergrecht auf 115 Viertel Weingärten und 24 ½ Gwandten dienen 32 Pfund und 4 Schilling.

Die Veste Stützenhofen ist ganz abgekommen und ohne Wert.

 (Drasenhofen - Einzelheiten aus Geschichte und Besiedlung- v.Prof.Hans Lederer.S.5,6).

 

1597 verkaufte Hans Bernhard Fünfkirchen den gesamten Streubesitz an die Liechtenstein, Welser und andere Adelige. Um den Erlös erwarb er neue Güter in Böhmen und Schlesien.

Im Hofkammerarchiv Wien liegt eine genaue Beschreibung und Schätzung der Herrschaft Steinebrunn vor der Veräußerung.

Im Liechtenstein’schen Lehenbrief Nr.1 heißt es:

Die alten Vesten Stainaprun unter der Kirchen, so vor Zeiten nur ein Hof gewest ist und der Dürrhof genanndt worden und öd ist, darin solln gehört haben 4  ganze Lehen, in der jedes 12 Gwandten Äcker gehört.

Das vierte Lehen das Herbartslehen genanndt.

Außerdem Pfennigdienst von 7 Halblehen, 1 Hofstatt und Hausdienst von 1 Ganzlehen, 2 Halblehen und 1 Hofstatt.

Dazu kamen im zweiten Lehenbrief:

Eine Mühle, so itzo ein öder Mühlschlag (Mühle am Hausteich) und 24 Tagwerk Wiesen ober- und unterhalb der Mühle (Glasermühle).

Der Lehenbrief Nr.3 behandelt die Liechtenstein- Lehen in Drasenhofen, Schweinbarth und Stützenhofen.

In Drasenhofen betrug der Hausdienst auf behauste Gütern und Äckern 2 Pfund, 3 Schilling und 25 Pfennig.

Traidzehent auf 12 ½ Gwandten, Bergrecht auf 115 Viertel Weingärten und 24 ½ Gwandten dienen 32 Pfund und 4 Schilling.

Die Veste Stützenhofen ist ganz abgekommen und ohne Wert.

 (Drasenhofen - Einzelheiten aus Geschichte und Besiedlung- v.Prof.Hans Lederer.S.5,6).

 

Extract, derjenigen Güldt, Stuckh undt Güetter, so von denen Herrn von Liechtenstein, Herrn Hanns Bernhardt Fünfkirchen in einen underschiedlichen Lehensbriefen Zurlehen verliehen, und dies einer Aufsandung Nr. 5 gezogen, welche Stück noch bey der Herrschaft Steinaprun gebraucht und den Aufschlag eingetragen.

Stainaprun vermög Lehenbrief Nr.1.

Die Alt Vesten Stainaprun, so vor Zeiten nur ein Hof gewest und der Dürnhof genannt worden und öd ist, darein sollen gehört haben 4 ganze Lehen, in denen jedes 12 Gewandten Ackher gehört, thuet 48 Gewandten, und weil selbige zweifelsohn noch vorhanden, auch in gemachten Anschlag über die Herrschaft einkommen, auch wird es P:20 fl aestimiert worden................................................. 960 fl

Pfennigdienst von behausten Gütern daselbst:

Ein halbes Lehen dient                                     7 sh,                                       Mehr ein halbes Lehen dient            6 sh

Item zway halbe Lehen dient                          7 sh                                        Item ein halbes Lehen dient             3 sh

Item zway halbe Lehen dienen       1 fl          2 sh                                        Item eine Hofstatt dient                   12 d

Mehr Hausdienst:

Vor eienem Behausten Lehen                         6 sh                                        Item ein halbs lehen                          4 sh

Vor einem halben Lehen                                  3 sh                                        Vor einer Hofstatt                              20 d

Das Pfund mit 60 fl..........................................................................................                300 fl 4 sh.

 

Stainaprun im Lehenbrief Nr. 2.

Beschiet Meldung von einer Mühl so jahrlich gedient hat alle Quatember ein Pfund Pfennig aniezo ein öder Mühlschlag.

