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Bullendorf

1369 wird in Bullendorf eine Mühle erwähnt. (Fritz Bollhammer : Im Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach. Band II.S 145).

 

1401 29.August-Schiedsspruch : Darnach wurde eine bestimmte Entschädigung von Seiten der Herren von Liechtenstein an Elisabeth von Stubenberg für das Haus Zistersdorf, das öde Haus, den Stalhof u.s.w. festgesetzt; Johann von Stubenberg solle ferner für seinen Antheil an dem Teiche zu Hannad, für das Urbar zu Zistersdorf und andere Giebigkeiten von dem Gericht daselbst von denen von Liechtenstein zu Alberndorf und Pullndorf entschädigt werden. (Falke I.S.420).

 

 

1410 hatten die Liechtenstein in Bullendorf Teilbesitz, der vor 1410  an Paul v. Bullendorf verlehnt war.

1476 kam der Hof zu Bullendorf von Georg v.Arberg(Araburg) an Christoph( III. )(vermutlich) 69 v.Liechtenstein (Christoph II.ist 1448 gestorben). Fortan blieb der Hof bei der Hft. Wilfersdorf der Liechtenstein. (Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag).

 

1494 erhielt Christoph III. 69 v.Liechtenstein von Kaiser Maximilian die Belehnung mit allen österreichischen Lehen, nämlich Herrenbaumgarten, Reichenstein, Hagenberg, den Lehen zu Rabensburg, der Mühle zu Ungarisch-Haslau, den Zehnten zu Mandrisdorf, den Getreidezehnten zu Altenlichtenwart, zu Aspern, zu Stadelau, dem Dorf Kaildorf, Schrattenberg, mit der Feste Heilingberg, Pulndorf, dem Schloß Ruttenstein, dem Landgericht über Königswiesen, desgleichen mit allen Gütern, so gegen Mistelbach gehören, und allen Gütern, so gegen Mistelbach gehören, und allen ihren Zugehörungen und Vogteien. (Falke I.S.504).

 

1550 Vermutlich . Urbar Register- Herrschaft Wilfersdorf und Mistlbach : zu denen Erbauungen und Contracten samentlich denen Herrn von Lichtenstein zeb: zugehörig, wie viel Haußgesessene, wie viel Gewandten Aecker und wie? Viertl auf der Herrschaft sind, was sie ordinari steigendt: und fallendt: gesell jährlichen der Herrschaft dienen.

Bullendorf : Unterthanen allda - Ganzlehner.................9

                                         Drey Viertl Lehner..................2

                                                       Halblehner................18

                                                       Hofstädtler.................10

                                                       Ausholden..................26

                                                        Sackmühl..................1

                                                   Angermühl jetzund? öd?.....1.

Wein Zehend einkomen.......der Weinzehend außer in Ebersdorf und Wolfsthall gehört der Herrschaft......

Pannwein wird ihnen fürgelegt 30 Eimer.          

 ( 52 Seiten gebunden im Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - Heimatmuseum).

 

1554 ....Als Beispiel sei der Bericht über das Pantaiding vom 24. April 1554 hier gebracht, abgehalten vom „Schaffer des Frauenstiftes in Tulln zu Pehaimischen Khrut“.......Für das ehrw. Gotteshaus (zu Krut) wäre das Bergrecht im Mächssentorf (ein abgekommener Ort bei Katzelsdorf) zu fordern, aber der Liechtensteiner verbiete es.

Die Kruter beschwerten sich über die Maut in Pulndorf (Bullendorf bei Wilfersdorf). Sie seien von dieser befreit, wie sie durch einen „Brief“ beweisen können. Beschwerden über die Liechtenstein’schen Untertanen, „bei denen zu zweimalen die Brunst aufgekommen, wodurch großer Schaden entstanden sei. Der Liechtensteiner hat Feinde und es seien ihm schon etliche Dörfer........in einem Jahr ausgebrannt worden.“

(Jubiläums- Festschrift der Marktgemeinde Grosskrut zur 900- Jahrfeier der ersten urkundlichen Nennung ihres Namens.Seite 38).

 

1590 waren die Liechtenstein/Wilfersdorf bereits die einzigen weltlichen Grundherren und besaßen mit der Ortsobrigkeit 36 von 39 Häusern. (Burgen u.Schlösser in NÖ.Birken-Verlag)

 

1590 laut Bereitungsbuch - Die Herren von Liechtenstein haben die Ortsobrigkeit und die überwiegende Grundherrschaft. In Puelndorf besitzen sie 36 von 39 Häusern. (Ingeborg Bogner-Die liecht.Herrsch.S.46).

Puelndorf : Frau Hartmanin von Liechtenstein gen Wilfersdorf. Weiterer Besitz - Mailberg, Kloster Herzogburckh. (Ingeborg Bogner : Seite 125).

