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Altprerau - Neuprerau

ALTPRERAU Gemeint ist Neuprerau und Neudorf in Mähren !

In dem Bruderkrieg zwischen den Markgrafen Jodok und Johann Sobieslaus fiel durch den Vergleich vom 12.Januar 1376 Dürnholz mit allen seinen Zugehörungen, aber ohne das „Newe haus mit dem dem dorffe Burgmanicze“ an den letzteren. Aber Johann starb 1394, so daß die Herrschaft wohl zunächst an Jodok zurückfiel, der sie dann sofort an Hanns d.Ä. von Maidburg verliehen haben dürfte. Denn dieser überließ am 26.Dezember 1394 Dürnholz seinem Schwager Hans von Liechtenstein gegen den Besitz Hainburg. So kam das Haus Liechtenstein in den Besitz von Dürnholz mit Holenitz, Neusiedel, Gutenfeld, Hroznietitz, Neudorf und halbem Prerau. Wann und wie die andere Hälfte erworben wurde, ist nicht mehr festzustellen. (Bretholz. Urbar 1414.S.XLVII).

Unter Prerau ist Neu-Prerau gemeint.Laut Besitztabellen Bretholz.Urbar 1414.S.XLVIII u.XLIX.

1453 erhält bei einer Teilung des Liechtensteiner Besitzes Hans (Johann V.) 67  v.Liechtenstein den Ort. 1591 wird Neudorf und Altprerau von Rudolf II. dem Seifried Breuner, damals Besitzer v.Staatz verschrieben. Neudorf gehörte fortan bis 1848 zur Hft. Altprerau. (Burgen u.Schlösser in NÖ. Birken-Verlag).

....... Im Jahre 1394 wurde die ganze Herrschaft Dürnholz an Johann von Liechtenstein verkauft. Im Jahre 1414 befand sich im Ort Prerau ein Gutshof mit „Andert­halb Lahn, 11 Ganzlähner, 1 Halblähner und 4 Zugesagte“. Durch den Einfall der Preußen und häufiger Durchmärsche sowie Einquartierungen von Trup­pen sind den Gemeinden ungewöhnlich hohe Kosten erwachsen. Auch Prerau war stark in Mitleidenschaft gezogen. Im Jahre 1468 verödete auch das Dorf Prerau; durchziehende Truppen praktizierten „Verbrannte Erde“ in der gan­zen Umgebung. In den Jahren 1570—1571 versucht man, den Ort frisch zu besiedeln. Es wurden 9 Untertanen angesiedelt. Weitere 11 Bauern verspra­chen, sich hier anzusiedeln. Den Ansiedlern wurden verschiedene Vorteile, wie 5jährige Steuer- und Robot-Befreiung zugesagt. Ansiedlungsgebiet war die Senke südlich des ursprünglichen Ortsteiles. Dieses Gebiet war in unmit­telbarer Nähe des „Sumpfgeländes von Prerau“, also ein Neuland, das später entwässert werden mußte. Diese Neu-Ansiedlung stieß jedoch auf unzählige Hindernisse und sogar Widerstände. Am 2. 10. 1570 reichte Hartmann von Liechtenstein eine geharnischte Beschwerde bei den „Mährischen Ständen“ ein, weil Siegfried von Preyner, Burgherr von Staatz, am 25. 9.1570 mit einigen Reitern und ungefähr 100 Mann Fußtruppen in das öde Dorf Prerau eingefal­len ist. 7 Häuser, die in der Nähe des Dorfes gebaut wurden, sind mutwillig ruiniert, sogar demoliert worden. Nach langen Verhandlungen kam es zum Vergleich. Er hieß: „Grundstücke des alten Dorfes Prerau wurden auf beide Herrschaften, d.h. Staatz und Dürnholz, aufgeteilt. Die demolierten Häuser wurden Ende 1570 neu aufgebaut. Von da ab entstand eine klare Unterschei­dung zwischen Neu- und Alt-Prerau. Alt-Prerau blieb bei Niederösterreich, wogegen Neu-Prerau zu Mähren kam. Heute heißt es Alt-Prerau in Österreich; Neu-Prerau liegt jenseits der Grenze in der CSSR. Neu-Prerauer Siegel (Pecat) = 1. Ein Pflug zwischen 2 Türmen, 2. eine Pflugschar zwischen 2 Blüten. „Wegen feindlicher Haltung während der Okkupation wurde der gesamte Besitz konfisziert und die Bevölkerung wurde ausgesiedelt“. So schreibt der tschechische Chronist 1948.            DKfm. St/H.

(Kopie DI Ernst Fiedler, Größe A 5 vermulich aus einer periodischen Südmährer Zeitschrift-

Seite 49).

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Objekt: Obec
Stát: Rakousko
Země/kraj: Dolní Rakousko

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