Die Gründ so unter den Stainaprunner Äckhern einkhommen, als ein Wiesfleckh,

Item ein Gewandten Ackher, Mehr ein Lehensbreiter Ackher und ein Wiesfleck daran.

Item zwei Wiesen oberhalb der Mühl, Item in dem oberen Teuchtl oberhalb der Mühl

ein lehenbreiter Fleckh mit Felber, ganz durch das Teuchtl, Item ein Lehenbreiter Fleckh mit Felber.

Das alles in dem Dürnhof zur Stainaprun gehört haben soll, ungefähr bey 24 Tagwerk seyn im Anschlag als taxiert..............................................................................................................    480 fl.

 

Stützenhofen vermög Licht. Lehensbrief Nr. 3.

Ayn altes zugrund gegangenes Gebäu so nit angeschlagen. Vor Zeiten soll es auch einen Mayrhof daselbst gehabt haben, so aber auch nit mehr in esse.                                        Latus     773 fl

Ein PaumbGarten.

Mehr ein Baumgarten, darin ein ödes Teuchtl. Das Kirchlehen daselbst. Hinter der Au sollen vorhanden sein 6 Joch Äckher, so aber unbewußt und nit angeschlagen.

Ein Holz genannt der Spitz, Ein Holz genannt die Au in Anschlag taxiert        P..30 fl.

Weingärten.

Mehr soll es allda gehabt haben, 2 halbe Weingarten, dann ein Raiffl Satz, daß er drey Viertl sein soll nit fürhanden öd. Item 13 Joch Äckher, mehr 2 Joch Äckher, wos beide nicht in Anschlag kommen.

Mehr sollen auf behausten Gütern und Überländer allda Liechten- Lehen sein per 5 fl 52 d,

weillen diese in Anschlag unter des Sturbrichters behausten Dienst zu Stützenhofen begriffen und das blgeld mit 60 fl  taxiert bringts..................................................................................                313 fl.

 

Stützenhofen im Lehenbrief Nr. 4.

Jeder von Urbar-Ackhern allda sollen jahrlich dienen                                               3 sh  7 ½ d.

Von einer öden Gewandten 6 d will niemand kein Wissenschaft haben.

 

Falckhenstain im Lehenbrief Nr. 4.

Allda sollen von behausten Gütern jahrlich gereicht werden                                   10 sh  27 ½ d

die seind im Anschlag über Stainaprun einkhommen und das Pfund per            60 fl tax......81 fl  7 sh

Von einer Mühl daselbst vorhanden und so aber nit in Anschlag mit reinkhommen.

 

Dräßenhofen Hausdienst im Liechtenst. Lehenbrief Nr. 3.

Auf behausten Gütern und Äckhern allda  2 fl 3 sh 23 d.

Die seind auch in Abschlag einkhommen, und das blgeld per 60 fl.................      185 fl 6 sh.

TRAYDZEHET: Auf drey Gewandten Ackher den Zehent, item mehr auf 3 ½ Gewandten gleichmäßig den Zehent, so in Anschlag einkhommen möchte ungefähr taxiert werden auf ein Muth um 5 fl und das blgeld

per 50 fl..........................................................................................................   250 fl.

 

Perckhrecht:  Von 115 Viertl Weingarten allda soll anjezt nur 110 sein, von jeder reicht man ein Viertl Perckhrecht, deren drey ein Ember Tötzmaß austragen 36 ¾ Emmer jeder per 4 shd und das blgeld

 per 50 fl..........................................................................................................  916 fl

Die Weingarten sollen dienen 5 sh 13 d, so auch im Anschlag einkhommen, das blgeldper 60 fl........38 fl  2 sh

Darzu solle auch ein Traydtzehet gehört haben, so aber derzeit unbewußt, und nit im Anschlag.