 

1596 April 24.Wien: Die n.ö.Landstände verpfänden für jährlich 2650 fl.rheinisch an Karl 131 v.Liechtenstein-Nikolsburg, dessen Brüder und Erben das duplierte Zapfenmaß auf weitere 3 Jahre ab Georgi u.a. folgender Flecken und Oerter : Markt Wilfersdorf, Markt Mistelbach, Puelndorf, Khöttelsprunn, Lanzendorf, Eberstorff, Liechtenwart, Hausprunn, Flecken Rabenspurg, Bernhartsthall, Reinthall, Herrnpaumbgartten, Schrätenperg, Kazelstorff, Kezelstorff. (Liechtenst.Regest.-in Heimatk.Beibl.Nr.7-1956-S.28).

 

1617 gab es im Bereich der Herrschaft Wilfersdorf acht Schulen. Das „sumarische Verzeichnis aller auf dieser Herrschaft befindlichen Kirchen, Kapellen, Pfarreien, Lokalien und Schulen vermög hochfürstl.Zirkularverordnung: 1.Mai 1617“ zählt folgende Schulorte auf :

Wilfersdorf  Patron  Fürst Liechtenstein.

Bullendorf          „       Pfarrer zu Wilfersdorf

Kettlasbrunn       „       Fürst Liechtenstein

Blumenthal         „       Fürst Liechtenstein

Loidesthal           „       Kloster Michelbaiern

Eibesthal             „       Barnabiten Mistelbach

Wetzelsdorf         „       Landesfürst

Poysdorf              „       Baron Bartenstein

Bei den Schulen in Loidesthal, Eibesthal und Poisdorf musste die Herrschaft Wilfersdorf für die Gebäudeerhaltung beisteuern. (L.A.Wilfersdorf 3. In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.120).

 

ca.1660 Maut - Über Bullendorf : Von der Maut gibt man jährlich einen Bestand, da man aber die Maut zu Wilfersdorf entrichtet, gibt man alldort nichts, sondern einen Passierzettel. (L.A.Wilfersdorf 5, Maut und Konterbande bis 1660.In Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.86.)

 

Um 1660 hatten die Liechtensteinischen Untertanen von Böhmischkrut, Wetzelsdorf, Bullendorf und Lanzendorf zusammen einen Rekruten zu stellen. (Hans Spreitzer-“Aus der Vergangenheit von Lanzendorf“ in Mistelbach/ Vergangenheit- Gegenwart Band 2-Seite 23).

 

1713 am 13.Jänner führte der Fürst Anton Florian von Liechtenstein (1656-1721) den Körneraufgabs- Achtelfonds für die Untertanen der Herrschaften Feldsberg,Rabensburg und Wilfersdorf ein, um den Untertanen in Notzeiten eine dauernde Hilfe zu bieten. Der Bauer brachte von jedem Metzen, den er zur Aussaat verwendete, ein Achtel zur Herrschaft. So sammelte sich im herrschaftlichen Getreidespeicher Korn an, das zum Teil bei Bedarf an die Bauern ausgegeben, zum anderen Teil jedoch verkauft wurde. Der erzielte Erlöß floss in den Geldfonds, aus dem die Untertanen Darlehen erhalten konnten.

Der Wilfersdorfer Fonds umfasste die Gemeinden : Bullendorf, Blumenthal, Ebersdorf, Eibestal, Erdpress, Gross Krut, Hüttendorf, Kettlasbrunn, Ketzelsdorf, Lanzendorf, Loidesthal, Maustrenk, Mistelbach, Obersulz, Paasdorf, Poisdorf, Wetzelsdorf, Wilfersdorf, Windisch-Baumgarten.

Dieser Körneraufgabs-Achtelfonds blieb auch nach dem Jahre 1848 weiter bestehen. Der Wilfersdorfer Fonds hatte im Jahre 1901 eine Summe von 136016 Kronen in der Kasse. Die Geldentwertung der Nachkriegszeit hat auch diese segensreiche Einrichtung vernichtet. 210 Jahre lang bestand der Fonds zum Nutzen unserer Heimat und seiner Bewohner. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.107,108).

 

1779 6.12. Das Deputat des Bullendorfer Schulmeisters beträgt 4 Weizen, 15 Korn, 2 Metz Kuchlspeis und 6 Fatl Klaubholz. Offensichtlich ist hiebei das Wort Metzen zweimal ausgelassen worden. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.118).