                                                                                                                                                             Latus 1471 fl 7 sh

Item von 24 ½ gewandten Ackher 4 sh 10 d Dienst Liecht.Lehen, dies Geföll auch mit 60 fl angeschlagen..................................................................................................   32 fl 4 sh

Item ein Traydzehet auf drey Gewandten, Mehr auf andere 3 Gewandten 2 Teil Zehet in beiden Posten ungefähr auf 5 Mtz, jeder per 10 url??          6 sh 20 d das blgeld mit 50 fl........   4 fl 1 sh 10 d.

 

Schweinwart oder Schweinberg Liechtenstein- Lehen.

Daselbst hat vorzeuten einen Hof gehabt, soll jetzo ganz und gar zugrund gangen sein darein haben gehört 21 Joch Äckher, wie im Anschlag unter den Zurbrichters Hofäckherzu sehen ist jede Gewandten taxiert per 10                                                                                                                                                              fl...210 fl.

 

Gehülz allda Liechten:Lehen Nr. 3.

Dies genannt die Pokhgrub (Eckhgrub??), die Schweinbarth, das Haßl oder Haßloch, das Hünterholz, der Höllpüchl, das Haspelholz oder Hauspaum, das Drauerholz, item Bhochgraben?= sind nachzufragen!

Diese Gehülz sind im Anschlag taxiert per.....................................................              375 fl. Latus 621 fl 4 sh 10 d.

WIESEN ALLDA:  Allda hats eine Wiese, die Großwiese genannt, hat 34 Tagwerkh ist im Anschlag jede per 15 fl taxiert, weils Lehen muß defalciert werden, von dreyen Aigen................       510 fl

Unter denen Haus und Überlendtdiensten allda zu Schweinwarth sollen auch 4 Pfgl 6 sh 24 Liechten:Lehen sein, die sein auch und der Stubrickhdienst im Anschlag reinkommen, das blgeld mit 60 fl...............334 fl.

 

Guttenbrunn Haus und Urbardienst im Lehenbrief Nr. 3 und 4..

Drey Holden allda sollen dienen 12 shd, item 8 Tagwerch Äckher auf der Hochenstraß, vor Haus und Urbardienst im Anschlag gegriffen und weil inselben das blgl mit 60 fl taxiert bringts...............94 fl.

GUTTENPRUNNER GEHÜLZ LIECHTEN:LEHEN NR.4.; Ein Holz genannt der Übermaß (Nota, seint wohl 3 Übermaß), dessen soll sein 24 Gewandten, daselbst ist jede Gewandt taxiert per 15 fl Bringt.....360 fl.

                                                                                                                                                             Latus 1298 fl.

Item ein Holz  genannt die Pochleuthen neben der Hausleuthen, wie in der Lehenbriefabschrift gemeldet, soll selbige anjetz denen von Althan zugehören, ist im Anschlag nit begriffen.

 

Ottenthal im Liechten:Lehenbrief Nr. 1.

Hausdienst von 16 behausten Hofstätten allda Pfennigdienst 4 sh 24 d, wird im Anschlag einkhommen, das Pfgl. per 60 fl.............................................................................................................             36 fl.

WEINZEHET u. PERCKHRECHT; allda liechten:Lehen: Auf 4 Viertl Weingarten 4 Viertl Bergrecht am Heyperg und 2/3 Zehent, Item ganzes Bergrecht und 2 teil Zehet auf  4 Viertl Weingarten in drey Sätzen, mehr 2/3 Zehent auf einen ganzen Weingarten in Sätzen, mehr 2/3 Zehent auf einen ganzen Weingarten in Säzen, den Niclas Tretler inne gehabt. Diese Zehent und Bergrecht sein im Anschlag auf  12 ½ Emmertaxiert.

per Bausch.................................................................................................................       325 fl.

Pfennigdienst oder Überlendt auf einen ganzen Weingarten 14 d, mehr auf einen Überlendt-Ackher 15 sh 29 d, das blgeld mit 60 fl......................................................................................................     8 fl 10 d.