 

1774 „Hierzu der ao 1774 erkaufte Herrschaft Mailberger Unterthann : Haus Nr.83 - Adam Pamer.“

         Noch hiezu; den von der Pfarr Wolkerstorf mit 13. Eibesthaler Unterthanen erkauften, und bei  Eibesthal     nach dem 8 ten latus abgeschriebenen, hier aber zugeschriebenen zu Bullendorf befindl. Unterthan. Angeführt sind 8 Untertanen. (Quelle - Häuserverzeichnis 1785- Seite 65 links- angeführt sind 8 Untertanen).

1785 Subrepartition Uiber die unterthaenige Haeuser, und Zugehoerungen der Hochfürstlich- Liechtensteinischen Majorat Herrschaft Wilferstorf  im Erzherzogthume Nieder Oesterreich des Viertls unter dem Mannhartsberge de ao 1785 Einlags Numerus 39. Bei Bullendorf - Ca.104 Namen bzw.Häuser angeführt.

 (Umfangreiches Werk, gebunden- aus dem Herrschaftsarchiv Wilfersdorf - im Heimatmuseum).

 

1795 haben laut Topographischen Landschematismus die Liechtensteiner in Bullendorf die Ortsobrigkeit, (neben anderen Grundherrschaften).(Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.53).

 

1795 Nach dem Landschematismus übte die Liechtensteinische Herrschaft Wilfersdorf das Landgericht aus. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.134,135).

 

 

1822 Laut Topographischen Landschematismus haben die Liechtensteiner  (neben anderen Grundherren) die Ortsobrigkeit in Bullndorf. (Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.55).

Puelndorf : Herrsch.Wilfersdorf. Weiterer Besitz : Herrschaft und Pfarre Staatz, Zistersdorf, Poisbrunn, Stronsdorf, Herzogenburg, Pfarre Niederleiß, Barnabiten Mistelbach, Pfarre Oberleis. (Ingeborg Bogner : Seite 125).

 

1822 Nach dem Landschematismus besass die Herrschaft Wilfersdorf das Landgericht. (Ingeborg Bogner-S.136).

 

ca.1827 Robotzusammenstellung - ....Hiezu sind verzeichnet 1 Mühle in Bullendorf...(Ingeborg Bogner:Die Liechtenst.Herrsch.S.79).

 

Pfarrkirche 1912 durch den fürstlichen Architekten Karl Weinbrenner und Baumeister Josef Dunkl erbaut.

Pfarrhof zwischen 1910-20 vermutlich von J.Dunkl und K.Weinbrenner erbaut. (Dehio 1990)

 

.....Der bedeutendste Kunstmäzen dieser Zeit war der Fürst Johann II. von Liechtenstein (1840-1929), ein Fachmann auf dem Gebiete der Baukunst, der in dem Architekten Karl Weinbrenner, einem Schüler des Wiener Dombaumeister Friedrich von Schmidt, einen Mann fand, der seine Pläne in die Tat umsetzte; denn er baute die Kirchen in Unter Themenau, Katzelsdorf, Dobermannsdorf und Bullendorf, die Spitalkirche in Mistelbach und die Schule in Nieder Absdorf.

1910 ging Weinbrenner nach Prag, wo er als Professor an der deutschen Technik wirkte.

( „Das Bauhandwerk“ v. Franz Thiel im Heimatk. Beiblatt zum Amtsblatt der BH Mistelbach,  Nr.4, April 1957, S 13).

 

 

Zehentkeller ? laut angabe des Hausbesitzers Hermann Bammer Lindengasse.

 

FRANZMÜHLE, ZEHETNERMÜHLE , HAGERMÜHLE : 1661 Besitzer Fürst von Liechtenstein. (Mühlen im Weinviertel S.129).

 

1369 wird in Bullendorf eine Mühle erwähnt.

1746 gehörten zur Mistelbacher Zunft : 2 Mühlen in Bullendorf.

(Fritz Bollhammer : Im Heimatbuch des Verwaltungsbezirkes Mistelbach. Band II.S 145).

 

1929 Liechtensteinbesitz in der Gemeinde Bullendorf:

  1,2009 ha Acker               Bon.2-3

31,2108 ha   „                     Bon.2-5

  8,3892 ha Wiesen                „   2-5

  0,4045 ha Acker                  „   2-3

  0,2122 ha steuerfr.Fl.

41,4176 ha Gesamtfläche              

(Inventur und Schätzung Wilfersdorf - Rabensburg 1929. Seite 13).

 

 

 

Quellen : Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag.“Vom Bisamberg bis Laa/Thaya“

               Dehio 1990

              Falke I -  Seite 420,504

              Bodenstein / Hohenbühel : Mühlen im Weinviertel.

              Ingeborg Bogner: Die Liechtensteinischen Herrschaften und ihre Untertanen in der Nordostecke von       NÖ. 15.- 19.Jhdt.

Autor: Hans Huysza

Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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