HAUS u. URBARDIENST im Lehenbrief Nr.1.:  Von 2/4 Feldlehen, 3 Hörbriger u. 6 öden Hofstätten, 1 Pfgl 2 sd darnach die Güter                                                                                                                   Latus 369 fl 10 d.

auf diesen Äckhern Dienst 64 d thuen beide Posten 1 fl 4 sh 4 d, das blgeld per 60 fl, weil diese Posten im Anschlag als einkommen, bringt.................................................................................   91 fl.

Item auf behausten Gütern und Äckern allda Nr. 3: Dienstgeld 7 sh 27 d, das Pfgl. mit 40 fl.......39 fl 4 sh.

Item Ottenthaler Hausdienst und Überlendt Nr. 3.: Hanns lockher von einem halben Lehen 5 sh, weil dieser Posten unter dem Dienstgeld im Anschlag einkommen und das blgl mit 60 fl taxiert, bringt.......37 fl 4 sh

                                                                                                                                                             Latus 168 fl.

Summa Summarumdern Stückh aus den Liechtensteinischen Lehensbriefen gezogen 6004 fl 4 sh 20 d

aber bis dato zur Herrschaft Stainaprun gebraucht, und im Anschlag eingetragen worden, wovon solche denen Herren von Liechtenstein zuerkannt, von dem Kaufschilling zu defalciern sey.

                                                                                                                                             Idest 6004 fl 4 sh 20 d.

(Drasenhofen - Einzelheiten aus Geschichte und Besiedlung- v.Prof.Hans Lederer.S.15 bis 18).

 

Die Liechtenstein- Lehen von Steinebrunn, Drasenhofen, Stützenhofen und Schweinbarth stammen aus dem Rabensteingut, ein freies Erbgut.

Im Testament Heinrich I. v. Liechtenstein 1269 ist von einer mit Wall, Graben und Mauer umzogenen Burg die Rede.

Sie lag auf dem Rabenstein, einem jetzt abgetragenen Felsstock, östl. der Burg Falkenstein.

Sie wurde wahrscheinlich während des Aufstandes gegen Herzog Albrecht I. 1296 zerstört.

A.Kreuzer:“Das Rabensteinergut“ Heimat im Weinl. 1978, 266 ff.

R.Zelesnik:“ Historische Örtlichkeiten im Bergland v. Falkenstein“ Heimat im Weinl. 1976, 212-,

H.Wolf: „Falkenstein, seine Berge, Geschichte u. Baudenkmäler“ Verlag Berger, Horn.

(Drasenhofen „Einzelheiten aus Geschichte und Besiedlung- Prof.Hans Lederer.Seite 20).

 

 

1619 erschien der Feldherr der aufständischen Böhmen, Graf Matthias Thurn, vor Wien, mußte aber unverrichteter Dinge wieder abziehen. Bethlen Gabor kam von Ungarn und rückte bis Nikolsburg vor, wobei er die Liechtensteinischen Güter schrecklich verheerte. ( Schulla Chronik S.150).

 

1620 ? Gleich zu Beginn des Krieges wurde unsere Gegend in Mitleidenschaft gezogen. Die Liechtensteiner waren ja das Haupt der katholischen Bewegung und als treue Anhänger des Kaisers bekannt, darum richtete sich die Wut der Gegner auch in besonderer Weise gegen ihre Güter. (Chronik Schulla S.149)

 

1713 Pestzeit . Zur Pflege der Angesteckten wurden zwei Krankenwärter, „Ziehknechte“ genannt, aufgenommen, die täglich 51 Kreuzer erhielten, wozu der Fürst Liechtenstein nachträglich am 13.9. seine Zustimmung gab. (Chronik Schulla S.163).

 

Quellen : Falke I. Seite 433

               Falke II. Seite 39, 50

               Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag. „Vom Marchfeld bis Falkenstein)

               Heimatk.Beiblatt-Nr.2-1954-S.8. „Regesten aus dem Fünfkircher Schloßarchiv“-v.Dr.Franz Hadriga.

               Anton Schulla „Chronik der Gemeinde Drasenhofen“ 1985

                 Bertold Bretholz : Das Urbar der Liechtensteinischen Herrschaften Nikolsburg....aus dem Jahre               1414.

Autor: Hans Huysza

 

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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